Prognos-Studie 2026

Bayerisch-Schwäbische Wirtschaft im Wandel

Die Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben schafft weiterhin Arbeitsplätze, doch die Gewichte der Branchen verschieben sich. Eine Studie der Prognos AG im Auftrag der IHK Schwaben zeigt, welche Wirtschaftszweige in der Region besonders stark vertreten sind, wo Beschäftigung entsteht und wo sie verloren geht. Untersucht wurden die Beschäftigung von 2021 bis 2025, die Spezialisierung im Bundesvergleich und die Bruttowertschöpfung 2023, jeweils für Bayerisch-Schwaben und seine vier Wirtschaftsräume.

Auf einen Blick

  • Beschäftigung: Rund 791.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Mitte 2025, plus 12,1 Prozent seit 2016 und plus 3,4 Prozent seit 2021 (Bayern 3,8 Prozent, Bund 3,2 Prozent).
  • Wende nach 2021: Industrie mit plus 6.824 Beschäftigten bis 2021, seither minus 2.237.
  • Spezialisierung: 17 der 37 dargestellten Branchen überdurchschnittlich vertreten, nur drei davon mit überdurchschnittlichem Wachstum (Luft- und Raumfahrt, Gastgewerbe, Maschinenbau).
  • Neue Stellen: Rund sechs von zehn zusätzlichen Arbeitsplätzen im Saldo in öffentlicher Verwaltung, Bildung sowie Gesundheit und Soziales.
  • Maschinenbau: Plus 11,8 Prozent im Allgäu, minus 26,5 Prozent in Westschwaben, plus 3,6 Prozent in Bayerisch-Schwaben insgesamt.
  • Luft- und Raumfahrt: Plus 16,1 Prozent, Zuwächse in allen vier Wirtschaftsräumen, in Nordschwaben rund 14-mal so stark vertreten wie im Bund.
  • Wertschöpfung: 83,2 Milliarden Euro im Jahr 2023, Industrieanteil 25,9 Prozent gegenüber 19,7 Prozent im Bund.
  • Handlungsbedarf aus Sicht der IHK Schwaben: Niedrigere Energie- und Arbeitskosten, weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungsverfahren.

Zwei Phasen des Wachstums – die Industrie kippt nach 2021 ins Minus

Mitte 2025 waren in Bayerisch-Schwaben rund 791.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Seit 2016 ist ihre Zahl um 12,1 Prozent gestiegen. Die Region liegt damit knapp unter dem bayerischen Wert von 12,2 Prozent und über dem Bundeswert von 10,9 Prozent.
Eigene Berechnungen der IHK Schwaben teilen diesen Zeitraum in zwei Abschnitte. Von den 85.684 zusätzlichen Stellen entstanden 59.957 bis 2021 und 25.727 in den Jahren 2021 bis 2025. Knapp 70 Prozent des Zuwachses fallen somit in den ersten Abschnitt, der mit fünf Jahren allerdings ein Jahr länger ist als der zweite. Von 2021 bis 2025 lag das Plus bei 3,4 Prozent und damit zwischen dem Bund mit 3,2 Prozent und Bayern mit 3,8 Prozent.
In den einzelnen Branchen zeigt sich der Wandel deutlicher. In 11 der 37 dargestellten Branchen stieg die Beschäftigung bis 2021 und ging danach zurück. Acht davon gehören zur Industrie. Für die Industrie insgesamt ergibt sich bis 2021 ein Plus von 6.824 Beschäftigten, von 2021 bis 2025 hingegen ein Minus von 2.237. Im Fahrzeugbau folgte auf einen Aufbau von 1.062 Stellen ein Abbau von 1.315 Stellen. Die Gummi- und Kunststoffindustrie gewann zunächst 689 Stellen hinzu und verlor anschließend 1.346. Das Baugewerbe legte bis 2021 noch um 7.027 Beschäftigte zu und trat danach mit minus 3 auf der Stelle. Im Großhandel kehrte sich ein Zuwachs von 3.658 in ein Minus von 291 um.
Umgekehrt verlief die Entwicklung in der Luft- und Raumfahrt einschließlich des sonstigen Fahrzeugbaus. Nach einem Rückgang um 220 Stellen bis 2021 kamen dort von 2021 bis 2025 insgesamt 2.342 Arbeitsplätze hinzu. In 18 Branchen wuchs die Beschäftigung in beiden Abschnitten.

