Wirtschaft Region Fulda
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Kurznachrichten

Wirtschaftsinfos

Internationale Fachkräfte auf den „Recruiting Days“ treffen

Das Projekt „Hand in Hand for International Talents“ veranstaltet einmal monatlich digitale Recruiting Days, an den IHK-Unternehmen internationale Fachkräfte niederschwellig kennenlernen können. Die Fachkräfte kommen aus Brasilien und Indien und wurden eigens vom Projekt für den deutschen Arbeitsmarkt ausgewählt. Ähnlich dem Speeddating haben beide Parteien 15 Minuten Zeit, sich kurz kennenzulernen, bevor neu gemischt wird. Besteht Interesse an einer Fachkraft, arrangiert das Projekt-Team im Nachgang ein Vorstellungsgespräch.
Alle Infos und Anmeldung unter event.dihk.de/recruiting-days.

„Basiswissen Lebensmittelhygiene“ neu aufgelegt

Der IHK-Leitfaden „Basiswissen Lebensmittelhygiene in der Gastronomie“ ist in aktualisierter Neuauflage erschienen. Er vermittelt fundiertes Hygienewissen für Ausbildung, Berufspraxis und Weiterbildung im Lebensmittel und Gastgewerbe. Neben baulichen Anforderungen, HACCP, Personal, Produktions und Produkthygiene werden Allergenkennzeichnung, Mehrwegpflicht und Rückrufe behandelt. Die Broschüre mit praxisnahen Checklisten und Vorlagen ist unter www.dihk-verlag.de erhältlich.

Auffrischung für die Chemikaliensachkunde steht an

Mitte April ist eine neue Fassung der Chemikalien-Klimaschutzverordnung in Kraft getreten. Die Verordnung regelt den Umgang mit fluorierten Treibhausgasen (F-Gasen) und definiert die Voraussetzung zum Erwerb einer Sachkundebescheinigung. Mit der neuen Verordnung wurde diese Sachkundepflicht beispielsweise um Anlagen mit „alternativen Kältemitteln“ erweitert. Wer erstmalig eine neue Sachkundebescheinigung für Tätigkeiten an Kälteanlagen erhalten möchte, muss nun auch Kenntnisse zu alternativen Kältemitteln in einer Prüfung nachweisen. Bestehende Sachkundebescheinigungen müssen bis spätestens 12. März 2029 aufgefrischt werden.

Hier mehr Infos zur Chemikalien-Klimaschutzverordnung erhalten.

Deutschland summt! – Pflanzwettbewerb

Gestartet Auch in diesem Jahr lädt der Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb Firmen, Vereine und Organisationen dazu ein, naturnahe Oasen für Bienen und andere Tiere zu schaffen. Egal ob Wildblumenwiese, Totholzhabitat, Tümpel oder Kräutergarten – Hauptsache eine karge Fläche verwandelt sich in einen Lebensraum für die kleinen tierischen Mitbewohner dieser Erde. Jetzt noch mitmachen und bis zum 31. Juli unter www.pflanzwettbewerb.de mit Vorher-Nachher-Fotos bewerben.

IHK-Prüferabrechnungen werden digital

Um eine schnellere, nachhaltigere und rechtssichere Bearbeitung der Prüferabrechnungen zu gewährleisten, stellt die IHK Fulda ab 2027 komplett auf digital um. Das bedeutet: Anträge, die aktuell noch hybrid eingereicht werden können, sind ab nächstem Jahr ausschließlich über das Bildungsportal möglich. Bei Fragen oder technischen Schwierigkeiten hilft unser Team der Aus- und Weiterbildung gerne unter 0661 284-70 weiter.

Ausbildungsberuf Tankwart wird abgeschafft

Der in die Jahre gekommene Ausbildungsberuf Tankwart wird zum 1. August 2026 abgeschafft. Die entsprechende Ausbildungsordnung wird zu diesem Termin außer Kraft gesetzt. Das wurde im Bundesgesetzblatt am 23. März 2026 verkündet. Betroffene Azubis aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr haben sogenannten Bestandsschutz, zukünftige Vertragsabschlüsse müssen auf alternative Ausbildungsberufe, wie etwa Verkäufer oder Kaufmann im Einzelhandel, umgestellt werden.

Jetzt „Umweltmanager/- in (IHK)“ werden

Der neue Zertifikatslehrgang „Umweltmanager/-in (IHK)“ der IHK-Organisation vermittelt praxisnah, wie Unternehmen ein wirksames Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 aufbauen, steuern und weiterentwickeln können. Im Mittelpunkt stehen die Identifikation und Bewertung umweltrelevanter Prozesse, die Einbindung relevanter Interessensgruppen sowie die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung. Vorkenntnisse im Bereich Managementsystem sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich für die Teilnahme am Kurs.
Alle Infos und Termine unter www.ihk-kompetenz.plus.

