Öffnung von Läden, Betrieben und Einrichtungen

Aktuelle Informationen

++Update 23.01.2023 ++ Hessen hebt Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ab 02.02.23 auf ++
Ab dem 02.02.2023 gilt die Maskenpflicht (FFP2) – aufgrund des Bundesinfektionsschutzgesetzes – dann nur noch beim Betreten von medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Das sind beispielsweise Krankenhäuser, Pflegeheime und Arztpraxen. 
Die aktuelle Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung gilt noch bis zum 01.02.2023, ab dem 02.02.2023 gilt dann die aktualisierte Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung. Konkretisiert wird die Verordnung durch Auslegungshinweise (Stand: 23.1..2022). 
Isolation / Quarantäne
Für positiv getestete Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren besteht mindestens fünf Tage nach dem ersten positiven Test: 
  • eine Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung. Unter freiem Himmel kann die Maske unter Einhaltung der Abstandsregeln (1,5 Meter) abgesetzt werden.
  • ein Betretungs- und Tätigkeitsverbot für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte sowie weitere Einrichtungen mit vulnerablen Personen oder erhöhten Infektionsgefahren – sowohl für Besucher als auch für Personal. Ausgenommen sind Personen, die in der Einrichtung behandelt bzw. betreut werden sowie Polizei- und Rettungskräfte. 
Zugleich wird dringend empfohlen, sich im Fall einer Infektion mit Symptomen für fünf Tage zu isolieren und keinen Besuch zu empfangen. Die Isolation sollte erst beendet werden, wenn mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht oder zehn Tage nach dem ersten positiven Test vergangen sind.
Die wichtigsten Regeln im Überblick: 
  • Auch weiterhin Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr, da hier regelmäßig viele und ständig wechselnde Menschen auf engem Raum zusammen kommen. Eine medizinische Maske ist weiterhin ausreichend, eine FFP2 Maske wird aufgrund des besseren Schutzes empfohlen. 
  • Neu: Das bundesweit geltende Bundesinfektionsschutzgesetz schreibt ab 01.10.22 das Tragen einer FFP2-Maske im Fernverkehr vor. Eine medizinische Maske ist hier nicht mehr ausreichend. 
  • FFP2-Pflicht – aufgrund des Bundesinfektionsschutzgesetzes – zudem beim Betreten von vulnerablen Einrichtungen. Das sind bspw. Krankenhäuser und Pflegeheime. Besucherinnen und Besucher müssen sich dort auch weiterhin vorab testen. Ein aktueller Schnelltest ist ausreichend.  
Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) beschlossen
An die Stelle der vorherigen Regeln tritt ein Basisschutz, der eine Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel und für bestimmte Einrichtungen vorschreibt. Zu ihnen gehören Pflegeheime, Kliniken und Arztpraxen, nicht aber Schulen und Geschäfte. Schärfere Maßnahmen dürfen die Länder nur für Hotspots anordnen. Dazu gelten 3-G- und 2-G-Nachweispflichten, erweiterte Maskenpflichten sowie Abstands- und Hygieneregeln. Kontaktbeschränkungen gibt es allerdings nicht mehr. Ein Hotspot kann auch ein ganzes Bundesland sein. Viele Länder, darunter auch Hessen, machen von einer Übergangsregelung Gebrauch. Diese erlaubt, dass die Länder die bestehenden Regeln noch bis zum 2. April in Kraft lassen. Die Umsetzung muss noch erfolgen. Sobald die neue Verordnung da ist, informieren wir an dieser Stelle.
Definition und Zugangsregeln bei 2G-Plus auf Basis der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sowie des Paul Ehrlich-Instituts (PEI):
Zugang haben somit Personen mit folgendem Nachweis:
  • Doppelt geimpft und getestet
  • Genesen und getestet
  • Dreifach geimpft (geboostert)
  • Genesen und doppelt geimpft
  • Doppelt geimpft und genesen (Neu)
  • Geimpft, genesen, geimpft (Neu)
  • Frisch doppelt geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Zweitimpfung) (Neu)
  • Frisch genesen (max. 3 Monate, ab dem Tag des positiven PCR-Tests) (Neu)
  • Genesen + frisch einmal geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Impfung) (Neu)
Ausnahmen:
  • Kinder bis zur Einschulung (keine Testnotwendigkeit)
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre und Personen, die sich nicht impfen lassen können benötigen einen aktuellen Test oder ein Testheft.
  • Doppelt geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler, mit Testheft
Aktueller Hinweis des Wirtschaftsministeriums: 
Eine reine Sichtprüfung der Zertifikate ist fehleranfällig, da beispielsweise manipulierte Screenshots, Apps oder Systemeinstellungen (z. B. geändertes Datum) verwendet werden könnten. Die CovPassCheck-App ist eine sichere Lösung für Gewerbetreibende, mit der digitale COVID-Zertifikate der EU zuverlässig, kontaktlos, schnell und einfach geprüft werden können. Zusätzlich sollte eine Identitätsprüfung mit Lichtbildausweis stattfinden.                                                                                                                       
Weitere Informationen u.a. auch zur Funktionsweise der CovPassCheck-App sowie Download-Links zur CovPassCheck-App finden Sie unter  Open-Source-Projekt Corona-Warn-App – FAQ (coronawarn.app) oder  COVID-Zertifikate der EU direkt per App prüfen."
Wenn Kunden ihr gelbes Impfbuch vorzeigen, weil sie kein Handy haben, dann ist das auch ok. In den Fall sollte auch eine zusätzliche Identitätsprüfung mit Lichtbildausweis erfolgen.

