Analyse
Automobilindustrie in Bayerisch-Schwaben
Die Automobilindustrie ist eine Leitbranche der deutschen Wirtschaft und steht derzeit vor großen Herausforderungen. Neben der ökologischen Transformation sieht sich die Branche unter anderem mit im internationalen Vergleich hohen Energiepreisen sowie einem schwachen Welthandel konfrontiert. Dies führt dazu, dass einzelne Unternehmen der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer von rückläufigen Gewinnen und einem erhöhten Anpassungsdruck bis hin zu drohendem Stellenabbau berichten.
Bayerisch-Schwaben ist ein stark exportorientierter Produktionsstandort. Entsprechend kommt der Automobilindustrie – und insbesondere der Zulieferindustrie – für die regionale Wirtschaft eine zentrale Bedeutung zu. Der Beschäftigungshöchststand in der Kernautomobilindustrie (WZ 29*) wurde in Bayerisch-Schwaben im Jahr 2019 erreicht. Während damals rund 18.200 Personen in diesem Bereich tätig waren, liegt die Beschäftigung heute um etwa sieben Prozent darunter.
Beschäftigte in der Kernautomobilindustrie 2023: 17.000 Personen
Beschäftigte in als angrenzende Zulieferer betrachtete Teilbranchen: 37.000 Personen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Automobilindustrie in Bayerisch-Schwaben: 54.000 Personen
Beschäftigte in als angrenzende Zulieferer betrachtete Teilbranchen: 37.000 Personen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Automobilindustrie in Bayerisch-Schwaben: 54.000 Personen
Zu den angrenzenden Teilbranchen zählen insbesondere die metallverarbeitende Industrie, die Kunststoff- und Gummiindustrie, die Elektroindustrie sowie der Maschinenbau.
