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Westmecklenburger Unternehmen von der Wende bis heute

Anlässlich des bundesweiten Bürgerfestes zum Tag der Deutschen Einheit 2024 in Schwerin und des 35. Jahrestages des Mauerfalls am 9. November rücken wir acht Unternehmerpersönlichkeiten in den Fokus, die unsere Region seit dieser Zeit prägen. Damit wollen wir zeigen, welche Herausforderungen viele unserer Unternehmen seit 1989 gemeistert haben und sie dabei selbst zur Sprache kommen lassen. Die Bandbreite der Erfahrungen und Erlebnisse verdeutlicht, wie vielfältig sich unsere Wirtschaft in den vergangenen 35 Jahren entwickelt hat, wie Familienunternehmen wiederbelebt wurden oder neu entstanden und welche Besonderheiten das Mecklenburger Unternehmertum heute aufweist.
Seit 16. September 2024 veröffentlichen wir wöchentlich ein neues Unternehmensporträt.

Carl Kressmann, Leiter der Modehäuser Kressmann in der Landeshauptstadt Schwerin und Hansestadt Wismar im Porträt mit spannenden Einblicken zur Unternehmensgeschichte.

spedition-rumstich-dsc_0982 © IHK zu Schwerin/Andrii Drachevskyi

Mit dem bevorstehenden Ende der Teilung Deutschlands im Jahr 1989 eröffneten sich in der Logistikbranche zahlreiche Möglichkeiten für jene, die bereit waren, eine neue Existenz zu gründen. Volker Rumstich gehörte zu diesen neuen Unternehmern. In diesem Interview laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns einen Blick auf die Vergangenheit und die Zukunft zu werfen.

eine lachende Frau in einer Produktionshalle stehend vor der Produktion von Holzkabeltrommeln © IHK zu Schwerin/Andrey Drachevsky

Die August Hildebrandt GmbH ist ein echtes Familienunternehmen, existiert seit 1868 und wird heute in 5. Generation geführt. Erfahren Sie, wie das Unternehmen nach der Wende in Familienhand kam und zu einem ostdeutschen Vorzeigeunternehmen wurde, das heute internationaler denn je agiert.

Thomas und Katharina Kluth im Gespräch © IHK zu Schwerin/Andrey Drachevsky

Die IT-Branche gilt heute noch immer als klassische Männerdomäne. Die 1992 gegründete Firma abacus aus Wittenburg ist dabei bereits einen Schritt weiter. Erfahren Sie die spannende Familiengeschichte des Unternehmens.

zwei lachende Damen stehend im Optikergeschäft, im Hintergrund eine Regal-Wand mit diversen Brillengestellen © IHK zu Schwerin/Andrey Drachevsky

Der Einzelhandel in kleineren Städten steht vor großen Herausforderungen. Daher ist es besonders bedeutend, dass sich Geschäfte langfristig etablieren und erfolgreich bleiben. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die Firma Augenoptik Wichert, die seit 45 Jahren als traditioneller Familienbetrieb in Gadebusch und Rehna aktiv ist.

Ladentheke, hinter der 2 Damen stehen, im Hintergrund Regale mit Kosmetkartikeln © IHK zu Schwerin/Andrey Drachevsky

Familiengeführte Einzelhändler prägen unsere Innenstädte seit vielen Jahrzehnten und haben auch die Verstaatlichungswellen in der DDR besser überstanden, als größere Industriebetriebe. Dabei waren und sind die Händler wichtige Anlaufpunkte für die Versorgung der Bevölkerung. Zu den inhabergeführten Leuchttürmen, die die Wismeraner Innenstadt prägen, zählt die Parfümerie Hennings in Wismar, die 2024 ihren 120. Geburtstag feiert.

Geschäftsführer der EMH Metering GmbH © IHK zu Schwerin/Andrey Drachevsky

35 Jahre nach dem Mauerfall wird Ostdeutschland oft als verlängerte Werkbank westdeutscher Unternehmen bezeichnet. Im Businesspark A24 sitzt mit der EMH metering GmbH & Co. KG ein Unternehmen, das diesem Klischee ganz und gar nicht entspricht – eine echte deutsch-deutsche Erfolgsstory nach der Wiedervereinigung.

Fischräucherei "Seeperle" OHG Wismar © IHK zu Schwerin/Andrey Drachevsky

Fisch ist ein ebenso prägendes Element der Mecklenburger Ostseeküste wie die beeindruckenden Steilküsten. Der Fall der Mauer führte zur Neuregelung des Fischfangs und des Verkaufs. In Wismar hat sich seit 35 Jahren ein Familienunternehmen etabliert, das sowohl die beliebten Fischbrötchen zum Mitnehmen als auch exquisite Meeresgerichte in seinem eigenen Restaurant anbietet. In der „Seeperle“ am Hafen von Wismar steht alles im Zeichen des Fisches.