Öffnung von Läden, Betrieben und Einrichtungen

Aktuelle Informationen

++Update 11.09.22 ++ Corona-Verordnung wird um weitere 4 Wochen verlängert ++
Ab dem 11. September 2022 gilt die aktualisierte Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenausnahmeverordnung, zunächst bis zum 30. September 2022. Zur vorherigen Fassung gibt es inhaltlich keine Änderung. Die Verordnung sowie die Auslegungshinweise finden Sie unter: www.hessen.de/handeln/corona-in-hessen

Folgendes gilt in Hessen bereits seit dem 2. April: 
Maskenpflicht:
  • in Arztpraxen und Krankenhäusern (nicht für stationäre Krankenhauspatienten),
  • in Alten- und Pflegeheimen,
  • bei Pflege- und Rettungsdiensten,
  • in Bussen und Bahnen (ÖPNV und Fernverkehr),
  • in Sammelunterkünften wie bspw. Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften.
Die Landesregierung empfiehlt darüber hinaus dringend, auch in den nicht genannten Innenräumen weiterhin eine Maske zu tragen, um sich und andere bestmöglich zu schützen. 
Testpflicht:
  • für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Sammelunterkünften.
  • Ausnahmen durch Einrichtungsleitung für Geimpfte, Genesene sowie aus sozialethischen Gründen möglich.
  • Bewohnertestungen (insbes. in Pflegeheimen) können bei einem Ausbruchsgeschehen ggf. anlassbezogen vom zuständigen Gesundheitsamt angeordnet werden
  • In Schulen werden Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler weiterhin dreimal wöchentlich getestet.
  • Justizvollzugs- und Abschiebehaftanstalten etc. können selbst über die Anordnung von Testpflichten entscheiden.
Die bisherigen Verpflichtungen zur Isolation bzw. Quarantäne bleiben auf Basis der RKI-Empfehlungen bestehen.

Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) beschlossen
An die Stelle der vorherigen Regeln tritt ein Basisschutz, der eine Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel und für bestimmte Einrichtungen vorschreibt. Zu ihnen gehören Pflegeheime, Kliniken und Arztpraxen, nicht aber Schulen und Geschäfte. Schärfere Maßnahmen dürfen die Länder nur für Hotspots anordnen. Dazu gelten 3-G- und 2-G-Nachweispflichten, erweiterte Maskenpflichten sowie Abstands- und Hygieneregeln. Kontaktbeschränkungen gibt es allerdings nicht mehr. Ein Hotspot kann auch ein ganzes Bundesland sein. Viele Länder, darunter auch Hessen, machen von einer Übergangsregelung Gebrauch. Diese erlaubt, dass die Länder die bestehenden Regeln noch bis zum 2. April in Kraft lassen. Die Umsetzung muss noch erfolgen. Sobald die neue Verordnung da ist, informieren wir an dieser Stelle.
Definition und Zugangsregeln bei 2G-Plus auf Basis der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sowie des Paul Ehrlich-Instituts (PEI):
Zugang haben somit Personen mit folgendem Nachweis:
  • Doppelt geimpft und getestet
  • Genesen und getestet
  • Dreifach geimpft (geboostert)
  • Genesen und doppelt geimpft
  • Doppelt geimpft und genesen (Neu)
  • Geimpft, genesen, geimpft (Neu)
  • Frisch doppelt geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Zweitimpfung) (Neu)
  • Frisch genesen (max. 3 Monate, ab dem Tag des positiven PCR-Tests) (Neu)
  • Genesen + frisch einmal geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Impfung) (Neu)
Ausnahmen:
  • Kinder bis zur Einschulung (keine Testnotwendigkeit)
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre und Personen, die sich nicht impfen lassen können benötigen einen aktuellen Test oder ein Testheft.
  • Doppelt geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler, mit Testheft
Aktueller Hinweis des Wirtschaftsministeriums: 
Eine reine Sichtprüfung der Zertifikate ist fehleranfällig, da beispielsweise manipulierte Screenshots, Apps oder Systemeinstellungen (z. B. geändertes Datum) verwendet werden könnten. Die CovPassCheck-App ist eine sichere Lösung für Gewerbetreibende, mit der digitale COVID-Zertifikate der EU zuverlässig, kontaktlos, schnell und einfach geprüft werden können. Zusätzlich sollte eine Identitätsprüfung mit Lichtbildausweis stattfinden.                                                                                                                       
Weitere Informationen u.a. auch zur Funktionsweise der CovPassCheck-App sowie Download-Links zur CovPassCheck-App finden Sie unter  Open-Source-Projekt Corona-Warn-App – FAQ (coronawarn.app) oder  COVID-Zertifikate der EU direkt per App prüfen."
Wenn Kunden ihr gelbes Impfbuch vorzeigen, weil sie kein Handy haben, dann ist das auch ok. In den Fall sollte auch eine zusätzliche Identitätsprüfung mit Lichtbildausweis erfolgen.

Regelungen für Hessen 
Die tagesaktuellen Inzidenzwerte der hessischen Kreise stellt das Hessische Sozialministerium zur Verfügung.

Allgemeine Informationen

Wir haben Informationen für Sie zusammengestellt und halten Sie an dieser Stelle und über unseren  Sondernewsletter Corona auf dem Laufenden.
Kontakt bei Fragen zur Gesundheit, Quarantäne etc.
  • Gesundheitsamt Wiesbaden: Tel. 0611 312828 (Mo-Fr 8-12 Uhr und 13-16 Uhr; Sa-So: 9-13 Uhr)
  • Corona-Bürgertelefon Rheingau-Taunus-Kreis: Tel. 06124 510510 (Mo 8-18 Uhr, Di-Fr. 8-16 Uhr) 
  • Hessenweiten Corona-Hotline: Tel. 0800 5554666 (täglich 9-15 Uhr)  
Datenerfassung
Aufgrund der steigenden Impfquote entfällt die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung in weiten Teilen. Dort, wo die Erfassung noch erfordelrihc ist, stellen die hessischen IHKs ein Formular zur Datenerfassung (DOCX-Datei · 16 KB) zur Verfügung. Außerdem hat die hessische Landesregierung mit der Luca-App eine zentrale Lösung zur digitalen Nachverfolgung von Kontakten eingeführt. Wir haben Ihnen Informationen zur Luca-App zusammengestellt
Hygienekonzepte
Hygienekonzepte müssen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden. Sie müssen im Einzelfall geeignet sein, die Übertragung des SARS-CoV-2-Virus zu verhindern bzw. das Infektionsrisiko erheblich zu reduzieren. Alle erforderlichen Maßnahmen sind zu ergreifen. Pauschale Vorgaben für geeignete Hygienekonzepte können aufgrund der Besonderheiten des jeweiligen Einzelfalls nicht gemacht werden, flgendes sollte aber berücksichtigt werden:
  1. Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen,
  2. Maßnahmen zur Ermöglichung der Einhaltung der Mindestabstände oder andere geeignete Schutzmaßnahmen wie beispielsweise Trennvorrichtungen, aufgelockerte Sitzmuster, Lüftungskonzepte, medizinische Masken nach § 2 auch am Sitzplatz oder Zugangsbeschränkungen auf Personen mit Negativnachweis  und
  3. Regelungen über gut sichtbare Aushänge und Hinweise über die einzuhaltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen 
Beispiel für einen Aushang zu Abstands- und Hygieneregeln.  IHK-Plakat mit Corona-Hygiene-Regeln zum kostenfreien Download.
Coronavirus-Impfverordnung
Die Coronavirus-Impfverordnung wurde zuletzt am 30.08.2021 aktualisiert.
Informationen zur Organisation der Impfung, den Bezug der Impfstoffe und der Dokumentation der Impfung finden sich unter www.wirtschafttestetgegencorona.de.
Bei einer Impfung durch Betriebsärzte haftet der Arbeitgeber nicht. Die Impfung ist eine öffentliche Leistung und freiwillig. Der Behandlungsvertrag kommt zwischen Mitarbeiter und Betriebsarzt zustande. Unternehmen sollten aber trotzdem unbedingt darauf achten, dass nicht die Geschäftsführung oder der Vorstand zur Impfung einlädt, sondern der Betriebsarzt! Dieser kann die Impfung auf Fachpersonal delegieren, bleibt aber auch in diesem Fall für die Impfung verantwortlich.
Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern
Zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, in Kindertagespflegestellen und in Schulen in Hessen haben das Sozial- und Kultusministerium Handlungsempfehlungen und Informationen zur Vorgehensweise veröffentlicht. Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist demnach ausdrücklich kein Ausschlussgrund.
Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen
Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen können Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten darstellen. Die Ordnungs- und Gesundheitsämter führen Kontrollen durch.