die WIRTSCHAFT | Das Magazin
Nr. 6651474
8 min Lesezeit
Psychische Gesundheit

Emotionale Kompetenz ist wichtig – und nachgewiesen erlernbar."

Die äußere Umgebung, soziale Kontakte, Gefühlserleben – all das wirkt sich direkt auf die Gesundheit eines Menschen aus. Ebenso können sich seelische Belastungen, ob im privaten oder beruflichen Umfeld, allein in körperlichen Symptomen niederschlagen. Auf Harald Gündel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm, übt die oft unmittelbare Verbindung von persönlichen Gedanken, Gefühlen und Lebenserfahrungen mit der eigenen körperlichen Gesundheit (also was früher künstlich in „Psyche“ und „Körper“ getrennt wurde), eine besondere Faszination aus. Und das Wissen darüber kommt mit einem Handlungsauftrag: Denn wer weiß, wie und warum sich das persönliche Umfeld eines Menschen auf dessen Gesundheit auswirkt, kann diese Zusammenhänge auch positiv beeinflussen. Was die speziell für die Arbeitsumgebung bedeutet, ist sein Forschungsschwerpunkt, über den er im Interview spricht.
Arbeitgeber möchten ihren Mitarbeitenden mit größtmöglicher Flexibilität, was Arbeitszeit und -ort angeht, entgegenkommen. Können sie dadurch auch das psychische Wohlbefinden der Mitarbeitenden fördern?
Flexibles Arbeiten bedeutet erstmal, dass ich Handlungsspielraum habe – also in gewissen Grenzen selbst entscheiden kann, wann ich welche Aufgabe erledige, und/oder wo. Das hat grundsätzlich einen sehr positiven Einfluss auf die Gesundheit, denn Kontrollerleben ist für nahezu alle Säugetiere ein Resilienzfaktor und gesundheitsförderlich. Im Umkehrschluss kann man sagen: Je höher die Anforderungen einer Aufgabe sind und je geringer der mit deren Bearbeitung verbundene persönliche Handlungsspielraum, also – umso weniger ein Gefühl der persönlichen Kontrolle besteht - desto höher ist auf Dauer das Risiko von Demotivation und Krankheit (z. B. bzgl. Herzinfarkt). Ein gefühlt größerer Handlungsspielraum – also mehr Kontrolle – kann jede subjektive Arbeitsbelastung verringern und die Motivation und Kreativität fördern.
Bedeutet das im Umkehrschluss, dass ein zu starrer Rahmen/ein zu enges Regelkorsett im Job einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeitenden hat?
Es gibt Menschen, die können ganz gut in einem festen Rahmen arbeiten und möchten das auch. Wir sind nicht alle gleich. Aber evidenzbasiert und auf der Basis vieler Studien kann man als Faustregel sagen: Mehr Handlungsspielraum, mehr Gesundheit.
Eines ist mir besonders wichtig: Wir sind unser Körper! Bis zu 70 Prozent aller seelischen Erkrankungen und Belastungen äußern sich initial körperlich. Das ist wichtig zu wissen, denn: Schlafstörungen, der Bandscheibenvorfall, die Migräne, der Rückenschmerz oder Magenbeschwerden, die einfach nicht weggehen wollen – ein guter Teil davon ist nicht selten Ausdruck davon, dass ein menschlicher Organismus unter Druck steht und sein inneres Gleichgewicht verloren hat („stressassoziiert“), und viele Menschen wissen das nicht. Man geht eher mit dem Rückenschmerz zum Arzt und denkt gar nicht unbedingt darüber nach, wann das angefangen hat und was in der Zeit vorher evtl. Wichtiges geschehen ist. Wenn ein Mensch aber Zusammenhänge zwischen der Veränderung persönlicher Lebensumstände und dem Auftreten von körperlichen Beschwerden miteinander in Verbindung bringen kann, eröffnen sich oft ganz neue Möglichkeiten, aus eigener Kraft auch wieder beschwerdefrei zu werden.
Was ist die Konsequenz, die Unternehmen aus dieser Erkenntnis ziehen sollten?
