Nr. 10250

Komplexe Außenhandelsgeschäfte aus umsatzsteuer-, zoll- und außenwirtschaftsrechtlicher Sicht

Veranstaltungsdetails

Im Rahmen der zunehmenden Internationalisierung werden verstärkt Handelsgeschäfte genutzt, die vom ehemals klassischen (direkten) Im- und Exportgeschäft abweichen. Regelmäßig sind mehr als nur zwei Unternehmen in verschiedenen Ländern beteiligt (Verkäufer, Lieferanten, Rechnungs- und Warenempfänger, Händler, Agent).

Hierbei stellt sich die Frage, welche umsatzsteuer-, zoll- und außenwirtschaftsrechtlichen Pflichten den einzelnen Unternehmen in der Lieferkette obliegen. Die richtige Beurteilung erfordert spezifische Kenntnisse in den jeweiligen Rechtsbereichen. Ziel des Seminars ist es, diesbezügliche Fallstricke aufzuzeigen und Lösungswege zu erarbeiten. Unter anderem werden folgende Seminarschwerpunkte und Fragestellungen behandelt:

  • Einführung in komplexe Außenhandelsgeschäfte: Grundlagen Umsatzsteuer-, Zoll- und Außenwirtschaftsrecht.
    Typische Fragestellungen:
    Welche umsatzsteuerrechtlichen Fallstricke muss ich beachten?
    Was muss ich bei der Rechnungsabwicklung beachten?
    Wer ist der zollrechtliche Versender/Ausführer/Empfänger?
    Wer ist in der Lieferkette für die außenwirtschaftsrechtlichen Kontrollpflichten zuständig?
  • Reihengeschäfte mit Drittlandsbezug (Ausfuhr- und Einfuhrfälle)
  • Bedeutung der Incoterms bei komplexen Geschäftsbeziehungen
  • Grundlagen und Abwicklungsprozesse von Cross-Company-Geschäften, Konsignationslager, Lager-zu-Lager-Lieferungen, Produktion- und Lagerstätten im Ausland, gebrochene Ausfuhrvorgänge
  • Fallbeispiele der Teilnehmer

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Termine, Veranstaltungsorte und Referenten

  • 15.11.2022
    9 bis 17 Uhr
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Industrie- und Handelskammer
zu Lübeck
Fackenburger Allee 2
23554 Lübeck
+49 451 6006-0