Online-Selbstcheck zum Erwerbsstatus

Mit dem „Selbstcheck Erwerbsstatus“ der Deutschen Rentenversicherung können Auftragnehmer und -geber prüfen, ob in einem Auftragsverhältnis tendenziell eine selbständige Tätigkeit oder eine abhängige Beschäftigung vorliegt. Der Selbstcheck dauert rund zehn Minuten und umfasst verschiedene Fragen zur ausgeübten Tätigkeit, zur Eingliederung in einen Betrieb sowie zum Vorliegen eines Unternehmerrisikos. Der Test ist über www.deutscherentenversicherung.de zu erreichen.

EchtzeitDatenportal für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft

Wie entwickeln sich Konjunktur, Arbeitsmarkt, Energiepreise oder der Wohnungsbau in Deutschland – und das möglichst auf einen Blick? Mit DashboardDeutschland.de stellt das Statistische Bundesamt eine zentrale OnlinePlattform bereit, die das ermöglicht: Das Dashboard bündelt Daten aus amtlichen und ausgewählten nichtamtlichen Quellen und stellt sie über interaktive Grafiken dar. Themenschwerpunkte sind unter anderem Arbeitsmarkt, Bauen und Wohnen, Energie, Finanzen, Konjunktur und Wirtschaft. Der Bereich Konjunktur wird sogar durch ein eigenes Dashboard besonders detailliert abgebildet. Um fundiertes Arbeiten zu gewährleisten, wird die Aktualität der Daten durch wöchentliche bis monatliche Updates gesichert.

Matching-Probleme senken Ausbildungszahlen

Der jüngst vom Bundeskabinett vorgestellte Berufsbildungsbericht zeigt, dass im Jahr 2025 mehr junge Menschen als im Vorjahr bei der Ausbildungsplatzsuche erfolglos blieben. Zudem verringerte sich das Angebot an Ausbildungsstellen. Gleichzeitig ist die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen deutlich gesunken. Nico Schönefeldt, DIHK-Bereichsleiter Ausbildung, ist dieses Phänomen nicht neu: „Viele Betriebe finden keine geeigneten Azubis, weil oftmals grundlegende Kompetenzen fehlen. Defizite beim Lesen, Schreiben und Rechnen sowie im Arbeits- und Sozialverhalten erschweren den Einstieg in die Ausbildung erheblich.“
Entscheidend sei hier eine frühe, praxisnahe Berufsorientierung, mehr betriebliche Einblicke und die bessere Nutzung bestehender Unterstützungsangebote wie der Einstiegsqualifizierung.
Mehr dazu gibt es unter www.dihk.de.

Vernichtungsverbot für unverkaufte Textilien

Die EU führt im Rahmen der Ökodesign-Verordnung neue Vorgaben für den Umgang mit unverkauften Konsumgütern ein. Unternehmen werden verpflichtet, offenzulegen, welche unverkauften Verbraucherprodukte sie als Abfall entsorgen. Dabei müssen Produktkategorie, Menge, Gewicht sowie der Grund der Vernichtung angegeben werden. Zudem wird die Zerstörung unverkaufter Bekleidung, Modeaccessoires und Schuhe künftig untersagt. Für große Unternehmen gelten einige der Vorgaben schon beziehungsweise treten dieses Jahr noch in Kraft, der Mittelstand soll im Jahr 2030 folgen.
Hier lesen Sie mehr zur ökodesign-Verordnung.

Neuer Zollkodex beschlossen

Seit dem 1. Juli 2026 ist die 150-Euro-Zollfreigrenze für Importsendungen abgeschafft und es gilt ein Pauschalzoll von drei Euro pro Artikelkategorie in Kleinsendungen. Das ist Bestandteil der jüngsten Reform des EU-Zollkodex. Weitere Kernpunkte der Reform sind die neue EU-Zollbehörde (EUCA) mit Sitz in Lille, der Aufbau einen zentralen Datenhubs zur einheitlichen Datenübermittlung innerhalb der EU sowie ein neuer Händlerstatus, der eine schnellere Abfertigung und reduzierte Kontrollen ermöglichen soll.
Die offizielle Meldung des Europäischen Rats finden Sie hier.

Digitale Lösungen für Biodiversität fördern lassen

Digitale Technologien machen ökologische Prozesse sichtbar, unterstützen das Monitoring von Arten und Lebensräumen und liefern belastbare Daten für Planung und Bewirtschaftung. Mit der Förderinitiative „Digital.Natur.Landschaft“ unterstützt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt kleine und mittlere Unternehmen jetzt bei entsprechenden Projekten, die digitale Innovation mit klarer Umweltwirkung verbinden. Die Art und Höhe der Förderung wird jeweils individuell geprüft, in der Regel sind aber bis zu 50 Prozent der Projektkosten förderbar.
Alle Infos und Antragstellung unter www.dbu.de/foerderung.