Überbrückungsfinanzierung

Corona-Hilfsprogramm nach Südhessen geflossen

Das Programm „Hessen-Mikroliquidität“ für Kleinunternehmen und Soloselbstständige wird verlängert. Bislang haben fast 900 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt knapp 26 Millionen Euro darüber erhalten. Als regionaler Kooperationspartner unterstützt die IHK bei der unbürokratischen Abwicklung des Darlehens.

Pressemeldung vom 15. Dezember 2021

Hessische Kleinunternehmen und Soloselbstständige, die coronabedingt kurzfristig eine Überbrückungsfinanzierung benötigen, erhalten auch über den 31. Dezember 2021 hinaus ein Darlehen über das Corona-Hilfsprogramm „Hessen-Mikroliquidität". Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium der Finanzen und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) angekündigt, dass die Förderung bis zum 31. März 2022 verlängert wird, die technische Umsetzung soll bis 31. Dezember erfolgen.
Seit dem Start von „Hessen-Mikroliquidität“ im April 2020 haben mehr als 8.600 hessische Betriebe mit maximal 50 Beschäftigten sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler von der WI-Bank Zusagen für das Corona-Hilfsprogramm in Höhe von rund 250 Millionen Euro erhalten. Darunter waren fast 900 Gewerbetreibende aus dem Bezirk der IHK Darmstadt, mit einem Fördervolumen von knapp 26 Millionen Euro. „Die WIBank stellt das Darlehen als unkomplizierte Alternative zu den bestehenden Fördermitteln zur Verfügung. Es beträgt zwischen 3.000 Euro und 35.000 Euro pro Person, wird ohne Sicherheiten vereinbart und mithilfe der IHK Darmstadt als regionalem Kooperationspartner abgewickelt“, sagt Martin Proba, Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmen und Standort der IHK Darmstadt. „Mit dem Geld konnte vielen Kleinunternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, geholfen werden“, ergänzt er.
Details und aktuelle Förderbedingungen unter auf der Website der WIBank. (Stichwort: „Hessen-Mikroliquidität“)
Neben dem Förderprogramm „Hessen-Mikroliquidität“ berät die IHK Darmstadt durch Corona in Not geratene Betriebe zu weiteren Hilfsprogrammen. Eine Übersicht mit weiterführenden Informationen stehen auf der Website bereit.

Kontakt

Jens-Uwe Lalk
Jens-Uwe Lalk
Bereich: Unternehmen und Standort
Themen: Automotive, Gründung, Fördermittel