Regelungen für Hessen 
Die tagesaktuellen Inzidenzwerte der hessischen Kreise stellt das Hessische Sozialministerium zur Verfügung.

Allgemeine Informationen

Wir haben Informationen für Sie zusammengestellt und halten Sie an dieser Stelle und über unseren  Sondernewsletter Corona auf dem Laufenden.
Kontakt bei Fragen zur Gesundheit, Quarantäne etc.
  • Gesundheitsamt Wiesbaden: Tel. 0611 312828 (Mo-Fr 8-12 Uhr und 13-16 Uhr; Sa-So: 9-13 Uhr)
  • Corona-Bürgertelefon Rheingau-Taunus-Kreis: Tel. 06124 510510 (Mo 8-18 Uhr, Di-Fr. 8-16 Uhr) 
  • Hessenweiten Corona-Hotline: Tel. 0800 5554666 (täglich 9-15 Uhr)  
Hygienekonzepte
Hygienekonzepte müssen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden. Sie müssen im Einzelfall geeignet sein, die Übertragung des SARS-CoV-2-Virus zu verhindern bzw. das Infektionsrisiko erheblich zu reduzieren. Alle erforderlichen Maßnahmen sind zu ergreifen. Pauschale Vorgaben für geeignete Hygienekonzepte können aufgrund der Besonderheiten des jeweiligen Einzelfalls nicht gemacht werden, flgendes sollte aber berücksichtigt werden:
  1. Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen,
  2. Maßnahmen zur Ermöglichung der Einhaltung der Mindestabstände oder andere geeignete Schutzmaßnahmen wie beispielsweise Trennvorrichtungen, aufgelockerte Sitzmuster, Lüftungskonzepte, medizinische Masken nach § 2 auch am Sitzplatz oder Zugangsbeschränkungen auf Personen mit Negativnachweis  und
  3. Regelungen über gut sichtbare Aushänge und Hinweise über die einzuhaltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen 
Beispiel für einen Aushang zu Abstands- und Hygieneregeln.  IHK-Plakat mit Corona-Hygiene-Regeln zum kostenfreien Download.
Coronavirus-Impfverordnung
Die Coronavirus-Impfverordnung wurde zuletzt am 30.08.2021 aktualisiert.
Informationen zur Organisation der Impfung, den Bezug der Impfstoffe und der Dokumentation der Impfung finden sich unter www.wirtschafttestetgegencorona.de.
Bei einer Impfung durch Betriebsärzte haftet der Arbeitgeber nicht. Die Impfung ist eine öffentliche Leistung und freiwillig. Der Behandlungsvertrag kommt zwischen Mitarbeiter und Betriebsarzt zustande. Unternehmen sollten aber trotzdem unbedingt darauf achten, dass nicht die Geschäftsführung oder der Vorstand zur Impfung einlädt, sondern der Betriebsarzt! Dieser kann die Impfung auf Fachpersonal delegieren, bleibt aber auch in diesem Fall für die Impfung verantwortlich.
Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern
Zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, in Kindertagespflegestellen und in Schulen in Hessen haben das Sozial- und Kultusministerium Handlungsempfehlungen und Informationen zur Vorgehensweise veröffentlicht. Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist demnach ausdrücklich kein Ausschlussgrund.
Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen
Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen können Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten darstellen. Die Ordnungs- und Gesundheitsämter führen Kontrollen durch.