Gerade aufgrund der aktuell vielen herausfordernden Entwicklungen – wie zum Beispiel Wirtschaftslage, Digitalisierung und Beschleunigung, Auswirkungen von KI, Demografie und Personalmangel – gibt es in vielen Betrieben eine große Notwendigkeit zu Transformation. In einem BMBF-finanzierten, klinischen Forschungsprojekt für Führungskräfte haben wir erneut gelernt, dass gerade Führungskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oft besondere Verantwortung tragen, u.a. weil sie nicht selten keine großen Unterstützungsstäbe haben und den Folgen des Transformationsdruckes ungefiltert ausgesetzt sind. Eine Lehre aus dem Projekt ist, gerade bei der Selbst-Steuerungsfähigkeit und Gesundheit dieser Führungskräfte anzusetzen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Hebel zu eigenen Resilienz jede einzelne Führungskraft erlernen kann.
Die Chefs sollten bei aller wichtigen Verantwortung für Andere sich selbst anfangen und sich fragen: Geht es mir eigentlich selbst (auch körperlich) gut? Und dann auch lernen gegenzusteuern, wenn sie merken, dass sie an der Grenze ihrer seelischen und körperlichen Belastbarkeit sind. Denn wenn ein Chef seine eigenen Belastungen im Griff hat, dann strahlt das auf die anderen auch ab. Das ist ein wichtiger Einflussfaktor für die gesamte Organisationskultur.
Worauf kann eine Führungskraft achten, um die Bedürfnisse des einzelnen Mitarbeiters zu erkennen und richtig einzuschätzen?
Für die Mitarbeitenden ist entscheidend, dass ein Klima der psychologischen Sicherheit herrscht: D.h., die Mitarbeitenden sollten das Gefühl haben, offen über das sprechen zu können, was ihnen auch im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen durch den Kopf geht, was sie Kraft kostet und was sie sich anders wünschen. Das wird dann nicht immer, aber manchmal zu beeinflussen sein. Diese Kultur der psychologische Sicherheit („Ich darf am Arbeitsplatz sagen was mich beschäftigt, auch wenn es evtl. unangenehm ist“) ist nach vielen Studien ein wichtiger Einflussfaktor für die Gesundheit der Teammitglieder – und auch den Erfolg des Teams bei der Bearbeitung der gemeinsamen Aufgabe.
Wer sich sicher fühlt, äußert seine Ideen auch …
Genau, und die Gruppe ist meistens stärker als der Einzelne. Um diese „Kraft“ zu aktivieren, braucht es den offenen Austausch als Grundlage für die Entscheidungsfindung durch die Vorgesetzen.
Solche Fragestellungen sind ein Beispiel für das, was uns forschungsmäßig beschäftigt: Entwicklung und Evaluation von in der betrieblichen Praxis hilfreichen Interventionen am Arbeitsplatz. Oft heißt das, „Werkzeuge“, die wir in der Behandlung unserer Patienten nutzen, in veränderter Form für den betrieblichen Alltag nutzbar zu machen: Dabei geht es viel um gelingende Kommunikation, Konfliktlösung, Team- und Vertrauensbildung. Dies setzt Kräfte frei für die persönliche Gesundheit und die bestmögliche Bewältigung einer gemeinsamen Arbeitsaufgabe, letztlich für die bestmögliche Wettbewerbsfähigkeit.
Konnten sie bei dieser Forschung auch strukturelle Veränderungen identifizieren, durch die eine gute Atmosphäre für die Mitarbeitenden geschaffen werden kann?
Da gibt es natürlich die o.g. Einflussfaktoren: Ist die Arbeit zu schaffen – mit oder ohne Kontrollverlust? Wichtig ist auch die Wertschätzung, die ich bekomme, aber auch der soziale Zusammenhalt im Team – das war beispielsweise auch während Coronapandemie einer der entscheidenden Punkte: Halten alle auch unter Druck zusammen oder kämpft dann jeder für sich allein?
