Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
In der IHK-Region Ulm leben aktuell über 540.000 Menschen, ein knappes Viertel davon in der Universitätsstadt Ulm, drei Viertel somit in den beiden Landkreisen Alb-Donau-Kreis und Biberach. Damit leben in der gesamten IHK-Region Ulm etwas mehr Menschen als auf Malta oder als in der Stadt Hannover.
2011 wohnten in der IHK-Region Ulm noch knapp 50.000 Personen weniger als heute. Die hiesige Bevölkerung ist damit um fast 10 Prozent angestiegen, deutlich dynamischer als in Baden-Württemberg (6,9 Prozent) und Deutschland (3,9 Prozent).
Trotzdem bleibt die hiesige Region vergleichsweise dünn besiedelt. 2024 wohnten hier durchschnittlich 187 Personen auf einem Quadratkilometer Fläche. In Baden-Württemberg (314) und Deutschland (233) waren es deutlich mehr.
Zwischen 2011 und 2025 ist die Bevölkerung in der IHK-Region um rund 10 Prozent gewachsen, stärker als in Baden-Württemberg (7 Prozent) und in Deutschland (4 Prozent). Von den 101 Kommunen der Region weisen die Meisten einen Bevölkerungszuwachs auf, nur in 14 Gemeinden ist die Einwohnerzahl zurückgegangen. Emeringen, Breitingen, Achstetten, Berkheim und Dettingen an der Iller haben seit 2011 besonders viele Einwohner hinzugewonnen. Die Bevölkerung nahm hier um mehr als ein Fünftel zu.
Einen Anhaltspunkt für die voraussichtliche Bevölkerungsentwicklung der kommenden Jahrzehnte bietet die regionalisierte Bevölkerungsvorausrechnung bis 2045 des Statistischen Landesamtes aus dem Jahr 2025: Die Einwohnerzahl Baden-Württembergs wird demnach weiterhin zunehmen, jedoch mit nachlassender Dynamik. Zwischen 2025 und 2035 steigt die Bevölkerung um 2,1 Prozent, im Zehn-Jahres-Zeitraum danach nur noch um 1,5 Prozent. Das gilt auch für die Mehrheit der Stadt- und Landkreise des Landes. Über den gesamten Zeitraum von 2025 bis 2045 beträgt der Einwohnerzuwachs 3,7 Prozent. Die IHK-Region Ulm kann sogar mit einer künftigen Bevölkerungszunahme von 4 Prozent rechnen, ein stärkerer Zuwachs als in allen IHK-Regionen des im Südwesten.
Gebiet
Bevölkerung am 31. Dezember ...
Veränderungen in Prozent
2025
2035
2045
2025-35
2035-45
2025-45
Baden-Württemberg
11.272.030
11.511.845
11.684.944
2,1
1,5
3,7
IHK Region Stuttgart
2.789.916
2.850.329
2.898.553
2,2
1,7
3,9
IHK Heilbronn-Franken
938.709
960.650
974.382
2,3
1,4
3,8
IHK Ostwürttemberg
454.433
464.985
471.332
2,3
1,4
3,7
IHK Karlsruhe
1.055.274
1.075.968
1.091.612
2,0
1,5
3,4
IHK Rhein-Neckar
1.177.602
1.201.381
1.220.240
2,0
1,6
3,6
IHK Nordschwarzwald
620.250
633.719
643.177
2,2
1,5
3,7
IHK Südlicher Oberrhein
1.123.178
1.143.742
1.160.447
1,8
1,5
3,3
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
501.214
512.215
519.512
2,2
1,4
3,7
IHK Hochrhein-Bodensee
702.637
715.988
725.421
1,9
1,3
3,2
IHK Reutlingen
722.264
738.228
747.577
2,2
1,3
3,5
IHK Ulm
540.263
553.935
562.134
2,5
1,5
4,0
IHK Bodensee-Oberschwaben
646.290
660.705
670.557
2,2
1,5
3,8
Die Bevölkerung in der Region Ulm ist relativ jung
2025 waren die Bewohner der Region im Durchschnitt 43,1 Jahr alt. Innerhalb der Region ist die Bevölkerung in der Universitätsstadt Ulm mit 42,4 Jahren spürbar jünger als im Landkreis Biberach mit 43,5 Jahren und im Alb-Donau-Kreis (ADK) mit 43,6 Jahren). Unter 41 Jahre ist das Durchschnittsalter lediglich in den Gemeinden Setzingen (ADK) sowie Achstetten und Dettingen an der Iller (beide LK Biberach). Die in Untermarchtal (ADK) und Moosburg (LK Biberach) lebenden Menschen sind im Schnitt dagegen sehr viel älter, 48,2 und 51,5 Jahre.
Von allen 79 IHK-Region Deutschlands haben nur 3 Regionen eine noch etwas jüngere Bevölkerung als die IHK-Region Ulm: Es sind die Großstadtregionen Hamburg (42,2 Jahre), Frankfurt (42,7 Jahre) und Berlin (42,8 Jahre). In den IHK-Regionen Halle, Gera, Cottbus, Neubrandenburg, Chemnitz und Suhl sind die Menschen dagegen im Schnitt mehr als 5 Jahre älter. Während Ulm als attraktiver Wirtschaftsstandort in den letzten Jahrzehnten von einer Zuwanderung von Arbeitskräften aus Ostdeutschland profitieren konnte, sind die angebenden Region rascher gealtert.