Spezialisierung und Dynamik fallen selten zusammen

Die Studie misst die Spezialisierung mit dem Lokalisationsquotienten, der den Beschäftigtenanteil einer Branche in der Region mit dem Bund vergleicht. Werte über 1 stehen für eine überdurchschnittliche Spezialisierung.
In Bayerisch-Schwaben trifft das auf 17 der 37 dargestellten Branchen zu. Nur drei von ihnen wuchsen von 2021 bis 2025 schneller als die Gesamtbeschäftigung. Die Luft- und Raumfahrt legte um 16,1 Prozent zu und ist rund viermal so stark vertreten wie im Bundesdurchschnitt. Das Gastgewerbe wuchs um 11,8 Prozent, liegt mit einem Lokalisationsquotienten von 1,13 aber nur leicht über dem Bundesniveau und kann daher nicht als Leitbranche gelten. Der Maschinenbau ist mehr als doppelt so stark vertreten wie im Bund. Sein Plus von 3,6 Prozent übertraf die Gesamtentwicklung allerdings nur um 0,2 Prozentpunkte. Zusammen gewannen diese drei Branchen 7.238 Beschäftigte hinzu.
Die übrigen 14 spezialisierten Branchen wuchsen langsamer oder schrumpften und verloren in der Summe 5.798 Stellen. Dazu zählen klassische Industriezweige wie die Metallindustrie mit einem Minus von 2.184 Beschäftigten, die Kunststoffindustrie mit gut zehn Prozent und die Druckindustrie mit rund 19 Prozent weniger Beschäftigten. In der Nahrungs- und Futtermittelindustrie blieb die Beschäftigung mit einem Plus von drei Stellen nahezu unverändert, mit einem Quotienten von 1,63 bleibt die Branche dennoch stark in der Region verankert.
Ein anderes Bild ergibt sich bei den Branchen mit einem Quotienten unter 1 und überdurchschnittlichem Wachstum. In dieses Feld fallen 13 Branchen mit einem Nettozuwachs von zusammen 26.485 Stellen. Das übersteigt den Anstieg der Gesamtbeschäftigung von 25.727. Die größten Zuwächse verzeichneten Erziehung und Unterricht mit 4.706 Stellen, das Gesundheitswesen mit 3.996 und die öffentliche Verwaltung mit 3.761. Zusammen mit dem Sozialwesen und den Heimen mit 3.048 Stellen kommen diese Bereiche auf 15.511 zusätzliche Beschäftigte und damit auf rund sechs von zehn neuen Stellen im Saldo. Mit Ausnahme der Reparatur und Instandhaltung gehört keine dieser Branchen zur Industrie. Neue Beschäftigung entsteht damit vor allem in Dienstleistungsbranchen, die in Bayerisch-Schwaben nicht überdurchschnittlich stark vertreten sind.