Psychotherapie heißt auch, einem Menschen zu helfen, besser zu verstehen, wie er/sie bewusst und unbewusst gesteuert „funktioniert“ und dem betroffenen Menschen damit Instrumente an die Hand zu geben, damit er/sie selbst Lösungen für sich findet. Im Arbeitskontext hat das viel mit eigener Kommunikation, mit gefühlter Wertschätzung und der Arbeit in einer Gruppe zu tun: Wie kann ich merken, wenn ich an eine Grenze komme – durch seelische oder körperliche Symptome – und das dann auch sagen. Aber auch zu realisieren, dass ich mehr und mit Freude arbeiten kann, wenn ich einen Sinn in der Arbeit sehe. Also ein persönliches Gleichgewicht zwischen Abgrenzung und Aneignung zu finden. Das Ziel ist letztendlich, dass jeder Mensch möglichst ein sich selbst regulierendes Gleichgewicht im eigenen Organismus „hinbekommt“.
Wie passt mobiles Arbeiten in dieses Konzept, wenn es um soziale Beziehungen geht?
Da gibt es wie so oft einen Kipppunkt. Wenn Online-Begegnungen überwiegen, geht etwas zwischenmenschlich Wichtiges verloren. Das sehen wir auch bei unseren Patienten: Wir hatten schon viele Patienten, die bei reiner Online-Arbeit während der Coronapandemie psychisch krank geworden sind, oder denen es einfach seelisch schlechter ging. Und auch jetzt habe ich viele Patienten, die bewusst zur Arbeit in Präsenz gehen, und zwar weil sie da „echte“ Beziehungen erleben können, und das ist unsere wichtigste Ressource der Resilienz. Wir haben evolutionär gesehen die Anlage, im Verbund zu leben und nicht als „Monade“. Man nimmt im zwischenmenschlichen Kontakt auch unbewusst, ganz automatisch, körperliche Signale vom Anderen wahr, verarbeitet sie im eigenen Organismus, und es kommt so zu einer gewissen Synchronisation und automatischen „Verbindung“. Das bemerken wir oft erst dann, wenn es fehlt, und bei Online-Kontakten fehlt dieser Aspekt, und das kann zu Einsamkeit und seelischer Erkrankung beitragen.
Bis zu einem gewissen Grad ist mobiles Arbeiten aber natürlich auch ein Gewinn. Es braucht daher auch hier ein Ausbalancieren auf persönlicher und Teamebene- hilfreich ist aber immer auch ein gewisses Ausmaß an „echtem“ persönlichen Kontakt, um diesbezüglich aufzutanken und die soziale Beziehung als Resilienzfaktor zu aktivieren.
Haben Sie eine konkrete Empfehlung, welches Modell man wählen sollte – oder wie man auswählen kann? Und wie man die Gesundheit der einzelnen Mitarbeitenden dabei im Blick behalten kann?
Ich persönlich würde Wert darauf legen, dass es Räume/Zeiten gibt, wo persönliche Begegnungen stattfinden können. Dieser reale soziale Austausch, zum Beispiel um Konferenzen herum oder bei bestimmten regelmäßigen Treffen, entspricht zutiefst menschlichen Bedürfnissen und stärkt alle Beteiligten. Solche Möglichkeiten sollte es am Arbeitsplatz, wenn irgend realisierbar geben.
Sinnvoll ist dabei, auch innerhalb eines Teams zu besprechen, was diesbezüglich für die Mehrheit eine gute Lösung ist. Viele Unternehmen, die ich kenne, entschließen sich zu diesem Modell: Es gibt eine Zeit, in der alle anwesend sind, aber auch den Freiraum, online zu arbeiten. Ich würde versuchen, auch hier eine Balance zu finden.
Haben Sie einen Tipp, den Sie Unternehmerinnen und Unternehmern mitgeben möchten?
In Betrieben ist das rationale und sachbezogene Denken oft führend, was auch natürlich komplett Sinn macht. Aber auch im Hinblick auf Mitarbeiterführung und das Miteinander in der täglichen Arbeit sind es oft kleine emotionale Momente, die ausmachen, ob jemand bleibt, oder geht, ob er/sie Lust hat mitzuarbeiten, oder sich zurückzieht. Das hat schon der kürzlich verstorbene Nobelpreisträger Kahnemann beschrieben („Thinking fast and slow“). Deshalb ist es wichtig, als Führungskraft eine Sensibilität für solche emotionale Schwingungen zu entwickeln, um das mitzubekommen. Emotionale Kompetenz ist am Ende privat wie beruflich wichtig – und sie ist nachgewiesen erlernbar.
Interview: Christin Krauß
IHK Ulm
Olgastraße 95-101
89073 Ulm
Tel. 0731 173-0
E-Mail: info@ulm.ihk.de
Trends
Faeser © Henning Schacht, BMI

