Nr. 5440618

Krise Russland - Ukraine

Russland führt Krieg gegen die Ukraine. Damit sehen sich die EU und die USA gezwungen, schärfere Sanktionen als bisher gegen die Russische Föderation auszusprechen und umzusetzen. Das hat Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Beziehungen südwestsächsischer Unternehmen zum russischen Markt.
Wir fassen wichtige Informationen zum Geschäftsverkehr für unsere Mitgliedsbetriebe zusammen und stehen im Austausch mit der DIHK und den AHKs.
Holzklötze mit Aufschrift Saktions List © stock.adobe.com - Dzmitry

Die EU hat mit Veröffentlichung im Amtsblatt am 15.06.2026 ein neues Listungspaket verabschiedet, in dem Sanktionen gegen zahlreiche weitere Personen und Organisationen verhängt werden. Gleichzeitig wird das 21. Sanktionspaket vorbereitet, dessen Inhalt bereits Anfang Juni in einer Erklärung der EU-Kommission vorab angekündigt wurde.

Würfel mit Aufschrift Sanctions und Icons © stock.adobe - wladimir1804

Belarus unterstützt den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Die EU gleicht daher die Sanktionsmaßnahmen gegen beide Länder an. Entsprechend wurden die Maßnahmen gegen Belarus zeitgleich mit den Russland-Sanktionen verschärft.

Durch die Sanktionen ist der Zahlungsverkehr mit Russland und Belarus eingeschränkt. Die EU und weitere Staaten haben die russische Zentralbank sowie weitere Banken sanktioniert und über einen Teilausschluss vom globalen Finanzsystem SWIFT ausgeschlossen.

Dr.Sebastian Liebold
Referent International