Ehrenamt

Ausschuss für Berufsbildung

Der Berufsbildungsausschuss (BBA) nimmt eine Sonderstellung bei den IHK-Ausschüssen ein. Seine Aufgaben sind im Berufsbildungsgesetz geregelt. Anders als die übrigen Fachausschüsse, die eine beratende Funktion haben, reicht die Kompetenz des Berufsbildungsausschusses weiter: Er hat rechtsetzende Kraft. Dementsprechend verläuft auch seine Konstitution anders.
Dem Berufsbildungsausschuss gehören je sechs Beauftragte der Arbeitgeberseite, Beauftragte der Arbeitnehmerseite und Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen an. Die Mitglieder haben die gleiche Anzahl Stellvertreter. Sie werden für längstens vier Jahre berufen. Der Vorsitz ist alternierend.
Die Arbeitsweise ist größtenteils durch das Berufsbildungsgesetz vorgegeben. Es schreibt vor, dass der Ausschuss in allen wichtigen Angelegenheiten der beruflichen Bildung zu unterrichten und zu hören ist (siehe des § 79 Absätze 2 und 3 BBiG). Zudem beschließt der Berufsbildungsausschuss die von der IHK erlassenen Rechtsvorschriften zur Durchführung der Berufsbildung. Eine weitere wichtige Aufgabe des Berufsbildungsausschusses ist es, auf eine stetige Entwicklung der Qualität in der beruflichen Bildung hinzuwirken. Das heißt, der Gedanke der Qualitätssicherung und -entwicklung bildet den Maßstab für die Arbeit des Berufsbildungsausschusses und soll stets bei der Erfüllung der ihm übertragenen Aufgaben berücksichtigt werden.
Bei Fragen und Anregungen an den Berufsbildungsausschuss wenden Sie sich bitte an Wolfgang Haschner.