NIS-2 wird zu einem zentralen Baustein der europäischen Cybersicherheitsarchitektur – mit Auswirkungen auf Unternehmen, Verwaltung und Gesellschaft. Die Richtlinie „Network and Information Security Directive“ löst die bisherige NIS-1‑Regelung ab und verschärft europaweit die Anforderungen an digitale Sicherheit. Warum das Thema jetzt an Relevanz gewinnt und welche Veränderungen damit verbunden sind, erklärt Claudia Plattner, Präsidentin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

4 min Lesezeit
neu am markt
Jürgen Rampf © photodesign armin buhl

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal fit, fight & faith aus Hüttisheim.

2 min Lesezeit
neu am markt
Andreas Arnegger und Frank Niemeyer © photodesign armin buhl

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal die OSORA medical GmbH aus Ulm.

2 min Lesezeit
neu am markt
neu am MarktKaruso_BC_27.06.2025_0118 © KARUSO GmbH

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal die KARUSO GmbH aus Biberach.

2 min Lesezeit
Global gewinnt
Hand in Hand for International Talents - Logatec © Michael Reichel / arifoto.de

Der Mangel an qualifizierten Fachkräften führt dazu, dass immer mehr Unternehmen Personal im Ausland rekrutieren. Gleichzeitig wächst der Markt privater Vermittler – und mit ihm die Unsicherheit, welche davon seriös arbeiten. Wertvolle Hinweise erhalten Unternehmen in der neuen Checkliste, die im Rahmen des Projekts „Hand in Hand for International Talents“ entstanden ist. Anine Linder leitet das Projekt und erklärt im Interview, worauf es ankommt.

6 min Lesezeit
neu am markt
IMG_2083_ret_A4_rgb © Photodesign Armin Buhl

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal die mesakumo GmbH aus Ulm.

2 min Lesezeit
neu am markt
neuammarkt_Fein und Spatzig © Fein & Spatzig

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal Fein & Spatzig aus Ulm.

3 min Lesezeit
Psychische Gesundheit
fokus_interviewUL_guendel_5K8A4048_ret_19x13cm_cmyk © photodesign armin buhl

Harald Gündel ist Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm. Dabei kommt er nicht nur im Gespräch mit Patientinnen und Patienten in Kontakt mit dem Thema psychische Gesundheit im Arbeitsumfeld, auch in Forschung und Lehre widmet er sich diesem Thema. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen.

8 min Lesezeit
neu am markt
neu_am_markt_schons2 © Schons Gym GmbH

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal die Schons Gym GmbH aus Ulm.

3 min Lesezeit
neu am markt
5K8A0015_ret_19x13cm_rgb © Armin Buhl, Photodesign Armin Buhl

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal die Datenschutz & Informationssicherheit Alb e. K.

2 min Lesezeit
TRENDS & HINTERGRÜNDE
trends_frohnert © Jens Schicke, DIHK

Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ unterstützt Betriebe, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Pflege für ihre Mitarbeitenden vereinfachen möchten. Projektleiterin Kirsten Frohnert spricht im Interview darüber, was es dafür braucht.

3 min Lesezeit
neu am markt
neu am markt_optproc © OptProC

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal OptProC aus Ulm.

2 min Lesezeit
Trends & Hintergründe
trends_Neugebauer_Brigitte_data © privat

Betriebe in Deutschland müssen per Gesetz ab dem 1. Januar 2025 E-Rechnungen empfangen können. Daher sollten sich alle Unternehmen jetzt mit den neuen Vorschriften befassen und ihre Buchhaltung an das System anpassen. Brigitte Neugebauer, Syndikusrechtsanwältin und DIHK-Umsatzsteuerexpertin, gibt im Interview einen Überblick darüber, wie das digitale Format funktioniert und was genau auf die Betriebe zukommt.