Branchenportfolio der Beschäftigung

Beschäftigungsentwicklung 2021 bis 2025 und Lokalisationsquotient 2025 nach Branchen, für Bayerisch-Schwaben zusätzlich 2016 bis 2025
So lesen Sie die Grafik
Jede Blase steht für eine Branche. Die waagerechte Achse zeigt die Veränderung der Beschäftigung in Prozent, die senkrechte Achse den Lokalisationsquotienten auf logarithmischer Skala, die Größe der Blase die Zahl der Beschäftigten 2025 und die Farbe den Wirtschaftsbereich. Die rote senkrechte Linie markiert die Entwicklung aller Branchen, die gestrichelte waagerechte Linie den Bundesdurchschnitt, sodass vier Felder von stark vertreten und stärker wachsend bis schwach vertreten und schwächer wachsend entstehen. Über die Schaltflächen lassen sich die Region und für Bayerisch-Schwaben auch der Zeitraum 2016 bis 2025 wählen. Ein Klick auf eine Blase zeigt die Werte der Branche, unter der Grafik stehen die fünf größten Zuwächse und Verluste, und durch Aufziehen eines Bereichs oder mit dem Mausrad lässt sich die Ansicht vergrößern.
Branchenportfolio Beschäftigung – Entwicklung und Spezialisierung
–Beschäftigte
–Veränderung
Industrie Dienstleistungen Baugewerbe Land-/Forstwirtschaft
⌕Zum Zoomen einen Bereich aufziehen oder das Mausrad verwenden. Auf Touch-Geräten mit zwei Fingern zoomen.
GRÖSSTE ZUWÄCHSE
GRÖSSTE VERLUSTE

Gut ein Viertel der Wertschöpfung kommt aus der Industrie

Die Bruttowertschöpfung in Bayerisch-Schwaben belief sich 2023 auf rund 83,2 Milliarden Euro. Gut ein Viertel davon, 21,5 Milliarden Euro oder 25,9 Prozent, stammt aus dem verarbeitenden Gewerbe, bundesweit sind es 19,7 Prozent. An der Spitze der Industriebranchen steht der Maschinenbau mit 5,5 Milliarden Euro. Der Handel einschließlich Kfz-Reparatur steuert mit 8,3 Milliarden Euro knapp zehn Prozent bei. Mehr als die Hälfte der Wertschöpfung, rund 43 Milliarden Euro, erbringen die übrigen Dienstleistungen. Auch gemessen an der Wertschöpfung sind Maschinenbau, sonstiger Fahrzeugbau und die Nahrungs- und Futtermittelindustrie überdurchschnittlich stark vertreten.
Innerhalb der Region unterscheidet sich die industrielle Prägung deutlich. In Nordschwaben entfallen 36,1 Prozent der Bruttowertschöpfung auf die Industrie, im Allgäu 28,4 Prozent und in Westschwaben 26,7 Prozent. Im Wirtschaftsraum Augsburg liegt der Anteil bei 18,7 Prozent, die Dienstleistungen ohne Handel erreichen dort etwa 60 Prozent.

Wirtschaftsstruktur nach Branchen

Anteile an der Bruttowertschöpfung 2023 und Spezialisierung gegenüber dem Bund, Bayerisch-Schwaben und vier Wirtschaftsräume
So lesen Sie die Grafik
Die Balken zeigen für die gewählte Region die Branchen der Bruttowertschöpfung 2023, eingefärbt nach Wirtschaftsbereich. In der Ansicht Größe der Branchen sind sie nach ihrem Anteil an der regionalen Bruttowertschöpfung sortiert. Die Ansicht Spezialisierung gegenüber dem Bund ordnet sie nach dem Lokalisationsquotienten auf logarithmischer Skala, wobei Balken rechts der Bundeslinie eine stärkere und Balken links davon eine schwächere Vertretung als im Bund anzeigen. Blassere Balken kennzeichnen Branchen mit weniger als einem Prozent Anteil, deren Quotient stärker schwankt. Über der Grafik stehen Bruttowertschöpfung, Industrieanteil und stärkste Spezialisierung der gewählten Region, ein Klick auf einen Balken zeigt die Details.
Wirtschaftsstruktur nach Branchen – Bruttowertschöpfung 2023
–Bruttowertschöpfung 2023
–Industrieanteil
–Stärkste Spezialisierung
Industrie Dienstleistungen Baugewerbe Land-/Forstwirtschaft

