Prüfungsvorgaben

IT-Berufe

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Prüfungsbereich Prüfungsteil Art Zeit % Vorgaben
Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes AP1 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 20% § 9 FIAusbV - Einzelnorm
Planen und Umsetzen eines Softwareproduktes AP2
Betr. Projekt
Präsent./Fachgespräch
80 h
30 Min.
50% § 12 FIAusbV - Einzelnorm
Planen eines Softwareproduktes AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 13 FIAusbV - Einzelnorm
Entwicklung und Umsetzung von Algorithmen AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 14 FIAusbV - Einzelnorm
Wirtschafts- und Sozialkunde AP2 Schriftlich (programmiert) 60 Min 10% § 15 FIAusbV - Einzelnorm
Anforderungen für das Bestehen der Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen – auch unter Berücksichtigung einer mündlichen Ergänzungsprüfung nach § 25 – wie folgt bewertet worden sind:
  1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  2. im Ergebnis von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  3. in mindestens drei Prüfungsbereichen von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und
  4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.
Abgabe des Projektantrages
ca. 1 Woche nach Anmeldeschluss im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag
Der Antrag wird abschnittsweise in die hierfür vorgesehenen Felder eingetragen.
Wir empfehlen die Bearbeitung und den Upload dieser Checkliste mit dem Antrag: Checkliste IT-Berufe optional (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 1568 KB)
Abgabe der Projektdokumentation und der Kundendokumentation
siehe Grobtermine
Die Dokus werden im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag” hochgeladen.
Ebenso müssen Auszubildende, die in einer trägergestützten Ausbildung in Kooperationsbetrieben sind oder Umschüler, welche das Projekt in einem Praktikumsbetrieb durchführen zu diesem Zeitpunkt eine Bestätigung des Kooperations- oder Praktikumsbetriebes mit hochladen, welche die Projektdurchführung in Präsenz im Betrieb bescheinigt.
Mitzubringen zur mündlichen Prüfung sind:
Notebook und digitale Präsentation. (HDMI-Kabel und Beamer oder Präsentations- Monitor sind vorhanden).
Hardcopy (Ausdruck) der Präsentation
Hardcopy (Ausdruck) der Dokumentationen

Fachinformatiker Systemintegration

Prüfungsbereich Prüfungsteil Art Zeit % Vorgaben
Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes AP1 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 20% § 9 FIAusbV - Einzelnorm
Planen und Umsetzen eines Projektes
der Systemintegration
AP2
Betr. Projekt
Präsent./Fachgespräch
40 h
30 Min.
50% § 20 FIAusbV - Einzelnorm
Konzeption und Administration von IT-Systemen AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 21 FIAusbV - Einzelnorm
Analyse und Entwicklung von Netzwerken AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 22 FIAusbV - Einzelnorm
Wirtschafts- und Sozialkunde AP2 Schriftlich (programmiert) 60 Min 10% § 23 FIAusbV - Einzelnorm
Anforderungen für das Bestehen der Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen – auch unter Berücksichtigung einer mündlichen Ergänzungsprüfung nach § 25 – wie folgt bewertet worden sind:
  1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  2. im Ergebnis von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  3. in mindestens drei Prüfungsbereichen von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und
  4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.
Abgabe des Projektantrages
ca. 1 Woche nach Anmeldeschluss im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag
Der Antrag wird abschnittsweise in die hierfür vorgesehenen Felder eingetragen.
Hinweis: Der Antrag Fachinformatiker Systemintegratiion (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 2067 KB) muss zwingend im Portal hochgeladen werden, da sonst keine Genehmigung möglich ist.
Abgabe der Projektdokumentation und der Kundendokumentation
siehe Grobtermine
Die Dokus werden im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag” hochgeladen.
Ebenso müssen Auszubildende, die in einer trägergestützten Ausbildung in Kooperationsbetrieben sind oder Umschüler, welche das Projekt in einem Praktikumsbetrieb durchführen zu diesem Zeitpunkt eine Bestätigung des Kooperations- oder Praktikumsbetriebes mit hochladen, welche die Projektdurchführung in Präsenz im Betrieb bescheinigt.
Mitzubringen zur mündlichen Prüfung sind:
Notebook und digitale Präsentation. (HDMI-Kabel und Beamer oder Präsentations- Monitor sind vorhanden).
Hardcopy (Ausdruck) der Präsentation
Hardcopy (Ausdruck) der Dokumentationen

