Vorsicht Datenklau: Ultimatum per Brief und QR-Code

Extrem perfide ist die jüngste Masche, mit der Kriminelle im Namen der IHK-Organisation versuchen, Daten von Unternehmerinnen und Unternehmern zu Missbrauchszwecken abzugreifen: Die Betroffenen werden per Brief von einer angeblichen “IHK-Servicezentrale” aufgefordert, ihre “im Handelsregister hinterlegten Unternehmensdaten” zu aktualisieren. Dies sei bislang trotz mehrfacher Hinweise und schriftlicher Mitteilungen nicht erfolgt, schreiben die Absender.
Unter Verweis auf § 14 GeWO und § 34 HGB fordern die Betrüger eine Reaktion binnen 14 Tagen und schildern einen vermeintlichen Verifizierungsablauf: Um “ein Bußgeldverfahren sowie die Löschung aus dem Handelsregister zu vermeiden”, soll ein QR-Code mit einem IHK-Logo in der Mitte gescannt werden. Unterzeichnet ist das Schreiben von einem angeblichen “Leiter Unternehmensregister” der zuständigen IHK. In der Fußzeile des Betrugsbriefes sind die Adressdaten der DIHK genannt.
Bitte scannen Sie den enthaltenen QR-Code nicht! Er führt wie ein Link in einer herkömmlichen Phishing-Mail auf eine gefährliche Seite. Und wie stets gilt auch in diesem Fall: Geben Sie keine Daten preis, werfen Sie den Brief in den Müll.
Stand 6. November 2026
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