Maschinenbau im Allgäu im Plus – in Westschwaben ein Viertel weniger

Im Allgäu stieg die Gesamtbeschäftigung von 2021 bis 2025 um 4,2 Prozent, im Wirtschaftsraum Augsburg um 4,1 Prozent. Beide Räume liegen damit über dem Wert für Bayerisch-Schwaben. Nordschwaben mit 1,7 Prozent und Westschwaben mit 1,1 Prozent blieben darunter.
In der Industrie insgesamt ging die Beschäftigung in Bayerisch-Schwaben um 1,0 Prozent zurück. Nur das Allgäu legte zu, um 2,7 Prozent auf rund 90.100 Beschäftigte. Im Wirtschaftsraum Augsburg sank die Zahl um 1,5 Prozent, in Nordschwaben um 2,6 Prozent auf rund 35.500 und in Westschwaben um 7,0 Prozent auf rund 34.750.
Beim Maschinenbau fällt die Spreizung noch größer aus. Für Bayerisch-Schwaben weist die Studie ein Plus von 3,6 Prozent auf 54.920 Beschäftigte aus. Das Allgäu steigerte die Beschäftigung um 11,8 Prozent auf rund 28.800, Nordschwaben um 7,1 Prozent auf rund 4.930. Im Wirtschaftsraum Augsburg mit rund 16.000 Beschäftigten betrug der Zuwachs 2,6 Prozent. Westschwaben verlor dagegen 26,5 Prozent beziehungsweise rund 1.880 Stellen und zählt nun etwa 5.210 Beschäftigte in der Branche. Rechnerisch glichen die Zuwächse der drei anderen Räume von zusammen 3.770 Stellen diesen Rückgang mehr als aus.
Aus Sicht der IHK Schwaben sind die westschwäbischen Zahlen ein deutliches Warnsignal. Schrumpfen zentrale Industriezweige in einem industriell geprägten Raum so stark, trifft das auch Zulieferer, Dienstleister und die regionale Wirtschaft insgesamt. Umgekehrt bedeuten Zuwächse in einzelnen Branchen nicht, dass die strukturellen Probleme des Industriestandorts gelöst wären.

Luft- und Raumfahrt wächst in allen vier Wirtschaftsräumen

In der Luft- und Raumfahrt einschließlich des sonstigen Fahrzeugbaus stieg die Beschäftigung in Bayerisch-Schwaben von 2021 bis 2025 um 2.342 auf 16.926 Stellen beziehungsweise um 16,1 Prozent. Nordschwaben verzeichnete mit 18,3 Prozent auf rund 7.440 Beschäftigte den stärksten Zuwachs, gefolgt vom Wirtschaftsraum Augsburg mit 16,5 Prozent und dem Allgäu mit 16,4 Prozent. Westschwaben kam auf ein Plus von 5,0 Prozent oder 75 Stellen. Knapp 44 Prozent der Beschäftigten der Branche in Bayerisch-Schwaben arbeiten in Nordschwaben, auf diesen Raum entfiel zudem knapp die Hälfte des Zuwachses.
In allen vier Räumen ist die Branche mehr als doppelt so stark vertreten wie im Bund. Der Lokalisationsquotient beträgt im Wirtschaftsraum Augsburg 2,7, im Allgäu 2,5 und in Westschwaben 2,4. In Nordschwaben ist die Branche rund 14-mal so stark vertreten wie im Bundesdurchschnitt. Dort trägt sie mit rund 913 Millionen Euro 8,3 Prozent zur regionalen Bruttowertschöpfung bei, in Bayerisch-Schwaben insgesamt sind es 2,3 Prozent.
Aus Sicht der IHK Schwaben kann die Luft- und Raumfahrt wichtige Impulse geben und eröffnet Chancen für Zulieferer, innovative Mittelständler und spezialisierte Dienstleister. Ebenso wichtig ist aber, dass auch die übrigen industriellen Kernbranchen am Standort wieder eine Perspektive erhalten.