Fachinformatiker Daten- und Prozessanalyse

Prüfungsbereich Prüfungsteil Art Zeit % Vorgaben
Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes AP1 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 20% § 9 FIAusbV - Einzelnorm
Planen und Durchführen eines Projektes
der Datenanalyse
AP2
Betr. Projekt
Präsent./Fachgespräch
40 h
30 Min.
50% § 28 FIAusbV - Einzelnorm
Durchführen einer Prozessanalyse AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 29 FIAusbV - Einzelnorm
Sicherstellen der Datenqualität AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 30 FIAusbV - Einzelnorm
Wirtschafts- und Sozialkunde AP2 Schriftlich (programmiert) 60 Min 10% § 31 FIAusbV - Einzelnorm
Anforderungen für das Bestehen der Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen – auch unter Berücksichtigung einer mündlichen Ergänzungsprüfung nach § 25 – wie folgt bewertet worden sind:
  1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  2. im Ergebnis von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  3. in mindestens drei Prüfungsbereichen von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und
  4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.
Abgabe des Projektantrages
ca. 1 Woche nach Anmeldeschluss im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag
Der Antrag wird abschnittsweise in die hierfür vorgesehenen Felder eingetragen.
Wir empfehlen die Bearbeitung und den Upload dieser Checkliste mit dem Antrag: Checkliste IT-Berufe optional (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 1568 KB)
Abgabe der Projektdokumentation und der Kundendokumentation
siehe Grobtermine
Die Dokus werden im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag” hochgeladen.
Ebenso müssen Auszubildende, die in einer trägergestützten Ausbildung in Kooperationsbetrieben sind oder Umschüler, welche das Projekt in einem Praktikumsbetrieb durchführen zu diesem Zeitpunkt eine Bestätigung des Kooperations- oder Praktikumsbetriebes mit hochladen, welche die Projektdurchführung in Präsenz im Betrieb bescheinigt.
Mitzubringen zur mündlichen Prüfung sind:
Notebook und digitale Präsentation. (HDMI-Kabel und Beamer oder Präsentations- Monitor sind vorhanden).
Hardcopy (Ausdruck) der Präsentation
Hardcopy (Ausdruck) der Dokumentationen

Fachinformatiker Digitale Vernetzung

Prüfungsbereich Prüfungsteil Art Zeit % Vorgaben
Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes AP1 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 20% § 9 FIAusbV - Einzelnorm
Planen und Umsetzen eines Projektes
der digitalen Vernetzung
AP2
Betr. Projekt
Präsent./Fachgespräch
40 h
30 Min.
50% § 36 FIAusbV - Einzelnorm
Diagnose und Störungsbeseitigung in vernetzten Systemen AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 37 FIAusbV - Einzelnorm
Betrieb und Erweiterung von vernetzten Systemen AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 38 FIAusbV - Einzelnorm
Wirtschafts- und Sozialkunde AP2 Schriftlich (programmiert) 60 Min 10% § 39 FIAusbV - Einzelnorm
Anforderungen für das Bestehen der Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen – auch unter Berücksichtigung einer mündlichen Ergänzungsprüfung nach § 25 – wie folgt bewertet worden sind:
  1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  2. im Ergebnis von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  3. in mindestens drei Prüfungsbereichen von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und
  4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.
Abgabe des Projektantrages
ca. 1 Woche nach Anmeldeschluss im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag
Der Antrag wird abschnittsweise in die hierfür vorgesehenen Felder eingetragen.
Wir empfehlen die Bearbeitung und den Upload dieser Checkliste mit dem Antrag: Checkliste IT-Berufe optional (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 1568 KB)
Abgabe der Projektdokumentation und der Kundendokumentation
siehe Grobtermine
Die Dokus werden im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag” hochgeladen.
Ebenso müssen Auszubildende, die in einer trägergestützten Ausbildung in Kooperationsbetrieben sind oder Umschüler, welche das Projekt in einem Praktikumsbetrieb durchführen zu diesem Zeitpunkt eine Bestätigung des Kooperations- oder Praktikumsbetriebes mit hochladen, welche die Projektdurchführung in Präsenz im Betrieb bescheinigt.
Mitzubringen zur mündlichen Prüfung sind:
Notebook und digitale Präsentation. (HDMI-Kabel und Beamer oder Präsentations- Monitor sind vorhanden).
Hardcopy (Ausdruck) der Präsentation
Hardcopy (Ausdruck) der Dokumentationen

IT-System-Elektroniker

Prüfungsbereich Prüfungsteil Art Zeit % Vorgaben
Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes AP1 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 20% § 8 ITSEAusbV - Einzelnorm
Erstellen, Ändern oder Erweitern von
IT-Systemen und von deren Infrastruktur
AP2
Betr. Projekt
Präsent./Fachgespräch
40 h
30 Min.
50% § 11 ITSEAusbV - Einzelnorm
Installation von und Service an IT-Geräten, IT-Systemen und IT-Infrastrukturen AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 12 ITSEAusbV - Einzelnorm
Anbindung von Geräten, Systemen und Betriebsmitteln an die Stromversorgung AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 13 ITSEAusbV - Einzelnorm
Wirtschafts- und Sozialkunde AP2 Schriftlich (programmiert) 60 Min 10% § 14 ITSEAusbV - Einzelnorm
Anforderungen für das Bestehen der Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen – auch unter Berücksichtigung einer mündlichen Ergänzungsprüfung nach § 16 – wie folgt bewertet worden sind:
  1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  2. im Prüfungsbereich Anbindung von Geräten, Systemen und Betriebsmitteln an die Stromversorgung mit mindestens „ausreichend“,
  3. in mindestens zwei weiteren Prüfungsbereichen von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und
  4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.
Abgabe des Projektantrages
ca. 1 Woche nach Anmeldeschluss im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag
Der Antrag wird abschnittsweise in die hierfür vorgesehenen Felder eingetragen.
Wir empfehlen die Bearbeitung und den Upload dieser Checkliste mit dem Antrag: Checkliste IT-Berufe optional (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 1568 KB)
Abgabe der Projektdokumentation und der Kundendokumentation
siehe Grobtermine
Die Dokus werden im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag” hochgeladen.
Ebenso müssen Auszubildende, die in einer trägergestützten Ausbildung in Kooperationsbetrieben sind oder Umschüler, welche das Projekt in einem Praktikumsbetrieb durchführen zu diesem Zeitpunkt eine Bestätigung des Kooperations- oder Praktikumsbetriebes mit hochladen, welche die Projektdurchführung in Präsenz im Betrieb bescheinigt.
Mitzubringen zur mündlichen Prüfung sind:
Notebook und digitale Präsentation. (HDMI-Kabel und Beamer oder Präsentations- Monitor sind vorhanden).
Hardcopy (Ausdruck) der Präsentation
Hardcopy (Ausdruck) der Dokumentationen

