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Umwelt

Herstellung und Import von Chemikalien und Zubereitungen, Lagerung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen sowie deren Handhabung im Unternehmen unterliegen strengen umwelt- und arbeitsschutzrechtlichen Regelungen.

Stark steigende und schwankende Preise für Industriemetalle und Agrarrohstoffe sowie Sorgen um eine ausreichende Verfügbarkeit von seltenen Erden veranlassen insbesondere die Industrieunternehmen im IHK-Bezirk Coburg Strategien zur Absicherung ihrer Rohstoffversorgung zu entwickeln.

Klimaschutzmaßnahmen beeinflussen in erheblichem Ausmaß die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Dabei gibt es große Marktchancen, aber auch Risiken massiver Kostenbelastungen – es kommt auf Ziele und Instrumenteneinsatz an.

Wer Waren in Verpackungen in Deutschland herstellt, importiert oder zusätzlich verpackt, unterliegt dem Verpackungsgesetz.

Produkte sollen über den gesamten Lebenszyklus hinweg umweltverträglicher und energieeffizienter werden. Die EU-Ökodesign-Richtlinie legt fest, wie das geschehen soll.

Mit Bekanntmachung der geänderten Verwaltungsvorschrift zum Vollzug des Wasserrechts (VVWas) im Bayerischen Ministerialblatt Nr. 849 vom 12. November 2021 wurde die IHK als weitere Sachverständige in wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren benannt.

Alle Maßnahmen, die dazu beitragen, Leben und Gesundheit der arbeitenden Menschen zu schützen, ihre Arbeitskraft zu erhalten und die Arbeit menschengerecht zu gestalten bezeichnet man als Arbeitsschutz. Arbeitssicherheit ist Bestandteil des Arbeitsschutzes im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes.

Die IHK zu Coburg vertritt die Interessen der regionalen Wirtschaft gegenüber der Politik. Dank enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen im IHK-Bezirk bringen wir deren Anliegen aktiv in politische Entscheidungsprozesse ein und werden von Entscheidungsträgern als wichtiges Sprachrohr der Wirtschaft anerkannt.

Die IHK-Organisation holt mit ihrer Unternehmensbefragung „Umweltbarometer“ ein Stimmungsbild gegenüber der Umweltpolitik ein. Die bundesweite und bayerische Auswertung bestätigt, dass sich unsere Betriebe durch die Umweltregulatorik in ihrer Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflusst sehen.

Rico Seyd
Stv. Leiter des Bereichs Standortpolitik | Umwelt & Innovation, Verkehr
Michelle Scharf
Mitarbeiterin im Bereich Standortpolitik | Umwelt & Innovation, Verkehr