Vielfalt allein reicht nicht – Rahmenbedingungen entscheiden

Die breite Aufstellung der Wirtschaft eröffnet Chancen, strukturelle Standortprobleme gleicht sie jedoch nicht vollständig aus. Nach der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Schwaben belasten hohe Energie- und Arbeitskosten, Bürokratie und mangelnde wirtschaftliche Dynamik die Betriebe und hemmen ihre Investitionen.
Aus Sicht der IHK Schwaben ist deshalb eine Wirtschaftspolitik gefragt, die Unternehmen entlastet, Investitionen leichter macht und Raum für Innovationen schafft. Konkret geht es um niedrigere Energie- und Arbeitskosten, den Abbau von Bürokratie und zügigere Genehmigungsverfahren. Es kommt darauf an, die vorhandene industrielle Wertschöpfung zu halten und zugleich neue Wachstumsfelder zu erschließen. Industrie und Dienstleistungen ergänzen sich dabei und sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Studie als PDF. Das vollständige Branchenportfolio mit allen Grafiken für Bayerisch-Schwaben und die vier Wirtschaftsräume können Sie als PDF bei der IHK Schwaben bestellen. Rufen Sie dazu das Bestellformular für Wirtschaftsanalysen, Berichte und Gutachten auf und wählen Sie dort das Branchenportfolio aus. Der Versand erfolgt kostenfrei per E-Mail.

Quelle und Methodik

Quelle: Prognos AG (2026): Branchenportfolios Bayerisch-Schwaben. Jobdynamik, regionale Spezialisierung und Bruttowertschöpfung. Studie im Auftrag der IHK Schwaben, Stuttgart. Beschäftigung: Sonderauswertung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, Bundesagentur für Arbeit (2026), Stichtag jeweils 30. Juni. Bruttowertschöpfung: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen des Bundes und der Länder (2026) und Regionalmodell REGINA der Prognos AG, Berichtsjahr 2023. Hinweis: Die regionale Bruttowertschöpfung wird nicht direkt erhoben, sondern modellbasiert aus amtlichen Statistiken regionalisiert. Die Ergebnisse sind belastbare Größenordnungen, keine betriebsscharfen Status-quo-Zahlen. Einzelne Branchenwerte der Beschäftigung wurden wegen Datenschutzrestriktionen interpoliert.
Eigene Berechnungen der IHK Schwaben: Die Entwicklung 2016 bis 2021 wurde je Branche als Differenz der absoluten Veränderungen 2016 bis 2025 und 2021 bis 2025 ermittelt. Die Zuordnung zu den Portfolio-Feldern folgt den Grenzen Lokalisationsquotient 1 und Wachstum der Gesamtbeschäftigung in Bayerisch-Schwaben 2021 bis 2025 (3,4 Prozent). Gezählt wurden die 37 Branchen der Datengrundlage. Der Anteil an den zusätzlichen Stellen bezieht sich auf den Nettozuwachs der Gesamtbeschäftigung 2021 bis 2025 (25.727) und umfasst öffentliche Verwaltung (WZ 84), Erziehung und Unterricht (WZ 85), Gesundheitswesen (WZ 86) sowie Sozialwesen und Heime (WZ 87-88). Die Studie stellt für Bayerisch-Schwaben 38 Branchen dar, zusätzlich enthalten ist dort die außeruniversitäre Forschung und Entwicklung mit rund 1.400 Beschäftigten. Für den Vergleich der Wirtschaftsräume wurden die Werte für den Maschinenbau (WZ 28), die Luft- und Raumfahrt einschließlich sonstigem Fahrzeugbau (WZ 30) und die Industrie insgesamt nebeneinandergestellt. Industrie umfasst bei der Beschäftigung die Wirtschaftszweige 10 bis 33, bei der Bruttowertschöpfung den Abschnitt C (verarbeitendes Gewerbe, ohne Bergbau). In den Wirtschaftsräumen Augsburg, Nordschwaben und Westschwaben ist der Wirtschaftszweig Papier und Pappe (WZ 17) in der Datengrundlage nicht ausgewiesen und daher in der Industriesumme dieser Räume nicht enthalten.