Kaufmann für IT-System-Management

Prüfungsbereich Prüfungsteil Art Zeit % Vorgaben
Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes AP1 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 20% § 8 ITSManKflAusbV - Einzelnorm
Abwicklung eines Kundenauftrages AP2
Betr. Projekt
Präsent./Fachgespräch
40 h
30 Min.
50% § 11 ITSManKflAusbV - Einzelnorm
Einführen einer IT-Systemlösung AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 12 ITSManKflAusbV - Einzelnorm
Kaufmännische Unterstützungsprozesse AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 13 ITSManKflAusbV - Einzelnorm
Wirtschafts- und Sozialkunde AP2 Schriftlich (programmiert) 60 Min 10% § 14 ITSManKflAusbV - Einzelnorm
Anforderungen für das Bestehen der Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen – auch unter Berücksichtigung einer mündlichen Ergänzungsprüfung nach § 16 – wie folgt bewertet worden sind:
  1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  2. im Ergebnis von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  3. in mindestens drei Prüfungsbereichen von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und
  4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.
Abgabe des Projektantrages
ca. 1 Woche nach Anmeldeschluss im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag
Der Antrag wird abschnittsweise in die hierfür vorgesehenen Felder eingetragen.
Wir empfehlen die Bearbeitung und den Upload dieser Checkliste mit dem Antrag: Checkliste IT-Berufe optional (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 1568 KB)
Abgabe der Projektdokumentation und der Kundendokumentation
siehe Grobtermine
Die Dokus werden im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag” hochgeladen.
Ebenso müssen Auszubildende, die in einer trägergestützten Ausbildung in Kooperationsbetrieben sind oder Umschüler, welche das Projekt in einem Praktikumsbetrieb durchführen zu diesem Zeitpunkt eine Bestätigung des Kooperations- oder Praktikumsbetriebes mit hochladen, welche die Projektdurchführung in Präsenz im Betrieb bescheinigt.
Mitzubringen zur mündlichen Prüfung sind:
Notebook und digitale Präsentation. (HDMI-Kabel und Beamer oder Präsentations- Monitor sind vorhanden).
Hardcopy (Ausdruck) der Präsentation
Hardcopy (Ausdruck) der Dokumentationen

Kaufmann für Digitalisierungsmanagement

Prüfungsbereich Prüfungsteil Art Zeit % Vorgaben
Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes AP1 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 20% § 8 DigiManKflAusbV - Einzelnorm
Digitale Entwicklung von Prozessen AP2
Betr. Projekt
Präsent./Fachgespräch
80 h
30 Min.
50% § 11 DigiManKflAusbV - Einzelnorm
Entwicklung eines digitalen Geschäftsmodells AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 12 DigiManKflAusbV - Einzelnorm
Kaufmännische Unterstützungsprozesse AP2 Schriftlich (offene Aufgaben) 90 Min. 10% § 13 DigiManKflAusbV - Einzelnorm
Wirtschafts- und Sozialkunde AP2 Schriftlich (programmiert) 60 Min 10% § 14 DigiManKflAusbV - Einzelnorm
Anforderungen für das Bestehen der Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen – auch unter Berücksichtigung einer mündlichen Ergänzungsprüfung nach § 16 – wie folgt bewertet worden sind:
  1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  2. im Ergebnis von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
  3. in mindestens drei Prüfungsbereichen von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und
  4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.
Abgabe des Projektantrages
ca. 1 Woche nach Anmeldeschluss im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag
Der Antrag wird abschnittsweise in die hierfür vorgesehenen Felder eingetragen.
Wir empfehlen die Bearbeitung und den Upload dieser Checkliste mit dem Antrag: Checkliste IT-Berufe optional (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 1568 KB)
Abgabe der Projektdokumentation und der Kundendokumentation
siehe Grobtermine
Die Dokus werden im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag” hochgeladen.
Ebenso müssen Auszubildende, die in einer trägergestützten Ausbildung in Kooperationsbetrieben sind oder Umschüler, welche das Projekt in einem Praktikumsbetrieb durchführen zu diesem Zeitpunkt eine Bestätigung des Kooperations- oder Praktikumsbetriebes mit hochladen, welche die Projektdurchführung in Präsenz im Betrieb bescheinigt.
Mitzubringen zur mündlichen Prüfung sind:
Notebook und digitale Präsentation. (HDMI-Kabel und Beamer oder Präsentations- Monitor sind vorhanden).
Hardcopy (Ausdruck) der Präsentation
Hardcopy (Ausdruck) der Dokumentationen

