Ländliche Räume als Möglichmacher der Transformation
Ländliche Räume sind das wirtschaftliche Fundament unseres Landes. Mit rund der Hälfte der gesamten und knapp zwei Dritteln der industriellen Bruttowertschöpfung leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zum Wohlstand und der Innovationskraft in Deutschland. Sie sind Heimat zahlreicher „Hidden Champions“, spielen eine wichtige Rolle bei der Fachkräftesicherung und treiben die Energiewende aktiv voran. Diese Bedeutung zeigt sich auch in Westmecklenburg: Zahlreiche Unternehmen beweisen hier mit Ideen, Tatkraft und Innovationsgeist tagtäglich, wie viel Potenzial und Zukunftskraft im ländlichen Raum steckt.
Trotz dieser zentralen Bedeutung wird das Potenzial ländlicher Regionen häufig unterschätzt. Oftmals werden sie als „Schauplätze“ der Transformation wahrgenommen – dabei sind sie selbst aktive Mitgestalter und treibende Kräfte des Wandels. Auch mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Stabilität kommt ihnen eine herausragende Bedeutung zu. Dabei braucht es gezielte Maßnahmen, Investitionen und auch mutige Ansätze für diese Regionen.
Die DIHK zeigt mit ihrem Positionspapier „Ländliche Räume als Möglichmacher der Transformation“ nun konkrete Handlungsfelder und Ansätze auf, um ländliche Räume als Gestaltungs- und Wirtschaftsräume zu stärken. In zahlreichen Handlungsfeldern wie Mobilität, Versorgung, Energie oder Wohnraum werden Vorschläge unterbreitet, um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Räume zu erhalten bzw. verbessern.
Zu den geeigneten Maßnahmen zählen unter anderem Netzentgeldenlastungen, eine Senkung der Grunderwerbssteuer oder die Sicherung der Berufsschulstandorte.
