Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn 2026
Die wirtschaftliche Lage im Kammerbezirk Chemnitz bleibt auch Anfang 2026 angespannt. Zwar zeigt der IHK-Geschäftsklimaindex eine leichte Erholung auf 91 Punkte, jedoch verharren sowohl Lage als auch Erwartungen weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
Die Unternehmen kämpfen vor allem mit schwacher Inlands- und Auslandsnachfrage, steigenden Kosten und unsicheren wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Besonders belastend wirkt sich der hohe Kostendruck aus, allen voran die Arbeitskosten, die im Risikoradar der IHK seit zwei Jahren das am häufigsten genannte Geschäftsrisiko darstellen.
Laut Umfrage geben 72 Prozent der Unternehmen an, dass die gestiegenen Arbeitskosten ihr Geschäft belasten – mehr als Inlandsnachfrage, Energiepreise oder wirtschaftspolitische Unsicherheiten. Besonders betroffen sind arbeitsintensive Branchen wie Einzelhandel, Verkehr und Dienstleistungen.
Auch im Baugewerbe, der Industrie sowie im Gastgewerbe gehören Arbeitskosten inzwischen zu den dominierenden Risikofaktoren. Dies führt vielfach zu Personalabbau, verzögerten Neueinstellungen und einer starken Zurückhaltung bei Investitionen und Innovationen.
- Konjunkturelle Situation zum Jahresbeginn 2026
Lage und PrognosenDie wirtschaftliche Situation im Kammerbezirk Chemnitz bleibt Anfang 2026 von Unsicherheiten geprägt. Zwar zeigen einige Branchen leichte Stabilisierungstendenzen, dennoch drücken schwache Inlands- und Auslandsnachfrage, gestiegene Kosten und eine weiterhin schwer kalkulierbare Wirtschaftspolitik auf die Stimmung der Unternehmen.
Die aktuelle Geschäftslage verbessert sich leicht gegenüber der Vorumfrage im Herbst 2025 und erreicht einen Saldowert von +1 Punkt. Rund ein Viertel der Unternehmen bewertet ihre aktuelle Situation jedoch weiterhin negativ.
Erträge und Umsätze haben sich im Vergleich zu den Vorumfragen zwar verbessert, die Salden bleiben aber weiter negativ. Es berichten weiterhin jeweils gut 40 Prozent der Befragten von gesunkenen Umsätzen und einer schlechteren Ertragslage.
Bei den Geschäftserwartungen überwiegen weiterhin die pessimistischen Einschätzungen. Der Erwartungssaldo liegt bei –17 Punkten. Die Unternehmen blicken zurückhaltend auf die kommenden Monate, da viele noch nicht von einer breit getragenen wirtschaftlichen Erholung ausgehen. Gründe hierfür sind vor allem die unklare wirtschaftspolitische Ausrichtung nach den bundesweiten Reformdebatten, schwache Konsumimpulse sowie anhaltende internationale Unsicherheiten.
Der IHK-Geschäftsklimaindex steigt durch die leichte Verbesserung von Lage und Erwartungen auf 91 Punkte. Trotz dieser Bewegung nach oben bleibt er im negativen Bereich und signalisiert, dass der erhoffte konjunkturelle Aufschwung weiterhin auf sich warten lässt.
- Investitionen und Personalplanungen
Die wirtschaftliche Zurückhaltung wirkt sich weiterhin auf den Arbeitsmarkt aus. Der Beschäftigungssaldo liegt bei –19 Punkten, was den anhaltenden Personalabbau und die vorsichtige Nachbesetzung freier Stellen widerspiegelt. Unternehmen setzen stärker auf Effizienz statt auf Wachstum.
Bei den Investitionen zeigt sich ein klarer Fokus auf Sachkapital, insbesondere Maschinen und technische Anlagen. Auch Digitalisierungsvorhaben wie Prozessautomatisierung und IT-Modernisierung haben hohe Priorität. Forschung und Entwicklung spielen dagegen mit einem Anteil von 8 Prozent nur eine geringe Rolle, da innovationsorientierte Projekte in der aktuellen Lage häufig zurückgestellt werden.
Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus Eigenmitteln: 81 Prozent der Unternehmen setzen auf Eigenkapital. Ergänzend werden Bankkredite, Leasingmodelle und Fördermittel genutzt. Beteiligungskapital spielt mit einem Prozent kaum eine Rolle. Dies bestätigt, dass Investitionen vor allem innenfinanziert sind und auf Substanzsicherung sowie Modernisierung abzielen.
- IHK-Branchen im Überblick
Industrie: Nachfrageflaute und StrukturwandelDie Industrie bleibt ein Brennpunkt der konjunkturellen Schwäche. Der Lagesaldo liegt bei –7 Punkten. Besonders betroffen sind der Maschinenbau, die Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie die Fahrzeugzulieferindustrie, die alle unter der Kombination aus schwacher Nachfrage, gestiegenen Energie- und Arbeitskosten und globalem Marktumbruch leiden.
Der Transformationsdruck in der Automobilindustrie ist für viele Zulieferer ein zentrales Risiko. Die Umstellung auf Elektromobilität, volatile Absatzmärkte und ein zunehmend globaler Wettbewerb setzen insbesondere mittelständische Betriebe massiv unter Anpassungsdruck. Gleichzeitig klagen viele Unternehmen weiterhin über eine instabile Lieferfähigkeit wichtiger Vorprodukte – ein Problem, das Planbarkeit und Kapazitätsauslastung beeinträchtigt. Nahezu ein Drittel berichtet, dass die Produktionskapazitäten zu weniger als 70 Prozent ausgelastet sind.
Die Industrieunternehmen verzeichnen zu jeweils etwa 50 Prozent sinkende Umsätze und rückläufige Erträge. Arbeitskosten, Inlandsnachfrage und Energiepreise gehören laut Risikoradar zu den dominierenden Geschäftsrisiken. Auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen bleiben ein wesentlicher Belastungsfaktor. Zwar profitieren einige Betriebe der Elektronikfertigung und Automatisierungstechnik von Investitionen in Digitalisierung und Prozessmodernisierung, doch reichen diese Effekte nicht aus, um die allgemeinen Verluste auszugleichen.
Die Erwartungen bleiben mit –15 Punkten stark negativ. Besonders problematisch ist der Rückgang der Inlandsaufträge, während sich das Auslandsgeschäft nur leicht stabilisiert. Eine deutliche Besserung wird erst erwartet, wenn Energiepreise spürbar sinken, internationale Märkte anziehen und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen verlässlicher werden.
Verkehr & Logistik: Hohe Kosten, sinkende Frachten und strukturelle ProblemeDas Verkehrs- und Logistikgewerbe gehört 2026 zu den am stärksten belasteten Branchen. Der Lagesaldo sinkt nach einer Verbesserung im Herbst wieder auf aktuell -20 Punkte. Hohe Kraftstoffpreise, gestiegene Energiekosten und hohe Personalkosten treffen auf eine schwache Nachfrage aus Industrie, Bau und Handel. Besonders problematisch ist der Rückgang der Transportvolumina im verarbeitenden Gewerbe sowie bei Import und Export.
Rund 54 Prozent der Unternehmen melden sinkende Umsätze, 50 Prozent eine verschlechterte Ertragslage. Viele Betriebe berichten von Eigenkapitalrückgängen und Liquiditätsengpässen, einige arbeiten mit Verlust. Die Finanzierungsbedingungen verschärfen sich, da Kreditkosten steigen und Leasingverträge teurer werden. Laut Risikoradar gehören Kraftstoffkosten (86 Prozent), Arbeitskosten (79 Prozent) und Energiepreise (61 Prozent) zu den dominierenden Risiken der Branche. Der Fachkräftemangel bleibt ein strukturelles Problem, tritt aufgrund der schwachen Nachfrage jedoch vorübergehend in den Hintergrund.