Betriebliche Projektarbeit

Die Bedingungen der betrieblichen Projektarbeit sind bei allen IT-Berufen weitestgehend identisch. Sie besteht aus zwei Teilen.
Im ersten Teil ist die Projektarbeit zu planen, durchzuführen und zu dokumentieren. Die Prüfungszeit für die Bearbeitung und Dokumentation der betriebliche Projektarbeit beträgt bei allen Berufen 40 Stunden (Ausnahme: Fachinformatiker, Fachrichtung: Anwendungsentwicklung = 80 Stunden).
Im zweiten Teil des Prüfungsbereiches ist die Projektarbeit zu präsentieren und ein Fachgespräch mit dem Prüfungsausschuss zu führen. Die Prüfungszeit für diesen zweiten Teil beträgt insgesamt höchstens 30 Minuten. Die Präsentation soll höchstens 15 Minuten dauern.
Beide Teile werden 50:50 gewichtet.
Betriebliche Projektarbeit IT
Hinweis: Im betrieblichen Alltag bestimmen häufig “Arbeitsaufträge” die Tätigkeiten der Fachkräfte. Bei diesen wird der Lösungsweg von Vorgesetzten vorgegeben. Für die Abschlussprüfung ist ein anderes Vorgehen notwendig: Entscheidungen sind der Kern der Prüfung!
In der betrieblichen Projektarbeit geht es nicht um die Abfrage von Fachwissen oder die Überprüfung vorgegebener Abläufe. Es soll die Handlungskompetenz festgestellt werden:
- Warum wurde dieses und nicht ein andres Produkt gewählt?
- Wie wurde auf Probleme reagiert?
- Wurden Alternativen berücksichtigt?

Die “handwerkliche” Umsetzung stellt lediglich den Rahmen der Prüfung dar und ist von nachrangiger Bedeutung. Sie ist jedoch notwendig um die fachlichen Entscheidungen zu beurteilen. Dies bedingt jedoch, dass alle fachlichen Entscheidung auch vom Prüfungsteilnehmenden getroffen werden.

Anforderungen an die betriebliche Projektarbeit

Ziel ist bekannt → der Weg wird entwickelt
In einer Projektarbeit müssen neue Herausforderungen umgesetzt werden. Diese können durch technische Rahmenbedingungen, spezielle Kundenanforderungen, geänderte Sicherheitslage, neue Funktionalitäten usw. bestimmt werden. Prüfungsteilnehmer müssen in der Projektarbeit eigene Entscheidungen zur Problemlösung treffen.
Eine Wiederholung bekannter oder vorgegebener strukturierter Abläufe ist hingegen nicht zielführend.
ProjektITStruktur
Die Ausbildungsverordnung des jeweiligen IT-Berufes definiert klare Anforderungen.
So sind zum Beispiel:
kundenspezifische Anforderungen zu analysieren,
eine Projektplanung durchzuführen,
eine wirtschaftliche Betrachtung des Projektes vorzunehmen,
eine Soft- oder Hardwarelösung zu erstellen, anzupassen, bereitzustellen oder anzubieten,
die Lösung qualitativ und/oder wirtschaftlich zu überprüfen
und die Planung und Durchführung des Projektes anforderungsgerecht zu dokumentieren.
Das Ergebnis oder Produkt einer Projektarbeit hat keinen maßgeblichen Einfluss auf die Beurteilung durch den Prüfungsausschuss. Im Vordergrund steht die Fähigkeit, einen komplexen Ablauf zu steuern und dies mit nachvollziehbaren Analysen und Entscheidungen zu belegen. Vor diesem Hintergrund werden Abweichungen und Anpassungen nicht negativ bewertet, wenn sie inhaltlich gut begründet sind und nach wie vor zu den Projektzielen passen.
Das Projekt muss fachlich passend zum Ausbildungsberuf sein und darf den zeitlichen Rahmen nicht überschreiten. Umgekehrt sollte der Zeitrahmen aber auch weitestgehend gefüllt sein.
Lernen in der Projektarbeit
Mit jedem neuen Projekt werden zahlreiche Informationen recherchiert. Somit lernen Projektbeteiligte unweigerlich mit der Projektbeteiligung neue Dinge dazu. Wesentliche Erkenntnisse sollten somit auch im Projekt dokumentiert werden. Wenn der Schwerpunkt des Projektes allerdings mit Lernprozessen begründet wird, wie zum Beispiel das Erlernen einer neuen Programmiersprache, ist dies nicht zielführend.
Teilprojekte
In vielen Fällen hilft es, ein größeres Projekt in prozessrelevante (prüfungsrelevante) und in untergeordnete Arbeiten (Routineprozesse) zu unterteilen. Im Prüfungsprojekt werden dann nur noch Prozesse realisiert, die für die Beurteilung der eigenen Handlungskompetenz relevant sind. Routineprozesse und Fremdleistungen werden ausgelagert und als solche dokumentiert. Somit wird ein Teilprojekt realisiert, in dem ein Prüfungsteilnehmer zum Beispiel auch 20 Client-Rechner außerhalb der Prüfungszeit installieren kann und dies genauso wie eine sonstige Fremdleistung kennzeichnet.
Teilprojekte IT
Eigenständige Leistung
Im Zusammenhang mit Teilprojekten ist darauf zu achten, dass alle prüfungsrelevanten Leistungen eigenständig erbracht werden. Dies gilt umso mehr, wenn zwei Prüfungsteilnehmer an einem Projekt arbeiten. Die Schnittstellen sind deutlich zu kennzeichnen und in den Teilprojekten müssen jeweils eigenständige Planungs-, Durchführungs- und Kontrollschritte enthalten sein. Gemeinsame Abschnitte in der Prüfungsdokumentation sind nicht zulässig und könnten als Täuschungsversuch gewertet werden.
Kein geeignetes Projekt vorhanden?
Wenn der Fokus der betrieblichen Tätigkeiten in der kurzfristigen Reaktion auf Ereignisse liegt, eignen sich die Tätigkeiten meist nicht für eine Projektarbeit, die eine längerfristige Planung voraussetzt. Dann hilft oft eine Projektarbeit nach dem Motto „nice to have“. In solchen Fällen könnte zum Beispiel die betriebliche Infrastruktur verbessert werden oder eine kundenrelevante Neuentwicklung realisiert werden, für die sonst keine Zeit zur Verfügung steht.
Was darf nicht in den Antrag?
Da erst nach der Genehmigung mit der Durchführung begonnen werden darf, stehen die möglichen Lösungswege und der konkrete Umsetzungsweg noch nicht fest. Naturgemäß werden bei der Antragstellung bereits Überlegungen hierzu angestellt. Diese gehören jedoch nicht in den Projektantrag, sondern werden erst nach der Durchführung in der Dokumentation erläutert.
Betrieblicher Betreuer
Die Projektarbeit soll von einem betrieblichen Betreuer begleitet werden. Insbesondere im Zusammenhang mit Geheimhaltung und Datenschutz ist die betriebliche Zustimmung wichtig.
Projektbetreuung

