Neues aus der Welt
Was Europa entscheidet und die Weltwirtschaft bewegt - Warum sich deutsche Unternehmen für Mexiko als Handelspartner interessieren sollten, was dabei herauskommt, wenn man 1.300 Unternehmen zu ihrem China-Handel befragt und worauf bei der Zollabwicklung in Frankreich aktuell besonders zu achten ist.
Mexiko macht das Upgrade: Neues Handelsabkommen – mehr Chancen?
Das bisherige Abkommen zwischen Mexiko und der EU stammte aus einer Zeit, in der Smartphones noch Zukunftsmusik waren und „Cloud“ vor allem eine Wettervorhersage bezeichnete. Das im Mai 2026 unterzeichnete modernisierte Global- und Interimshandelsabkommen vertiefte nun diese Partnerschaft und und soll den bilateralen Handel an die Anforderungen einer vernetzten und digitalen Wirtschaft anpassen.
Für deutsche Unternehmen heißt das konkret:
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Bessere Marktchancen für Exporteure durch den Abbau weiterer Handelshemmnisse und vereinfachte Verfahren.
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Erleichterter Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen in Mexiko, teilweise sogar auf Ebene der Bundesstaaten.
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Neue Möglichkeiten für Dienstleister in Bereichen wie Telekommunikation, Transport, Finanzdienstleistungen und digitalem Handel.
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Mehr Rechtssicherheit bei Investitionen und ein moderneres Regelwerk für Unternehmen mit Niederlassungen vor Ort.
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Stärkere und verlässlichere Lieferketten, insbesondere bei wichtigen Rohstoffen für die grüne und digitale Transformation.
Warum ist das gerade jetzt interessant?
Viele Unternehmen suchen nach Alternativen oder Ergänzungen zu bestehenden Liefer- und Absatzmärkten. Mexiko profitiert dabei von seiner engen Anbindung an den nordamerikanischen Markt, einem wachsenden Industriestandort und umfangreichen Investitionen internationaler Unternehmen.
Das modernisierte Abkommen ist zwar noch nicht vollständig in Kraft, setzt aber schon heute ein klares Signal: Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und Mexiko sollen enger werden. Für deutsche Unternehmen könnte sich daher ein genauer Blick nach Westen lohnen. Manchmal liegen die spannendsten Geschäftschancen eben nicht auf der anderen Straßenseite, sondern auf der anderen Seite des Atlantiks.
Unser Tipp:
Für weitere Einblicke in den mexikanischen Markt lesen Sie unser Interview mit dem Geschäftsführer der Auslandshandelskammer Mexiko, Johannes Hauser.
À propos Zollverfahren: Wenn Sie Ihr Wissen über die verschiedenen Zollverfahren, die Zollanmeldung oder den Warenursprung auffrischen möchten, bieten wir Ihnen am Montag, den 28.09.2026 von 9 - 13 Uhr bei unserem Online-Seminar “Zollwissen für den Vertrieb” die richtige Gelegenheit dazu.
Wussten Sie schon?
💡 Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wer fragt, ist fünf Minuten ein Narr. Wer nicht fragt, bleibt es sein Leben lang.“
Da fragen wir lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Um ein besseres Bild vom Wettbewerb mit China zu erhalten, hat die DIHK mehr als 1.300 Unternehmen befragt. Informationen zu den Ergebnissen finden Sie hier.
Brüssel-Ticker
Präferenzursprung - Zollfreiheit durch Handelsabkommen
Vom "Deal" über eine "Gemeinsame Erklärung" bis zur Verordnung: Seit 1. Juli sind Einfuhren von Industriegütern aus den USA in der EU weitgehend zollbefreit. Anders als bei sonstigen Präferenzen gibt es weder Verarbeitungsregeln noch verbindliche Nachweise. Was ist zu tun und wo gibt es Informationen?
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Right to Repair - Recht auf Reparatur
Das neue „Right to Repair“ stellt Händler und Hersteller vor neue Herausforderungen – von der zwölfmonatigen Fristverlängerung bei Reparaturen bis hin zur Ersatzteilbereitstellung. Erfahren Sie in unserem Praxis-Artikel, was seit Juli 2026 gilt und wie Sie die Prozesse in Ihrem Betrieb anpassen.
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Neues aus Frankreich
Unternehmen mit Exporten nach Großbritannien über Frankreich sollten derzeit besonders auf die Zollabwicklung achten: Bei Ausfuhren über Calais kommt es weiterhin vor, dass Ausgangsvermerke nicht erstellt werden. Der Zoll erläutert in der ATLAS-Info 0988/2026, wie Sendungen korrekt angemeldet und abgefertigt werden können, um Probleme beim Ausfuhrnachweis zu vermeiden.
Unsere nächsten Veranstaltungen
| Datum | Thema | Format | Kosten |
|---|---|---|---|
| 28.09.2026 | Zollwissen für den Vertrieb | online | EUR 140 |
| 29.09.2026 | Themen-Talk Schweiz: Meldepflicht bei Aufträgen aus der Schweiz | online | kostenfrei |
| 06.10.2026 | Online-Sprechstunde “Carnet ATA” | online | kostenfrei |
| 13.10.2026 | Arbeitskreis Zoll | Freiburg | kostenfrei |
| 14.10.2026 | Online-Sprechstunde “Ursprungszeugnis” | online | kostenfrei |
| 26.10.2026 | Online-Sprechstunde “Lieferantenerklärung” | online | kostenfrei |
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