Mitte-Deutschland-Verbindung: Ausbau muss kommen
Am Donnerstag, 26. Februar 2026 wird das Infrastruktur-Zukunftsgesetz erstmals im Deutschen Bundestag diskutiert. Für Thüringen steht dabei ein Projekt im Fokus: die durchgängige Elektrifizierung und Zweigleisigkeit der Mitte-Deutschland-Verbindung. Dazu äußert sich Almut Weinert, Geschäftsbereichsleiterin Wirtschaft und Technologie der IHK Ostthüringen wie folgt:
„Bundeskanzler Merz hat diesen Ausbau Anfang Dezember in Jena zur Chefsache erklärt, Bundesverkehrsminister Schnieder zuvor die Umsetzung versprochen – und der Freistaat Thüringen hat pünktlich 144,8 Mio. EUR bereitgestellt. Damit sind die Hausaufgaben aus Thüringer Sicht gemacht. Jetzt ist der Bund am Zug. Unsere Unternehmen erwarten in dieser Debatte eine fraktions- und ausschussübergreifende Finanzierungszusage für die durchgängige Elektrifizierung und Zweigleisigkeit der Mitte-Deutschland-Verbindung.
Wir tragen die anhaltenden Verzögerungen nicht mehr mit. Der Bund muss die Finanzierungsvereinbarung in Höhe von 544 Mio. EUR endlich verbindlich mit der Deutschen Bahn abschließen. Die Mitte-Deutschland-Verbindung ist die zentrale Ost-West-Achse im Personen- und Güterverkehr. Die Elektrifizierung bedeutet weniger Diesel und einen besseren Klimaschutz; die Zweigleisigkeit höhere Kapazitäten, kürzere Reisezeiten und vor allem einen verlässlichen Güterverkehr. Unsere Unternehmen brauchen endlich Planungssicherheit – und eine Infrastruktur, die Industrie und Handel wieder anschiebt.“