PM 28 | 01.04.2026
Zusammenarbeit am Masterplan Südwestsachsen
IHK begrüßt Diskussion im Kreistag Mittelsachsen am 1. April 2026
„Es gilt groß zu denken und Unternehmen, Investoren, Entscheidern und Gestaltern ein Bild zu vermitteln, wie in Zukunft gewirtschaftet und gelebt wird. Südwestsachsen ist ein traditioneller Industriestandort, dessen Zukunftsfähigkeit im Zuge der wirtschaftlichen Transformation und der demografischen Alterung neu verhandelt wird.
Die Region ist ein Standort technologischer und wissenschaftlicher Innovation, die neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet, jedoch wirtschaftliche Investitionen und einen Fokus auf Unternehmertum braucht. Der Landkreis Mittelsachsen nimmt dabei eine entscheidende Rolle als Verbindungsregion zwischen Dresden und Chemnitz ein. Die Entwicklungen rund um die TSMC-Ansiedlungen im Dresdner Norden können für den Landkreis wichtige Impulse geben“,
sagt Dr. Cindy Krause, Geschäftsführerin der IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen.
Die Wirtschaft ist im Prozess zur Aufstellung des Masterplans aktiv involviert. Wir freuen uns auf weitere konstruktive Gespräche. Nur gemeinsam – Politik, Wirtschaft und Wissenschaft – können wir die Rahmenbedingungen gestalten, die unsere Region stark für die Zukunft machen.
Hintergrund:
Der Masterplan der Region Chemnitz/Südwestsachsen ist ein gemeinsamer strategischer Rahmen der Landkreise Zwickau, Mittelsachsen, dem Erzgebirgskreis, Vogtlandkreis und der Stadt Chemnitz, um den tiefgreifenden Strukturwandel der Region aktiv zu gestalten. Ausgangspunkt ist die besondere Betroffenheit einer stark industrialisierten Region, die vor allem durch den Wandel der Automobilindustrie, technologischen Fortschritt, internationalen Wettbewerbsdruck und den Übergang zur Klimaneutralität vor großen Herausforderungen steht.
Der Masterplan der Region Chemnitz/Südwestsachsen ist ein gemeinsamer strategischer Rahmen der Landkreise Zwickau, Mittelsachsen, dem Erzgebirgskreis, Vogtlandkreis und der Stadt Chemnitz, um den tiefgreifenden Strukturwandel der Region aktiv zu gestalten. Ausgangspunkt ist die besondere Betroffenheit einer stark industrialisierten Region, die vor allem durch den Wandel der Automobilindustrie, technologischen Fortschritt, internationalen Wettbewerbsdruck und den Übergang zur Klimaneutralität vor großen Herausforderungen steht.
Ziel des Masterplans ist es, industrielle Wertschöpfung zu sichern und neue, innovative Wertschöpfungspotenziale zu entwickeln. Er bündelt Zukunftsstrategien für eine selbstbewusste und erfolgreiche Transformation der Region. Aus Sicht der IHK Chemnitz ist dies die historische Chance über Landkreisgrenzen hinweg Standortvorteile in den Fokus zu stellen und durch ein konstruktives Miteinander die Region für die Zukunft fit zu machen.
Der Regionalkonvent – bestehend aus dem Landkreis Zwickau, dem Erzgebirgskreis, dem Landkreis Mittelsachsen, der Stadt Chemnitz und dem Vogtlandkreis – bekennt sich zu einer gemeinsamen Verantwortung in der Gestaltung des tiefgreifenden Strukturwandels.
Angestoßen durch den Kabinettsbeschluss der Sächsischen Staatsregierung vom 15. April 2025, fördern die Kooperationspartner als Region einen partizipativen, „von der Region – für die Region“ entwickelten Masterplan. Mit staatlicher Unterstützung in Höhe von bis zu 600.000 Euro wird ein Bottom-up-Prozess durchgeführt, der lokale Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung zusammenführt.