Projektantrag mit Projektbeschreibung

Definition der Verordnung:
Der Prüfling hat eine betriebliche Projektarbeit durchzuführen und mit praxisbezogenen Unterlagen zu dokumentieren. Vor der Durchführung der Projektarbeit hat er dem Prüfungsausschuss eine Projektbeschreibung zur Genehmigung vorzulegen. In der Projektbeschreibung hat er die Ausgangssituation und das Projektziel zu beschreiben und eine Zeitplanung aufzustellen.
Ungefähr eine Woche nach dem Anmeldeschluss können Prüfungsteilnehmende über das Azubi-Infocenter auf das Tool “DiPa” (Digitaler Projektantrag) zugreifen. Sobald die Antragstellung möglich ist erscheint hierzu im Bereich “Weiterführende Links” des Azubi-Infocenters die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag”. Nach der ersten Anmeldung müssen die Kontaktdaten des/der Teilnehmenden und des/der Projektbetreuenden eingegeben werden.
Der Antrag wird abschnittsweise in die hierfür vorgesehenen Felder eingetragen.
Sonderfall Fachinformatiker/-in Systemintegration: Hier wird DiPa lediglich als technischer Rahmen genutzt. Der eigentliche Antrag wird in Form einer PDF-Checkliste (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 299 KB) als Anlage in DiPa hochgeladen. Technisch ist es notwendig alle DiPa-Felder zu füllen.Es genügt die Projektbezeichnung, den Durchführungszeitraum und die Hilfsmittel vollständig einzutragen. Alle weiteren Felder können mit “siehe Anhang” gefüllt werden.
Im Projektantrag müssen dem Prüfungsausschuss folgende Informationen zur Verfügung gestellt werden:
Ausgangssituation
Grunddaten zu Azubi und Firma
  • Name
  • Beruf
  • Firma
  • Tätigkeitsumfeld (z.B. Softwareentwicklung, Systemadministration, Vertrieb, …)
  • Betrieblicher Ansprechpartner (Betreuer)
Projektbeschreibung
  • Projekttitel
  • Durchführungszeitraum
  • Projektumfeld
  • Beschreibung der Anforderung
Ist-Zustand
Probleme
Auftrag
  • Projektschnittstellen (personell und ggf. technisch)
  • Eigen- und Fremdleistungen
  • Umsetzungsvorgaben (z.B. Kundenanforderungen an Hard- und Software -> mobile Endgeräte mit vorgegebenem Betriebssystem)
Projektziele
  • Quantitative und qualitative Anforderungen an das erwartete Ergebnis
  • Erwartungen im Zusammenhang mit Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit
  • Qualitätsrelevante Merkmale des Soll-Zustandes
Zeitplanung (relevante Zeitabschnitte der Eigenleistung in Stunden)
  • Information und Planung
  • Projektrelevante Durchführungsabschnitte
  • Qualitätskontrollen
  • Dokumentation
In der Zeitplanung sollen die Inhalte des Ausbildungsschwerpunkt mit einem angemessenen Zeitumfang berücksichtigt werden.