4 min Lesezeit
interview

Viele Unternehmen prüfen derzeit eine Neuaufstellung ihrer Marktpräsenz in Indien. Das Unternehmen WEISS GmbH aus Buchen hat vor einigen Jahren mit einer umfangreichen Investitionsstrategie den indischen Standort neu ausgerichtet – mit großem Erfolg. Wir fragten Florian Kühne, CSO und CCO der WEISS GmbH, wie dies gelungen ist.

3 min Lesezeit
Neu am Markt
Midya Othman © photodesign armin buhl

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal „Othman“ aus Riedlingen.

2 min Lesezeit
Interview
Sonja Bayer © photodesign armin buhl

Sonja Bayer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Robert Bayer GmbH aus Ehingen im Interview.

1 min Lesezeit
Interview
Ulmer Landgerichtspräsident Thomas Dörr - Portrait © Landgericht Ulm

Thomas Dörr, Präsident des Landgerichts Ulm, hat als Richter viel mit Sachverständigen zu tun und ist auf ihr Know-how angewiesen.

5 min Lesezeit
Interview
Gerhard Schulz © Toll Collect GmbH

Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Toll Collect, weiß: Auch nicht mautpflichtige Fahrzeuge müssen gemeldet werden.

3 min Lesezeit
Europawahl 2024
Kandidaten zur Europawahl © IHK Ulm

Am 13. Mai nahmen im Haus der Wirtschaft der IHK Ulm neun Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl Stellung zu den Fragen der Wirtschaft. Im Regional Forum Wirtschaft ging es u. a. um die Aufgaben der EU, Entbürokratisierung, den Green Deal und Handelsabkommen.

4 min Lesezeit
Interview
Titel Leitartikel 8G0A2918_ret_19x13cm_cmyk © photodesign armin buhl

Das Öchsle ist die einzige erhaltene Schmalspurbahn der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen. Seit 1899 bindet das Öchsle Ochsenhausen an die Südbahn an und ermöglichte die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Heute ist die historische Bahn ein Beweis dafür, dass Events und Museales keine Gegensätze sind. Wir sprachen mit Geschäftsführer Andreas Albinger über großes ehrenamtliches Engagement und darüber, was die Attraktion ausmacht.

6 min Lesezeit
Interview
fokus_interview b-o LV_B-W_Bodo Lehmann_FOTO_Eric_Berghen © Eric Berghen

Die Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union in Brüssel wird seit April 2018 von Bodo Lehmann geleitet, der zuvor seit 2010 in der Europäischen Kommission im Kabinett von Kommissar Günther H. Oettinger tätig war. Ihm ist es wichtig, dass im Vorfeld der Europawahl am 9. Juni 2024 auch eine positive Vision der EU verkündet wird: Gerade für Baden-Württemberg gehe es darum, den freien Handel und damit den Wohlstand zu sichern. Wir fragten Lehmann nach seinen Aufgaben in Brüssel, nach den Herausforderungen, vor denen die EU derzeit steht, und danach, wie sich die Landesvertretung in Brüssel für den Abbau von unnötiger Bürokratie einsetzt.

4 min Lesezeit
NEU AM MARKT
Neu Am Markt_Workonio © Workonio

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal die Workonio GmbH aus Ulm.

3 min Lesezeit
Interview
fokus_ul_SThierer_1 © Häfele SE & Co KG

Eurochambres ist der Verband der Europäischen Industrie- und Handelskammern und vertritt über seine Mitglieder und sein Netzwerk mehr als 20 Millionen Unternehmen in ganz Europa. Sibylle Thierer ist Vorsitzende des Verwaltungsrats der Häfele Gruppe in Nagold und ehrenamtliches Mitglied des Eurochambres-Präsidiums. Im Interview erklärt sie, weshalb die Europawahl enorm wichtig für deutsche Unternehmen ist, was die EU für die Wirtschaft tun kann – und was nicht.