Die Erwartungen verbessern sich, bleiben aber mit –24 Punkten deutlich negativ. Viele Speditionen rechnen damit, dass ein Aufschwung erst einsetzt, wenn sich Industrieproduktion und Konsum stabilisieren und die Energiekosten sinken. Keines der befragten Unternehmen rechnet mit steigenden Umsätzen, jeder Zweite sogar mit weiter sinkenden Umsätzen. Hier zeigt sich die Konjunkturabhängigkeit der Branche. Die Beschäftigungsplanungen fallen entsprechend negativ aus. Kein Unternehmen plant Einstellungen. 42 Prozent erwarten für das laufende Jahr im Gegenteil sogar weiter sinkende Beschäftigtenzahlen. Investitionen sind bei einem Investitionssaldo von -16 Punkten nicht in nennenswertem Maße zu erwarten.Bauindustrie: Schwache öffentliche Budgets und Zurückhaltung privater BauherrenDas Baugewerbe befindet sich Anfang 2026 weiterhin in einer ausgeprägten Schwächephase. Der Lagesaldo liegt bei 0 Punkten und sinkt damit, wie in den Vorjahren häufig auch, witterungsbedingt um 12 Saldopunkte. Sinkende Umsätze, geringe Projektzahlen und hohe Kosten prägen die Situation. Die Zurückhaltung privater Bauherren ist ein zentraler Belastungsfaktor: Hohe Baukosten, gestiegene Zinsen und Unsicherheiten über Förderprogramme führen zu einem spürbaren Einbruch, insbesondere im Wohnungsbau. Viele private Vorhaben werden verschoben oder vollständig abgesagt.
Auch im öffentlichen Sektor zeigt sich ein deutlicher Rückgang. Kommunale Haushalte stehen unter Druck, weshalb zahlreiche Infrastruktur- und Sanierungsprojekte reduziert oder verschoben werden. Dies führt zu spürbaren Lücken im Auftragsbestand, insbesondere im Tief- und Hochbau. Die Auslastung erreicht vielerorts Werte von unter 70 %.
Das Risikoradar zeigt, dass im Bau besonders die Arbeitskosten, die Nachfrageentwicklung, Materialpreise sowie wirtschaftspolitische Unsicherheit dominieren. Die Konkurrenz zwischen den Betrieben nimmt zu, der Preisdruck steigt. Gleichzeitig erschweren volatile Materialpreise und unklare Genehmigungsprozesse die langfristige Planung.
Die Erwartungen der Branche liegen mit –26 Punkten deutlich im negativen Bereich. Erste Erholungssignale könnten sich erst einstellen, wenn das Sondervermögen Wirkung zeigt, Förderprogramme neu ausgerichtet werden und öffentliche Haushalte wieder stärker investieren.
Dienstleistungsgewerbe: Stabilster Sektor, aber zunehmender KostendruckDer Dienstleistungssektor bleibt Anfang 2026 der stabilste Bereich der regionalen Wirtschaft, aber auch hier werden die hohen Werte, wie sie vor der Coronapandemie üblich waren, nicht mehr erreicht. Der Lagesaldo liegt bei 18 Punkten und damit deutlich über dem Durchschnitt der anderen Branchen, die außer dem Gastgewerbe alle im negativen Bereich liegen. Viele Dienstleister berichten von stabilen Kundenzahlen, konstanten Aufträgen und einer besseren Grundauslastung als in anderen Branchen.
Trotz dieser stabilen Ausgangslage spüren Dienstleister steigende Kosten deutlich. Arbeitskosten, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und Energiepreise gehören laut Risikoradar zu den größten Risiken. Besonders personalintensive Bereiche wie soziale Dienstleistungen, Beratung, Kreativwirtschaft oder freiberufliche Tätigkeiten stehen unter starkem Margendruck. Ein Drittel der Unternehmen meldet rückläufige Umsätze oder weniger Neukunden.
