„Der Zeitplan macht Mut und sorgt für Planungssicherheit“
Der Neubau der Zeller Brücke wird laut dem hessischen Wirtschaftsministerium und Hessen Mobil Ende April beginnen und voraussichtlich rund ein Jahr dauern. Im Juni 2027 sollen wieder Fahrzeuge über die wichtigste Verkehrsader im Odenwald rollen. Christian Jöst, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar, begrüßt die klare Perspektive für die betroffenen Betriebe und Anwohner.
Christian Jöst, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar.
„Das Odenwaldtempo, das der Verkehrsminister ausgerufen hat, konkretisiert sich weiter“, kommentiert IHK-Präsident Christian Jöst die kommunizierten Details zum Neubau der Zeller Brücke. Nachdem im Dezember 2025 der Neubau der Brücke beauftragt wurde, haben das Wirtschaftsministerium und Hessen Mobil jetzt die konkrete Zeitplanung vorgestellt. Der Baubeginn ist demnach für Ende April geplant. Im Juni 2027 soll die Brücke für den Verkehr freigegeben werden.
„Der Zeitplan macht Mut und sorgt für Planungssicherheit“, sagt IHK-Präsident Jöst. „Für die betroffenen Betriebe und Anwohner ist damit abzusehen, wann die extreme Belastungssituation ein Ende haben wird.“ Es gelte nun, weiterzumachen wie seit dem Beginn der Sperrung: „Das heutige Zwischenergebnis zeigt, was wir erreichen können, wenn alle von Tag eins an zusammenarbeiten”, so Jöst. „Wir bauen fest darauf, dass die Beteiligten in Politik und Verwaltung weiterhin an einem Strang ziehen, damit die Belastung für Pendler und Betriebe nicht länger dauert als unbedingt nötig.“
„Der schnelle Neubau der Zeller Brücke muss beispielgebend für andere Bauprojekte sein.Christian Jöst
Der IHK-Präsident fordert zudem, aus den Erfahrungen im Odenwald zu lernen: „Der schnelle Neubau der Zeller Brücke muss beispielgebend für andere Bauprojekte sein. Wir brauchen das Odenwaldtempo in ganz Hessen.“ Unabhängig von dem entstandenen wirtschaftlichen Schaden für die Region sei positiv zu bewerten, dass das Beispiel der Zeller Brücke bereits Veränderungen angestoßen habe. So habe die Expertenkommission „Innovation im Straßenbau“ kürzlich ein Eckpunktepapier veröffentlicht. Dieses befürwortet unter anderem funktionale Ausschreibungen, die Planungs- und Bauleistungen zusammenführen und damit Aufwand reduzieren sollen. „Die funktionale Ausschreibung hat bei der Zeller Brücke für Tempo gesorgt. Sie sollte unbedingt vermehrt genutzt werden, um die Abläufe bei weiteren großen Infrastrukturprojekten in Hessen zu beschleunigen“, sagt Christian Jöst.
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Pressemeldung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum vom 11. Februar: Kommission „Innovation im Straßenbau“ legt Eckpunkte vor
Pressemeldung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum vom 11. Februar: Kommission „Innovation im Straßenbau“ legt Eckpunkte vor
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Julia van Lottum
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