Ergänzend zur Inhaltlichen Ausgestaltung der Projektarbeit, sind auch formale Vorgaben zu beachten.
Umfang: höchstens 3 Seiten (zuzüglich Grunddaten und Deckblatt)
DIN A4, Schriftart “Arial/11”
Es ist darauf zu achten, dass sich die Projektaufgaben nicht auf Betriebsgeheimnisse beziehen oder der Datenschutz beeinträchtigt wird. Dies ist vom Ausbildungsbetrieb mit dem Projektantrag zu bestätigen. Gegebenenfalls ist eine Absprache mit dem Kunden erforderlich.

Genehmigungsverfahren

Der Antrag mit Projektbeschreibung wird dem Prüfungsausschuss zur Genehmigung vorgelegt. Zur Genehmigung werden folgende Punkte überprüft:
Mindestanforderungen an einen Projektantrag - Checkliste
Formale Voraussetzungen
Daten zum Prüfling
Durchführungszeitraum
Freigabe durch den Ausbildungsbetrieb
Ausgangssituation
Ist-Zustand ist dargestellt
Anforderungen sind umfassend dargestellt
Die Geschäftsprozesse sind erkennbar
Auftrag oder Teilauftrag ist inhaltlich abgegrenzt
Zulieferungen und Schnittstellen sind ersichtlich
Technische und wirtschaftliche Aspekte sind berücksichtigt (Querschnittsthemen)
Prüfungsumfang ist ersichtlich und angemessen
Inhalt des Auftrages passt zum Berufsbild des Ausbildungsberufes
Projektziele
Die Ziele des Auftrages und der Nutzen für den Kunden sind erkennbar
Qualitätsrelevante Merkmale und Projektabschluss sind definiert
Zeitplanung
Projektphasen und Kernaufgaben sind in einer verständlichen Struktur gegliedert
Für wesentliche Projektphasen ist der Zeitaufwand in Stunden gegliedert
Die Projektarbeit ist im vorgegebenen Zeitrahmen durchführbar
Dem Prüfungsausschuss muss ausreichend Zeit für die Sichtung und Genehmigung der Projektanträge eingeräumt werden. Daher sollte der Startpunkt für die Umsetzung des Projektes frühestens für einen Termin, der mindestens drei bis vier Wochen nach Abgabetermin der Projektanträge liegt, festgelegt werden. Der Prüfungsausschuss wird den Projektantrag:
  • genehmigen → die Durchführung kann ohne Einschränkung starten
ODER
  • mit Auflagen genehmigen → die Durchführung kann unter Beachtung der Auflagen beginnen. Nur wenn die Auflagen nicht umgesetzt werden können, ist eine erneute Kontaktaufnahme mit der IHK notwendig.
ODER
  • nicht genehmigen (zur Überarbeitung zurückgewiesen) → Der Prüfungsausschuss informiert über die Kriterien, die zur Genehmigung des Antrages geändert oder ergänzt werden müssen. Der überarbeitete Antrag ist innerhalb einer vorgegebenen Frist erneut einzureichen. Der Antrag kann insgesamt 3 Mal eingereicht werden. Es sind also maximal 2 Nachbesserungen möglich! Wird ein Antrag zum zweiten Mal abgelehnt, so ist ein neues Thema zu wählen. Nur im Ausnahmefall und auf Anweisung des Prüfungsausschusses kann das bereits eingereichte Projekt nochmals überarbeitet werden!
Genehmigungsverfahren IT

Grobtermine Antragstellung

ca. 7. Februar ca. 7. September
28. Februar 30. September
ca. 15. März ca. 15. Oktober
je eine Woche Zeit für die Teilnehmer zur Abgabe
gefolgt von je einer Woche für Prüfungsausschuss
Durchführung Die Umsetzung der Projektarbeit beginnt erst nach Genehmigung durch den Prüfungsausschuss!
15. Mai 15. Dezember

Durchführung der Projektarbeit

Wichtig! Die Umsetzung der Projektarbeit beginnt nach Genehmigung durch den Prüfungsausschuss.
Bei der Durchführung einer betrieblichen Projektarbeit werden einzelne Projetphasen meist in auseinanderliegenden kalendarischen Zeitfenstern durchgeführt. Darüber hinaus wird an einzelnen Tagen der Projektbearbeitung nur stundenweise am Projekt gearbeitet. So kann der kalendarische Bearbeitungszeitraum deutlich länger sein als die 40 oder 80 Stunden, die als effektive Bearbeitungszeit festgelegt sind.

