3. Wiesbadener Innovationsforum zeigt, wie Unternehmen mit KI produktiver werden
Künstliche Intelligenz ist in Unternehmen kein Zukunftsthema mehr, sondern Werkzeug im Tagesgeschäft. Sie wird jedoch nicht immer konsequent genutzt. Das 3. Wiesbadener Innovationsforum in der IHK Wiesbaden zeigte, wie sich KI sicher und wirtschaftlich sinnvoll in Arbeitsabläufe integrieren lässt.
11. Juni 2026 - In Keynotes, auf dem Panel und in Workshops präsentierten KI-Experten ihre Forschungsergebnisse und praktischen Erfahrungen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Sie zeigten, wie Unternehmen KI bereits heute in der Produktentwicklung, Auftragsbearbeitung sowie im Wissensmanagement oder in digitalen Produkten einsetzen und welchen konkreten Nutzen sie daraus ziehen können. Thematisiert wurden auch Herausforderungen wie die Vereinbarkeit mit dem EU AI Act, den generellen Umgang mit Daten und die Akzeptanz unter Kunden und Mitarbeitern.
Vorsprung durch KI-Nutzung
Paul Herwarth von Bittenfeld, Vizepräsident der IHK Wiesbaden und Prokurist der Seibert Group, begrüßte die rund 200 Gäste der Veranstaltung. Bei Künstlicher Intelligenz sei es nicht die Frage, ob man sie nutze, sondern wie. Ein produktiver Einsatz sei ein „entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“. Die Adoptionsrate sei im Mittelstand zwar gut, es falle aber auch auf, dass vor allem kleinere Unternehmen noch zögerten, KI konsequent einzusetzen. Es bestehe Informations- und Aufholbedarf.
Paul Herwarth von Bittenfeld, Vizepräsident der IHK Wiesbaden und Prokurist der Seibert Group, begrüßte die rund 200 Gäste der Veranstaltung. Bei Künstlicher Intelligenz sei es nicht die Frage, ob man sie nutze, sondern wie. Ein produktiver Einsatz sei ein „entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“. Die Adoptionsrate sei im Mittelstand zwar gut, es falle aber auch auf, dass vor allem kleinere Unternehmen noch zögerten, KI konsequent einzusetzen. Es bestehe Informations- und Aufholbedarf.
Best Practices
Dr. Sara Jourdan, Mitgründerin und CEO des Darmstädter Start-ups Genow, eröffnete das Programm mit einer Keynote über generative KI im Unternehmen. Sie erläuterte, wie Sprachmodelle Wissensarbeit, Prozesse und Entscheidungen verändern und worauf Unternehmen beim Einsatz eigener Daten achten müssen. Es folgten fünf Kurzimpulse aus der Praxis: Serge Reit von YOND sprach über „Vibe Coding“ und neue Formen der Softwareentwicklung; Dennis Pütz (Pütz Folien) zeigte, wie KI in der Produktionsplanung eines Mittelständlers Vorteile bringt. Susanne Busshart (Schumm und Rösch) stellte den Einsatz von KI in ihrem Arbeitsalltag vor und riet: „Einfach mal machen“. Elmar Eperiesi-Beck (Bare.ID) ermunterte seine Zuhörer ebenfalls, sich konsequent mit dem Thema KI auseinanderzusetzen und Geert Heilmann von Smiths Detection zeigte, wie das Unternehmen seine Scanner mit Hilfe von KI optimiert.
Dr. Sara Jourdan, Mitgründerin und CEO des Darmstädter Start-ups Genow, eröffnete das Programm mit einer Keynote über generative KI im Unternehmen. Sie erläuterte, wie Sprachmodelle Wissensarbeit, Prozesse und Entscheidungen verändern und worauf Unternehmen beim Einsatz eigener Daten achten müssen. Es folgten fünf Kurzimpulse aus der Praxis: Serge Reit von YOND sprach über „Vibe Coding“ und neue Formen der Softwareentwicklung; Dennis Pütz (Pütz Folien) zeigte, wie KI in der Produktionsplanung eines Mittelständlers Vorteile bringt. Susanne Busshart (Schumm und Rösch) stellte den Einsatz von KI in ihrem Arbeitsalltag vor und riet: „Einfach mal machen“. Elmar Eperiesi-Beck (Bare.ID) ermunterte seine Zuhörer ebenfalls, sich konsequent mit dem Thema KI auseinanderzusetzen und Geert Heilmann von Smiths Detection zeigte, wie das Unternehmen seine Scanner mit Hilfe von KI optimiert.
Die Mittagspause stand im Zeichen praktischer Präsentationen und des Netzwerkens. An kleinen Ständen präsentierten verschiedene Unternehmen ihre Dienstleistungen und konkrete KI-Anwendungen. Am Nachmittag widmeten sich Workshops Themen wie Sichtbarkeit in der KI-Ära, Prototyping mit KI oder KI-getriebene Geschäftsmodelle und Anwendungen in der Produktion.
Das 3. Wiesbadener Innovationsforum wurde in Kooperation mit Hessen Innovativ und Partnern der WITech Alliance durchgeführt.
