Arbeits- und Talentmarkt in Vietnam entdecken
Zu einer Delegationsreise „Talente“ nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt lädt die Auslandshandelskammer (AHK) Vietnam vom 21. bis 26. September 2026 ein. Damit soll deutschen Unternehmen und Institutionen ein strukturierter Einblick in den vietnamesischen Arbeits
‑ und Talentmarkt ermöglicht werden. Im Mittelpunkt der Reise stehen umfassende Marktinformationen, institutionelle Besuche und Gespräche mit lokalen Behörden, Ausbildungsstätten und Partnerorganisationen. Anmeldeschuss ist der 30. Juni 2026. Alle Infos und Anmeldung unter
www.vietnam.ahk.de.
Der Konflikt im Nahen Osten setzt in der deutschen Wirtschaft eine spürbare Kettenreaktion in Gang: 83 Prozent der Unternehmen berichten von negativen Auswirkungen auf ihre Geschäfte, in der Industrie sind es sogar 87 Prozent. Das zeigt eine
DIHK-Blitzumfrage unter rund 2400 Unternehmen. Im Zentrum stehen stark steigende Kostenbelastungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Am häufigsten nennen die Betriebe gestiegene Fracht- und Transportkosten, gefolgt von höheren Energiezahlungen sowie steigenden Rohstoff- und Materialpreisen. Reagiert wird auf den Kostendruck mit der Anpassung von Preisen (50 Prozent), verstärktem Monitoring (43 Prozent), der Verzögerung von Projekten und Investitionen (37 Prozent) bis hin zur Einschränkung des Angebots (10 Prozent).
Informations- und Medienvielfalt sichern
Die DIHK warnt vor einer schleichenden Schwächung der Informations- und Medienvielfalt in Deutschland. Zunehmende digitale Abhängigkeiten, der hohe Wettbewerbsdruck durch globale Plattformen sowie bürokratische Hürden erschweren es Medien- und Kreativunternehmen, wirtschaftlich tragfähig zu arbeiten. „Medienvielfalt ist eine tragende Säule nicht nur unseres Rechtsstaates, sondern vor allem auch unserer wirtschaftlichen Ordnung“, betont DIHK-Präsident Peter Adrian. So gäbe es in fast jedem zweiten Landkreis nur noch ein einziges unabhängiges Presseorgan. Der Rückzug lokaler Medien gefährde nicht nur die öffentliche Meinungsbildung, sondern auch die regionale Wirtschaftsentwicklung – etwa beim Standortmarketing, der Fachkräftesicherung oder der politischen Teilhabe.
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