3 min Lesezeit
Interview

Ferdinand Friesel ist Personal- und Unternehmensberater aus Leidenschaft. Nach jahrelanger Erfahrung als Manager in Einzelhandel und Industrie unterstützt er heute als Personal- und Unternehmensnachfolgeberater am Standort Ravensburg Unternehmen bei der Suche nach Spezialisten für Management und Geschäftsführung sowie als Gesellschafter oder Unternehmensnachfolger. Wir sprachen mit ihm über die wichtigsten Punkte, die Eigentümer und potenzielle Käufer bei einer Nachfolgeregelung berücksichtigen sollten.

3 min Lesezeit
Vollversammlung
VV_2023-2028_Buhl_IMG_6917_ret_19x13cm_rgb © photodesign armin buhl

Seit der konstituierenden Sitzung am 25. Juli 2023 ist die neue Vollversammlung der IHK Ulm für die nächsten fünf Jahre im Amt. Darunter sind 20 neue Mitglieder, die erstmals in die Vollversammlung gewählt wurden. Einige neue Gesichter stellten sich für “die WIRTSCHAFT zwischen Alb und Bodensee” vor.

15 min Lesezeit
Neu am Markt
Neuer Inhalt (1) © photodesign armin buhl

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal Astrid's Blumencafe in Erbach.

3 min Lesezeit
Interview

Rolls-Royce Power Systems entwickelt nachhaltige Energie- und Antriebslösungen, etwa für die Schifffahrt und stationäre Energieversorgung. Wir sprachen mit Oliver Hoch, Regulatory Expert Energy Market and Alternative Fuels, darüber, worauf Rolls-Royce auf dem Weg zur Klimaneutralität seiner Produkte setzt und was er in Sachen alternativer Kraftstoffe wie Wasserstoff und E-Methanol von der Politik erwartet.

5 min Lesezeit
Interview
fokus_Herr Ruckh © Privat

2008 wurde das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ausgewiesen. Im selben Jahr kam Ulrich Ruckh als Kämmerer nach Schelklingen, ist seit 2016 Bürgermeister der Gemeinde und wurde 2021 Vorsitzender des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb. Nun wird in der Region Allgäu-Oberschwaben ein weiteres Biosphärengebiet vorbereitet – im Interview zieht Ulrich Ruckh Bilanz.

4 min Lesezeit
Interview

Roswitha Geyer-Fäßler engagiert sich als Vizepräsidentin des Landesbauernverbands in Baden-Württemberg e. V. sowie als stellvertretende Kreisvorsitzende des Bauernverbands Allgäu-Oberschwaben e. V. und bewirtschaftet mit ihrem Mann einen Bio-Milchviehbetrieb mit eigener Nachzucht in Wangen-Karsee. Wir sprachen mit ihr darüber, wie sie dem geplanten Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben aus Sicht einer Bäuerin gegenübersteht.

4 min Lesezeit
Nachgefragt

Volker Schwarz, Geschäftsführer BODAN Großhandel für Naturkost GmbH, Überlingen

1 min Lesezeit
Nachgefragt
AdobeStock_620041398
1 min Lesezeit
Interview
© Türkische Industrie- und Handelskammer, Alman-Türk Ticaret ve Sanayi Odasi

Ob Erdbeben oder Inflation - trotz schwierigen Zeiten für das Land am Bosporus ist das Stimmungsbild bei deutschen Unternehmen in der Türkei eher positiv, und es bieten sich ihnen weitere Potenziale. Wir sprechen darüber mit dem Chef der Auslandshandelskammer in der Türkei, Thilo Pahl.

4 min Lesezeit
Interview
fokus_Interview_Meister-Scheufelen (1) © privat

Gisela Meister-Scheufelen beschäftigt sich seit Jahren damit, wie die Wettbewerbsbedingungen für den Mittelstand durch eine bessere Qualität von Recht, Bürokratieabbau und Digitalisierung der Verwaltung verbessert werden kann – zuletzt als Vorsitzende des Normenkontrollrats Baden-Württemberg.

4 min Lesezeit
Interview

Jörn von Lucke ist Professor für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik und leitet das The Open Government Institute (TOGI) der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Wir sprachen mit ihm über die Möglichkeiten und Perspektiven der Digitalisierung von öffentlichen Verwaltungsprozessen und darüber, welchen Nutzen die Digitalisierung in diesem Bereich für die Wirtschaft haben kann.