Projektdokumentation

Die Projektdokumentation ist ein bewertungsrelevanter Bestandteil der Projektarbeit und dient dem Prüfungsausschuss zur Beurteilung der Durchführungskompetenzen der Prüflinge (keine ausschließliche Produkt- oder Ergebnisbeschreibung). Darüber hinaus bereitet sich der Prüfungsausschuss mit diesem Dokument auch auf das Fachgespräch vor.
  • Sie sollte so aufgebaut sein, dass alle projektrelevanten Phasen - von der Ausgangssituation bis zur Kundenübergabe - transparent und umfassend dargestellt sind.
  • Über die chronologischen Prozesse hinaus, sind auch Lösungsalternativen, Analysen und Entscheidungsbegründungen zu erläutern.
  • Abweichungen und Anpassungen sollen nachvollziehbar dargestellt und begründet werden.
  • In Bezug auf die textuelle Gestaltung sollte darauf geachtet werden, dass Abkürzungen, die nicht allgemeingültig sind, erklärt werden und die Funktion von Gesprächspartnern und Entscheidern ersichtlich wird. In Bezug auf die textuelle Gestaltung sollte darauf geachtet werden, dass Abkürzungen, die nicht allgemeingültig sind, erklärt werden und die Funktion von Gesprächspartnern und Entscheidern ersichtlich wird.
Doku Klarheit
Die Dokumentation sollte projektbegleitend zu allen Projektphasen durchgeführt werden. Um den Zeitaufwand in Grenzen zu halten, wird empfohlen, stichwortartige Notizen festzuhalten. Nach Abschluss der aktiven Umsetzung sollte die vollständige Projektdokumentation auf der Basis der projektbegleitenden Notizen erstellt werden. Der Zeitaufwand für die Dokumentation soll 10% der Bearbeitungszeit nicht überschreiten.

Struktur:

Seite(n) Typ Inhalt
1 Deckblatt Name, Vorname, Tel., E-Mail Teilnehmende/-r
Name, Vorname, Tel., E-Mail Betreuende/-r
Ausbildungsbetrieb
Beruf
Prüfungstermin (z.B. Sommer 2026)
2 Inhaltsverzeichnis
ab 3
fortlaufend nummeriert
Dokumentation
z.B.
  • Beschreibung des Ablaufs
  • Begründung der Entscheidungen
  • Abweichungen vom Projektantrag
  • persönliches Fazit
Anhang
z.B.
  • Aufträge
  • Rechnungen
  • Netzwerkpläne
  • Quellcode
  • Fachinformatiker/-in Systemintegration:
    Kunden- oder Admindokumentation
  • Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung:
    Quellcode (ggf. Auszüge)

Formale Vorgaben:

Dokumentationen sollen gut lesbar und klar strukturiert sein – das ist relevant für die Bewertung. Daher gibt es auch hier nur Empfehlungen zur Formatierung:
  • DIN A4
  • Arial, 12 Pt.
  • einfacher Zeilenabstand
  • schwarz/weiß optimiert

Tipps zur Qualitätssicherung

Tipp 1: Nehmen Sie sich den Bewertungsbogen für Ihren Beruf zur Hand und überprüfen Sie, ob in Ihrer Dokumentation alle bewertungsrelevanten Inhalte umfassend dargestellt sind.
Tipp 2:
Ihr betrieblicher Betreuer oder Kollegen sind meistens nicht in der Lage, die Projektdokumentation wertfrei zu beurteilen. Das interne Knowhow über betriebliche Abläufe und das Projekt führen dazu, dass fehlende Informationen aus der eigenen Erfahrung in die dokumentierten Abläufe hineininterpretiert werden.
Fragen Sie besser eine fachlich kompetente, aber unabhängige Person, die noch keinerlei Berührungspunkte mit Ihrem Projekt hatte. Geben Sie dieser auch keinerlei Vorabinformationen („… du weißt schon, dass ist ähnlich wie bei…“). Diese Information würde ein Prüfer auch nicht erhalten.
Fragen Sie auch nicht, ob diese Person Ihre Projektdokumentation gut findet. Menschen, die Sie mögen, finden ihre Dokumentation immer gut. Fragen Sie lieber, welche Inhalte diese Person wahrgenommen hat und gleichen diese mit den Inhalten ab, die Sie eigentlich gemeint haben.
Formale Vorgaben der SIHK, wie zum Beispiel Umfang und Schrift , sind bei der Gestaltung der Dokumentation zu beachten.

Kundendokumentation

In der Kundendokumentation werden alle Informationen zusammengefasst, die ein Kunde für den weiteren Verbleib des Projektergebnisses benötigt. Je nach Projekt kann diese sehr unterschiedlich ausfallen.
Beispiele für mögliche Inhalte:
• Softwareprogrammierung Bedienungsanleitung, Konfigurationsdaten, Berechtigungseinstellungen, FAQs, Servicehotline…
• Systemlösung für einen Kunden Systemplan, Geräteliste, Konfiguration, Passwörter, Sicherheitseinstellungen, Produktspezifikationen, Technische Daten, Testergebnisse…
• Angebot für eine Systemlösung Zusammenfassung Bedarfsanalyse, Angebot mit Optionen, Auftrag, Rechnung, Komponentenauflistung mit Spezifikationen…
• …

Projektpräsentation

Mit einer Präsentation ist nachzuweisen, dass Projektergebnisse adressatengerecht präsentiert werden können. Hierbei stehen die eigenen Leistungen und Ergebnisse im Vordergrund. Es ist nicht zielführend, beschaffte Produkte zu präsentieren.
Möglicher Aufbau einer Präsentation:
Ablauf IT