Die Erwartungen bleiben mit –5 Punkten leicht negativ. Viele Dienstleister gehen zwar von einer stabilen Nachfrage aus, rechnen jedoch nicht mit deutlichen Wachstumsimpulsen. Weniger Unternehmen als in den Vorjahren planen, zu investieren. Investitionen konzentrieren sich vor allem auf Digitalisierung, Prozessmodernisierung und Qualifizierung. Mit 89 Prozent ist der überwiegende Teil eigenkapitalfinanziert. Nur 30 Prozent nutzen Bankkredite. Positive Beschäftigungsimpulse sind auch aus dem Dienstleistungssektor nicht zu erwarten. Nachdem ein Fünftel bereits im vergangenen Jahr Personal abgebaut hat, erwarten ebenso viele auch für das laufende Geschäftsjahr sinkende Beschäftigtenzahlen.
Einzelhandel: Hohe Kosten und Konsumzurückhaltung bremsenDie aktuelle Stimmung im Einzelhandel hellt sich zum Jahresbeginn 2026 deutlich auf, bleibt aber fragil. 28 Prozent der Betriebe bewerten ihre Geschäftslage als gut, 30 Prozent als schlecht. Der Lagesaldo verbessert sich damit von -26 auf 2 Punkte. Gegenüber Jahresbeginn 2025 (Saldo -22) ist das ein spürbarer Sprung. Trotz der Lageverbesserung, die bei einem Teil der Unternehmen dem Endjahresgeschäft zu verdanken ist, berichten mehr Händler als noch im Herbst von rückläufigen Umsätzen. Nahezu alle befragten Handelsunternehmen berichten von verhaltenem Kaufverhalten ihrer Kundschaft. Viele Verbraucher reagieren sensibel auf Preissteigerungen und die konjunkturelle Unsicherheit, die sich auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt, und halten sich deshalb mit größeren Anschaffungen zurück. Jeder fünfte Einzelhändler arbeitet angesichts anhaltend hoher Kosten mit Verlusten. Die Unternehmen sehen sich gezwungen, Einsparpotentiale bei den Belegschaften auszuschöpfen. 40 Prozent der befragten Einzelhändler haben im vergangenen Jahr Personal abgebaut.
Auch für die kommenden Monate rechnen die meisten Unternehmen nicht mit einer Entspannung. Der Erwartungssaldo liegt bei –39 Punkten. Beim Umsatz überwiegt ebenfalls Skepsis (Saldowert: -35 Punkte). Nur 8 Prozent rechnen mit steigenden Umsätzen. Obwohl knapp zwei Drittel mit weiter steigenden Verkaufspreisen rechnen, sind die Erwartungen für die Ertragsentwicklung pessimistisch. 43 Prozent rechnen mit rückläufigen Umsätzen. Für den arbeitsintensiven Einzelhandel stellen die Arbeitskosten das häufigste Geschäftsrisiko dar (73 Prozent der Nennungen). Inlandsnachfrage und Energiekosten stellen für jeweils für gut 60 % der Befragten ein Risiko dar.
Entsprechend der verhaltenen Erwartungen fallen auch die Planungen für Beschäftigung negativ aus. Mit einem Saldo von -25 Punkten erwartet gut ein Viertel sinkende Beschäftigtenzahlen.Großhandel: Stabilisierung mit weiterhin schwacher NachfrageDer Großhandel kann sich nur teilweise von der Schwäche des Einzelhandels und der Industrie lösen. Der Lagesaldo verbessert sich zwar, liegt aber mit -10 Punkten deutlich im negativen Bereich. Der Umsatzsaldo ist im Vergleich zur Vorumfrage sprunghaft gestiegen – um 55 auf jetzt 11 Punkte. Über die Hälfte der befragten Großhändler verzeichnet gestiegene Umsätze. Obwohl sich der Ertragssaldo verbessert, arbeitet jeder Vierte weiterhin mit Verlusten. Die Großhandelskunden sind kauffreudiger als in den Vorumfragen, dennoch berichten immer noch 89 Prozent von zurückhaltendem Kaufverhalten. Die Nachfrage stellt gemeinsam mit den Arbeitskosten das am häufigsten genannte Risiko dar. Die Häufigkeit der Nennungen ist zwar rückläufig, aber knapp drei Viertel sehen sich durch diese Faktoren negativ beeinflusst. Der Fachkräftemangel spielt angesichts der schwachen konjunkturellen Lage nur noch eine nachgeordnete Rolle. Im Gegenteil: ein Drittel berichtet, im vergangenen Jahr Personal abgebaut zu haben. Auch für das laufende Jahr sind Entlassungen wahrscheinlich. Gut ein Fünftel erwartet rückläufige Beschäftigtenzahlen. Neben dieser Kostensparmaßnahme werden auch einnahmeseitig weitere Anpassungen nötig. Zwei von drei rechnen mit weiter steigenden Verkaufspreisen.