5 min Lesezeit
IHK Ulm
AdobeStock_620041398
1 min Lesezeit
Interview
Interview_Stefan Brehm_Portrait_Predori © predori GmbH

Stefan Brehm ist europäischer Patentanwalt und deutscher Patentassessor. Wir haben ihn zum Einheitspatent befragt und sind darauf eingegangen, wie eine KI Unternehmen im Rahmen ihrer Produktentwicklung und Patentrecherchen unterstützen kann.

5 min Lesezeit
Neu am Markt
Edona Mirakaj © BESTFERTILITY

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal Bestfertility aus Ulm.

3 min Lesezeit
Interview
fokus_interview_ulm_greimer_IMG_6231_ret_19x13cm_cmyk © photodesign armin buhl

Jens Gramer ist der Inhaber von Fifty Eight in Ulm. Vor 30 Jahren hat er mit dem Schwerpunkt Skaten und Snowboarden angefangen – heute wird sein Angebot neben dem Verkauf von Boards und Lifestyle-Mode durch Stand-up-Paddling, Verleih, Kurse und Gastronomie ergänzt. Der Fifty Eight stand schon immer für jugendlichen Lifestyle –der Geschäftsführer erzählt im Interview vom Zeitgeist der letzten drei Jahrzehnte.

4 min Lesezeit
Neu am Markt

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal die PiZanto GmbH, Langenau.

3 min Lesezeit
Interview
IMG_3613_new2 © IHK ULM

Patrick Schirmer, Ausbildungsleiter bei der Liebherr-Hausgeräte Ochsenhausen GmbH, und Wolfgang Hertle, Ausbildungsleiter bei der Diehl Aviation Laupheim GmbH, sprechen über ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement bei der IHK Ulm.

5 min Lesezeit
Interview
© ECA Concept

Britta Schwartze ist promovierte Verfahrensingenieurin. Ihre Kernkompetenz ist die Bilanzierung und Analyse von technischen Prozessen. Im Interview spricht die Expertin darüber, was es braucht, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu erreichen.

4 min Lesezeit
Interview
Carina Schneider © Rolf Schultes

Die PARA Präzisionswerkzeuge GmbH in Ravensburg ist auf den Vertrieb von Präzisionswerkzeugen für die metallbearbeitende Industrie im süddeutschen Raum spezialisiert . Carina Schneider ist im Unternehmen verantwortlich für Digitalisierung und E-Commerce. Wir sprachen mit ihr darüber, welche Rolle Material- und Ressourceneffizienz bei der Entwicklung von kundenspezifischen Lösungen spielen.

4 min Lesezeit
Nachgefragt
AdobeStock_620041398
2 min Lesezeit
Nachgefragt
AdobeStock_620041398
2 min Lesezeit
Interview

Die Transport- und Logistikwirtschaft wird in den nächsten Jahren – mit Digitalisierung, Dekarbonisierung, der Entwicklung der E-Mobilität und der Verschiebung von Verbrennern hin zu alternativen Antrieben – tiefgreifende Veränderungen durchlaufen. Sie erfordern neue Ideen und Lösungen. Als Manager des Cluster Nutzfahrzeuge Schwaben e. V. (CNS) erlebt Joachim Vogt diese Transformation, die die Mitgliedsunternehmen des Clusters durchlaufen, hautnah mit.

3 min Lesezeit
Interview
titel interview b-o_e-mobil_B-W_Katja Gicklhorn_C_e-mobil_B-W © e-mobil BW

Katja Gicklhorn leitet den Cluster Elektromobilität Süd-West und die Landeslotsenstelle Transformationswissen BW bei der Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive, e-mobil BW, in Stuttgart. Wir fragten sie, was getan werden muss, damit der Transformationsprozess in der Automobilwirtschaft gelingt.

4 min Lesezeit
Neu am Markt
© Photodesign Armin Buhl

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal My black cat aus Erlenmoos.

3 min Lesezeit
neu am markt
Neu-am-Markt_Feb2023_rgb © photodesign armin buhl

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal Hillseye Boards aus Bad Schussenried.

3 min Lesezeit