Es gibt kein einheitliches Rezept für die Präsentation. Ein Einstieg über das Projektumfeld und die Zielsetzungen sowie ein Ausstieg über eine Reflexion der Ergebnisse sollte jede Präsentation enthalten. Je nach Projekt steht der Entwicklungsprozess oder die Projektergebnisse stärker im Fokus. Wird im Projekt zum Beispiel eine neue Software entwickelt, können relevante Entscheidungen und Lösungsalternativen gegebenenfalls gut mit dem entwickelten Endprodukt visualisiert werden. Im Gegensatz dazu ist das Ergebnis einer Angebotserstellung oder einer Netzwerkerweiterung weniger gut geeignet, um den Prüfungsausschuss von einer anspruchsvollen Projektumsetzung zu überzeugen. In solchen Projekten könnte der Fokus stärker auf kundenorientierte Argumente (z.B. Wirtschaftlichkeit, Technik, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Datenschutz, …) der Lösungsentwicklung gelegt werden.
Viele Unternehmen haben strenge CI-Vorgaben für die Gestaltung von Präsentationen. Farben, Aufteilung und Stilelemente sind dann bereits vorgegeben und dürfen vom Prüfungsteilnehmer meistens nicht verändert werden. Dieser Bereich wird daher auch bei der Bewertung der Präsentation nicht berücksichtigt. Eine zielgruppengerechte Darstellung beinhaltet allerdings dennoch den stilvollen Einsatz von Text und Grafik innerhalb des gesteckten Rahmens. Eine technisch gut vorbereitete Präsentation ist wichtig, deckt aber auch vor dem Hintergrund der möglichen Beeinflussung durch weitere Personen nur einen kleineren Teil der Beurteilungskriterien ab.
Sprachliche Gestaltung, Körpersprache, Blickkontakt und Begeisterungsfähigkeit haben neben den strukturierten Inhalten einen entscheidenden Einfluss auf das Prüfungsergebnis. Daher sollte die Präsentation vor anderen Menschen mehrfach geübt werden.
Die Präsentationszeit ist auf maximal 15 Minuten begrenzt. Der Prüfungsausschuss ist daher gezwungen, die Präsentation nach Ablauf der Zeit auch tatsächlich abzubrechen. Eine etwas kürzere Präsentation hat allerdings keinen negativen Einfluss auf die Beurteilung. Die verbleibende Präsentationszeit wird dann für das Fachgespräch genutzt. Die Präsentation sollte so geplant werden, dass die Zeit nicht vollständig ausgefüllt wird. Dabei sollte auch berücksichtigt werden, dass eine Präsentation vor Publikum oft länger dauert als beim Üben.
Gegebenenfalls unterbricht der Prüfungsausschuss die Prüfung nach der Präsentation, um sich noch einmal abzustimmen, bevor es mit dem Fachgespräch weitergeht.

Fachgespräch

Das Fachgespräch findet nach der Präsentation statt und wird in der Regel von einem Mitglied des Prüfungsausschusses moderiert. Die moderierende Person bindet gegebenenfalls weitere Prüfende mit ein. Die Gesamtzeit für Präsentation und Fachgespräch ist auf 30 Minuten begrenzt. Die mögliche Zeit für das Fachgespräch hängt also von der Dauer der Präsentation ab, beträgt aber mindestens 15 Minuten.
Das Fachgespräch bezieht sich ausschließlich auf Inhalt und Umfeld der Projektarbeit. Damit können allerdings auch projektrelevante Punkte angesprochen werden, die vom Prüfling nicht erwähnt oder dokumentiert wurden, aber für Projektdurchführung und -hintergrund eine Bedeutung haben.
Im Fachgespräch sollten Diskussionen vermieden werden, damit keine wertvolle Prüfungszeit verloren geht. Der Prüfungsausschuss hat auch kaum Gelegenheit, Sachverhalte richtigzustellen oder im Prüfungsgespräch mit richtig oder falsch zu beurteilen. Der Prüfungsausschuss hat die Möglichkeit, Inhalte zu vertiefen, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten oder den Themenbereich innerhalb der Projektarbeit zu wechseln, um den Prüfungsverlauf positiv zu beeinflussen. So wird der Prüfungsteilnehmer nicht durch negatives Feedback irritiert und kann oft bessere Ergebnisse erzielen.
Die Erläuterungen der Prüfungsteilnehmer sollen fachlich richtig und vollständig sein. Darüber hinaus wird aber auch die Kommunikationsfähigkeit bewertet. Prüfungsteilnehmer sollten daher kurze Antworten vermeiden und versuchen Sachverhalte und Hintergründe umfänglich darzustellen. Dabei sollen Entscheidungen begründet und mögliche Alternativen dargestellt werden. Im Fachgespräch sollten Planungs-, Durchführungs- und Qualitätssicherungsschritte angesprochen werden.

Nach der mündlichen Prüfung

Nach dem Fachgespräch und in Ausnahmefällen auch nach einer mündlichen Ergänzungsprüfung benötigt der Prüfungsausschuss etwas Zeit für die Bewertung, bevor er das Ergebnis der Prüfung mitteilt und einen Bescheid über das Prüfungsergebnis aushändigt.
30.07.2026