Die Struktur der Nachfrage verändert sich: Kunden bestellen kurzfristiger, in kleineren Mengen und mit höherem Preisfokus. Dies erschwert Lagerplanung und führt zu steigenden Logistikkosten. Die Ertragslage bleibt angespannt, da höhere Kosten für Personal, Energie und Transport nur begrenzt weitergegeben werden können. Die Erwartungen fallen verhalten aus. Obwohl immerhin 31 Prozent mit steigenden Umsätzen rechnen, erwarten mehr Großhändler eine weitere Verschlechterung als eine Verbesserung. Der Geschäftserwartungssaldo fällt mit -14 Punkten deutlich negativ aus. Die überwiegende Mehrheit erwartet keine oder nur minimale Veränderungen.Gastgewerbe & Tourismus: Belastung durch Kosten und KonsumverhaltenIm Gastgewerbe zeigt sich Anfang 2026 ein solides, aber zunehmend anfälliges Bild. Die aktuelle Lage wird überwiegend als befriedigend bewertet, doch insgesamt belasten sinkende Umsätze und rückläufige Erträge die Branche deutlich. Ein relevanter Anteil der Betriebe arbeitet bereits mit Verlust. Auch die Beschäftigtenzahl nimmt spürbar ab, was zu Behinderungen in den Betriebsabläufen führt.
Die zentralen Belastungen sind klar kostengetrieben: Vor allem Arbeits-, Energie- und Rohstoffpreise setzen die Betriebe unter Druck.
Die Erwartungen sind ebenfalls gedämpft: Viele Unternehmen rechnen mit einer stagnierenden oder sich verschlechternden Geschäftslage.
Im Tourismus zeigt sich ein gemischtes Bild. Besonders die Gastronomiebetriebe sind von Umsatzrückgängen betroffen, zwei Drittel signalisieren sinkende Erträge.Die Hotellerie bewertet die aktuelle Lage zwar überwiegend positiv und verzeichnet teils steigende Umsätze, blickt jedoch auch aufgrund der anhaltend hohen Energie- und Arbeitskosten sehr skeptisch in die Zukunft. Reisebüros und Reiseveranstalter melden eine gute Lageeinschätzung, aber schwächere Umsatz- und Ertragsentwicklungen. Ihre Erwartungen sind aufgrund von Kostenrisiken und einer unsicheren Nachfrageentwicklung eher pessimistisch.
Insgesamt befindet sich die Branche in einer verharrenden Situation: Die Auslastung ist vielerorts stabil, doch Kostendruck und schwankende Nachfrage beeinträchtigen die wirtschaftliche Dynamik. Investitionen konzentrieren sich vor allem auf Substanzerhalt und Effizienzsteigerungen, während wachstumsorientierte Projekte zurückgestellt werden.
Herausgeber:
Industrie- und Handelskammer Chemnitz
Straße der Nationen 25
09111 Chemnitz
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Straße der Nationen 25
09111 Chemnitz
Den Konjunkturbericht Jahresbeginn können Sie über nachfolgendem Link als Datei downloaden:
- Konjunkturbericht (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 527 KB)der Industrie-und Handelskammer Chemnitz