21. Mai 2026
Maiempfang 2026
„Aufgeben sei keine Option“, so Andrea Thoma-Böck zum Abschluss des IHK-Maiempfang 2026 der IHK-Regionalversammlung Memmingen und Unterallgäu bei der Demmeler Maschinenbau GmbH & Co. KG in Heimertingen. Der Empfang stand im Zeichen der wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutierten über Wettbewerbsfähigkeit, Reformbedarf und die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Wachstum.
Den Schwerpunkt des Abends bildete der Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn. Der Volkswirt zeichnete ein kritisches Bild der wirtschaftlichen Lage Deutschlands und sprach von strukturellen, hausgemachten Problemen. „Wir sprechen nicht über eine Wettbewerbskrise – das ist immer die Krise der anderen –, sondern über hausgemachte Probleme“, sagte Sinn. Deutschland sei seit Jahren Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum. Als Ursachen nannte er unter anderem hohe Energiekosten, zunehmende regulatorische Eingriffe sowie fehlende wirtschaftspolitische Dynamik. Zugleich formulierte Sinn konkrete Reformvorschläge – darunter eine stärkere „Entfesselung“ der Wirtschaft, beschleunigte Abschreibungsmöglichkeiten sowie Investitionen in Bildung und berufliche Ausbildung.
Bereits in der Begrüßungstalkrunde machten Andrea Thoma-Böck, Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Memmingen und Unterallgäu, IHK-Präsident Reinhold Braun sowie Johannes Michael Demmeler, geschäftsführender Gesellschafter der Demmeler Maschinenbau GmbH & Co. KG, deutlich, dass die regionale Wirtschaft Veränderungen aktiv gestalten will. Braun forderte mehr Rückenwind für Unternehmen und eine Rückbesinnung auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft. Demmeler hob hervor, dass Innovationsfähigkeit, unternehmerische Freiheit und gut ausgebildete junge Menschen entscheidend für die internationale Wettbewerbsfähigkeit seien.
Sehen Sie sich hier die Highlights der Veranstaltung an:
