IHK zu Kiel
Olympia als Impuls für die Stadtentwicklung Kiels
Olympia ist das größte Stadtentwicklungsprojekt, das Kiel je hatte. Unternehmen, die heute "JO!" sagen, investieren nicht in ein Sportereignis – sie investieren in die Zukunft ihrer Stadt. Die IHK zu Kiel bündelt dieses Engagement, unterstützt bei der Gründung von Förderstrukturen und vernetzt alle, die Teil dieser Bewegung sein wollen.
Ein klares "JO!" für Olympia.
Was bringt eine Bank dazu, fast die gesamte Belegschaft für ein Foto vor dem Schloss zu versammeln? Und warum reichte ein einziges Gespräch, um Unterstützer zu werden? Peter Moll macht klar: Bei der Förde Sparkasse ist Olympia-Unterstützung keine Marketing-Entscheidung – es ist Haltung.
- Förde Sparkasse
Die Landeshauptstadt Kiel träumt erneut vom olympischen Feuer auf der Förde. Mitten in der Kampagne “Kiel sagt JO!” positioniert sich die Förde Sparkasse als einer der stärksten Unterstützer. Im Interview erklärt Peter Moll, warum das Engagement für die Bewerbung weit über reines Sponsoring hinausgeht und welche Chancen er für die gesamte Region sieht.
Ein starkes Zeichen der Belegschaft
Schon zum Jahresauftakt setzte die Förde Sparkasse ein unübersehbares Signal: Fast die gesamte Belegschaft – rund 1.100 Mitarbeitende – versammelte sich vor dem frisch renovierten Kieler Schloss für ein gemeinsames Foto, um ihre Unterstützung für die Olympia-Bewerbung zu demonstrieren. “Wir wollten ein richtig starkes “JO!” abgeben“, erklärt Peter Moll. Die Mitarbeitenden seien sofort ”Feuer und Flamme" gewesen, was auch daran liegt, dass die Sparkasse mit dem ehemaligen Kugelstoßer Oliver-Sven Buder sogar einen eigenen Olympioniken in ihren Reihen hat.Mehr als nur Marketing: Überzeugung und Tradition
Für die Förde Sparkasse war die Entscheidung, als Premiumpartner einzusteigen, keine rein markentechnische Überlegung. “Erst Emotion, dann markentechnisch”, beschreibt Moll den Entscheidungsweg. Die Sparkassen-Finanzgruppe ist bereits seit langem eng mit der olympischen und paralympischen Bewegung verbunden. In Kiel ist die Unterstützung der Bewerbung Ehrensache: Ein kurzes Gespräch mit Knud Hansen genügte, um die Partnerschaft zu besiegeln.Moll betont dabei, dass es nicht um klassischen Werbeeffekt geht, sondern um eine tiefe Überzeugung für die Stadt und die Region. Besonders beeindruckt zeigt er sich von dem breiten Rückhalt in der Bevölkerung, der laut aktuellen Umfragen bei rund 70 Prozent liegt.Chancen für die Stadtentwicklung und die Jugend
Peter Moll sieht in den Olympischen Spielen einen gewaltigen Motor für die Infrastruktur und den Tourismus. Er verweist dabei auf die positiven Effekte der Spiele von 1972, von denen Kiel mit dem Olympiazentrum Schilksee noch heute profitiert. Eine erneute Bewerbung bietet die Chance, Schilksee zu ertüchtigen und Projekte wie die Umgestaltung der Holstenstraße voranzutreiben. “Wenn Kiel dadurch bekannter wird, ist das super für unsere Stadt und die Region”, so Moll.Ein besonderes Anliegen ist es ihm zudem, die Begeisterung für den olympischen Gedanken bei der jungen Generation neu zu entfachen. Ein Erlebnisbericht aus einer Schule habe ihm gezeigt, dass viele Jugendliche heute kaum noch einen Bezug zu Olympia haben. Durch Live-Berichte und die sichtbare Begeisterung lokaler Partner hofft er, auch die jungen Kieler wieder für den Sport zu begeistern.Der Blick auf den 19. April
Wenn am 19. April der Bürgerentscheid ansteht, hofft Moll auf ein historisch starkes Ergebnis. Sein Ziel ist es, dass Kiel bei der Zustimmung sogar vor München liegt. "Das stärkste Signal, das jemals in der Welt von der Bevölkerung ausgegangen ist, wenn das Kiel ist, wäre schon geil", sagt er mit lokalpatriotischem Stolz.Trotz aller Leidenschaft für den Standort Kiel bleibt Moll ein fairer Sportsmann: Sollte eine andere Region wie Rostock oder das Ruhrgebiet den Zuschlag erhalten, gelte es, sportlich fair zu gratulieren und das deutsche Projekt insgesamt zu unterstützen. Doch für ihn steht fest: “Kiel kann Olympia”, weil die Stadt über die nötige Erfahrung, den passenden Wind und vor allem über die breite Unterstützung von Wirtschaft, Politik und Menschen verfügt.
Ein "Jackpot" für die Region und den Sport.
Was haben ein Kraftraum, eine Goldmedaille und ein bisschen mehr Optimismus in der Bevölkerung gemeinsam? Für Jessica Witthaus von Lotto Schleswig-Holstein gehört das alles zusammen – und erklärt, warum Olympia in Kiel weit mehr ist als ein Sportgroßereignis.
- Lotto
Lotto Schleswig-Holstein ist seit jeher eng mit dem Sport im Norden verbunden. Im Interview erklärt Geschäftsführerin Jessica Witthaus, warum eine Rückkehr der Olympischen Spiele nach Kiel nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich ein echter Gewinn wäre.
Ein starker Partner für den Sport
Für Jessica Witthaus war die Unterstützung der Olympia-Kampagne eine leichte Entscheidung. "Sport passt einfach unheimlich gut zu uns”, betont die Geschäftsführerin im Gespräch. Lotto Schleswig-Holstein ist bereits tief in der Sportförderung verwurzelt und schüttet jährlich über elf Millionen Euro an Zweckabgaben für den Sport im Land aus.
Besonders die Produkte "Glücksspirale” und "Siegerchance" spielen hierbei eine Schlüsselrolle für den Spitzensport. Witthaus erläutert, dass diese Mittel den Athleten optimale Trainingsbedingungen ermöglichen, wie etwa spezialisierte Krafträume, die einen entscheidenden Unterschied in der Vorbereitung machen können. "Das passt wie die Faust aufs Auge”, so Witthaus über die Verbindung zwischen Lotto und dem olympischen Gedanken.Impulse für Infrastruktur und Wirtschaft
Ein zentrales Argument für Olympia in der Landeshauptstadt sind für Witthaus die bleibenden Werte. "Alles, was an Investitionen getätigt wird, bleibt natürlich auch in Zukunft”, erklärt sie im Interview. Sie sieht in einem solchen Großereignis einen massiven "Schub" für die gesamte Region.
Neben der Infrastruktur würde laut Witthaus auch die lokale Wirtschaft massiv profitieren:- Tourismus: Eine Stärkung der Tourismusindustrie durch den Zustrom an Gästen.
- Einzelhandel: Positive Effekte für kleine Unternehmen vor Ort durch erhöhten Konsum.
- Signalwirkung: Olympia würde die Professionalität des Bundeslandes unterstreichen.
Witthaus ist überzeugt: „Wir sind ein Bundesland, dem man das zutrauen kann... dass wir uns da nicht verstecken und vor großen Aufgaben keine Angst haben".Mehr als nur Fußball: Vielfalt im Breitensport
Witthaus erhofft sich von den Spielen auch einen Impuls für Sportarten, die sonst weniger im medialen Rampenlicht stehen. Gerade für Kiel als Standort bieten sich die Wassersportarten an. Sie kann sich vorstellen, dass Olympia für viele Menschen einen "kleinen Kick” gibt, auch einmal andere Sportarten abseits des Fußballs auszuprobieren.Der "Olympische Spirit” und der Jackpot-Moment
Über den wirtschaftlichen Nutzen hinaus geht es Jessica Witthaus vor allem um das Gemeinschaftsgefühl. Sie verbindet mit den Spielen einen "ganz besonderen Spirit” und einen starken Teamzusammenhalt, der auf die Zuschauer ausstrahlen wird. Zudem hofft sie, dass durch Olympia ein Stück mehr Optimismus in der Bevölkerung entsteht.
Auf die Frage nach dem ultimativen „Jackpot-Moment" für Schleswig-Holstein hat die Geschäftsführerin eine klare Antwort: "Eine Medaille ist ja ganz klar und am liebsten natürlich die Goldmedaille”. Für ein Unternehmen, das seinen Sitz direkt in Kiel hat und dessen Chefin das Wasser "den Bergen definitiv vorziehen” würde, wäre Olympia ein logischer Schritt in eine erfolgreiche Zukunft.Jessica Witthaus und NordwestLotto Schleswig-Holstein GmbH sagen geschlossen "JO!” zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Kiel! - Tourismus: Eine Stärkung der Tourismusindustrie durch den Zustrom an Gästen.
Warum Kiel der ideale Standort für die Spiele ist.
Über 75 Prozent des Umsatzes auf internationalen Märkten – und trotzdem tief verwurzelt in Kiel. Für Anschütz-Geschäftsführer Andreas Weidner wäre Olympia kein Marketingtrick, sondern ein echter Hebel: für die Infrastruktur, für Fachkräfte, für die Sichtbarkeit der ganzen Region.
- Anschütz GmbH
Die Anschütz GmbH, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der maritimen Navigation, ist offizieller Partner der Kampagne “Kiel sagt JO!”. Im Interview erklärt Geschäftsführer Andreas Weidner, warum diese Entscheidung sowohl eine strategische als auch eine Herzensangelegenheit für das traditionsreiche Unternehmen ist.
Innovation trifft Spitzenleistung
Für Andreas Weidner passen der Sport und die Unternehmensphilosophie von Anschütz perfekt zusammen. "Sport hat etwas mit Spitzenleistungen zu tun, und Innovation und Spitzenleistungen gehören für mich ganz eng zusammen", so Weidner. Das Unternehmen, das seit über 121 Jahren fest in der Region verankert ist, sieht in der Olympiabewerbung eine Chance, die eigene Innovationskraft und die Präzision seiner Navigationslösungen in einem globalen Schaufenster zu präsentieren.Besonders die internationale Sichtbarkeit spielt für Anschütz eine zentrale Rolle, da das Unternehmen über 75 Prozent seines Umsatzes auf internationalen Märkten erzielt. Olympia in Kiel würde nicht nur die Stadt lebendiger machen, sondern auch die Attraktivität der Region für internationale Kunden und hochqualifizierte Fachkräfte steigern.Ein Anker für die Region und die Zukunft
Anschütz ist nicht nur ein wirtschaftlicher Akteur, sondern versteht sich als “echter Anker" in Kiel. Weidner verspricht sich von den Spielen nachhaltige Impulse für die Infrastruktur und die Digitalisierung der Stadt. ”Ich bin persönlich davon überzeugt, dass so eine Investition langfristig viel für eine solche Stadt bringen wird – ob das nun der Tourismus, die Wirtschaft oder der Sport ist", betont er.Ein konkretes Beispiel für die Innovationsstärke am Standort ist die Beteiligung von Anschütz an Projekten wie dem CAPTN-Projekt und dem Wavelab, bei denen es um die Zukunft der autonomen Schifffahrt und moderne Mobilitätskonzepte geht. Diese Technologien könnten auch während der Spiele eine wichtige Rolle bei der effizienten Beförderung von Menschen spielen.Historische Verbundenheit: Von Einstein bis heute
Die Verbindung von Anschütz zum Segelsport auf der Kieler Förde hat eine tiefgreifende Geschichte. Firmengründer Hermann Anschütz-Kaempfe, Erfinder des Kreiselkompasses, war eng mit Albert Einstein befreundet. Die beiden entwickelten nicht nur gemeinsam Navigationsinstrumente weiter, sondern segelten auch oft zusammen auf der Förde. “Das ist eine Anekdote, die definitiv nicht jeder weiß”, sagt Weidner über diese historische Partnerschaft.Kiel ist prädestiniert
Für die Austragung der Segelwettbewerbe sieht Weidner keinen besseren Ort als Kiel. Durch die jährliche Kieler Woche, das größte Segelevent der Welt, verfügt die Stadt bereits über die notwendige Erfahrung und eine erstklassige Infrastruktur.Auch intern wird das Thema Olympia großgeschrieben. Mit rund 550 Mitarbeitenden am Standort Kiel informiert die Geschäftsführung, über das Thema unter anderem im hauseigenen Podcast.Andreas Weidner bringt es auf den Punkt: "Kiel kann Olympia, weil wir die besten Menschen hier in der Region haben, die Olympia unterstützen und zu einem richtigen Erfolg werden lassen".
HPM Die Handwerksgruppe setzt Segel für "Kiel sagt JO!".
Straßenschäden, Promenade, Wohnungsbau, Fachkräfte – Philipp Reinhold denkt bei Olympia nicht an Zeremonien, sondern an Substanz. Der Geschäftsführer von HPM Die Handwerksgruppe macht klar, was auf dem Spiel steht, wenn Kiel diese Chance nicht nutzt.
- HPM Die Handwerksgruppe
HPM DIE HANDWERKSGRUPPE setzt Segel für "Kiel sagt JO!“: Eine Chance, die wir uns nicht entgehen lassen dürfenDie Landeshauptstadt Kiel bewirbt sich als Austragungsort für die olympischen Segelwettbewerbe. Mit an Bord als starker Unterstützer ist HPM DIE HANDWERKSGRUPPE.HPM ist eine familiengeführte Unternehmensgruppe mit über 160 Betrieben in Deutschland und Österreich. Die Gruppe gibt seit über 36 Jahren Handwerksbetrieben eine unternehmerische Heimat – durch gelungene Generationswechsel oder Neugründungen. Die über 160 eigenständigen Handwerksbetriebe sind dabei der Motor der Gruppe und haben ihre Heimat in den drei Sparten: Maler Fassade Ausbau, Technische Gebäudeausrüstung sowie Fenster und Fassade.Philipp Reinhold ist Geschäftsführer und Regionalleiter und erklärt im Interview, warum das Unternehmen hinter der Kampagne steht, welche Impulse er sich für die Region erhofft und warum Teamgeist für ihn sowohl im Sport als auch im Handwerk an erster Stelle steht.Für die HPM DIE HANDWERKSGRUPPE war die Entscheidung, die “Kiel sagt JO!”-Kampagne als Sponsor zu unterstützen, eine Herzensangelegenheit. Gesellschafter und Gründer der Handwerksgruppe, Philip Mecklenburg, ist ein waschechter “Kieler Junge” und selbst leidenschaftlicher Segler . “Für uns stand sofort fest, dass wir dabei sind, wenn so eine Olympiakampagne kommt”, betont Philipp Reinhold. Dabei tritt das Unternehmen bewusst als gesamte Gruppe auf, um mit einem starken Engagement ein deutliches Zeichen für den Standort Kiel zu setzen.
Nachhaltige Impulse für die regionale Infrastruktur
Reinhold sieht in einer möglichen Austragung der Olympischen Spiele in Kiel eine historische Chance für die Stadtentwicklung. Er zieht Parallelen zu den Spielen von 1972, die Kiel bleibende Werte wie die Hochbrücke und einen modernen Hafen in Schilksee beschert haben.Für die Zukunft verspricht er sich durch Olympia eine umfassende Modernisierung: "Es gibt aus meiner Sicht nur Vorteile", so Reinhold. Er denkt dabei an die Sanierung von Straßenschäden, die Aufwertung der Promenade in Schilksee und Strande sowie neue Impulse für den Wohnungsbau. Diese Investitionen seien entscheidend, um die Region langfristig attraktiv zu halten – sowohl für den Tourismus als auch für die lokale Wirtschaft.Fachkräfte gewinnen und die Region stärken
Ein zentraler Aspekt für das Handwerk ist die Gewinnung von Fachkräften. Reinhold ist überzeugt, dass Großprojekte wie die Olympischen Spiele die Attraktivität Kiels als Arbeitsort steigern können. Neue Infrastruktur müsse schließlich auch instandgehalten werden, was langfristig Arbeitsplätze im Handwerk sichere.Zudem sieht er in der Kampagne eine Möglichkeit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Reinhold, der selbst lange Zeit als Torwart im Leistungsfußball aktiv war, setzt auf Werte, die sowohl den Sport als auch sein Unternehmen prägen: Ehrlichkeit, Emotion und Teamgeist. Diese Philosophie spiegelt sich auch in der Unternehmenskultur der HPM wider, die auf Transparenz und eine enge Bindung zu den Mitarbeitenden setzt.Ein Appell an die Kieler
Trotz der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen mahnt Reinhold dazu, den Blick für die langfristigen Chancen nicht zu verlieren. Er sieht die Gefahr, dass Kiel als Segelstandort ins Hintertreffen geraten könnte, wenn diese Gelegenheit nicht genutzt wird. Sein Statement ist daher eindeutig: “Lasst uns diese große Chance nicht entgehen”.Die Unterstützung der “Kiel sagt JO!”-Kampagne durch die HPM DIE HANDWERKSGRUPPE ist somit mehr als ein klassisches Sponsoring – es ist ein Bekenntnis zur Heimatregion und der Glaube an die positive Strahlkraft des Sports für die gesamte Gesellschaft.
Warum die DIERCK GROUP die Olympiabewerbung unterstützt.
2036, 2040 oder 2044 – der Zeithorizont ist lang. Für Fabian Ehrk ist das kein Problem, sondern der Punkt: Olympia als Stadtentwicklungsprojekt für die nächste Generation. Der CEO der DIERCK GROUP erklärt, was Kiel davon haben kann – und warum seine Familie schon mittendrin ist.
- DIERCK Group
Die Landeshauptstadt Kiel strebt erneut nach den olympischen Segelwettbewerben, und ein traditionsreiches lokales Unternehmen steht fest an ihrer Seite: Die DIERCK GROUP.Im Interview erklärt CEO Fabian Ehrk, warum die Unterstützung der Kampagne “Kiel sagt JO!” für das Unternehmen weit mehr als eine strategische Entscheidung ist – es ist eine Herzensangelegenheit für die gesamte Familie.
Tradition trifft auf olympische Vision
Mit einer beeindruckenden Geschichte von mittlerweile 143 Jahren in Kiel ist die DIERCK GROUP tief in der Region verwurzelt. Das Unternehmen wird heute als gemeinsames Familienprojekt geführt: Fabian Ehrk bildet zusammen mit seiner Frau Alisa die Geschäftsführung, während sein Schwiegervater Wolfgang Ehrk, der das Unternehmen in seiner heutigen Form aufbaute, weiterhin mit seiner Erfahrung zur Seite steht.Die Entscheidung, die Olympiabewerbung zu unterstützen, fiel innerhalb von nur zwei Minuten. "Für uns als etabliertes mittelständisches Unternehmen war sofort klar, dass wir ein solches Projekt in Kiel unterstützen wollen", so Ehrk. Dabei stehe nicht der ökonomische Nutzen für die Firmengruppe im Vordergrund, sondern die Verbundenheit zum Standort.Nachhaltige Chancen für die "Sailing City"
Obwohl der Planungszeitraum von fast 20 Jahren – man blickt auf die Spiele 2036, 2040 oder 2044 – für ein IT-Unternehmen ungewöhnlich lang ist, sieht Ehrk darin eine enorme Chance für die Stadtentwicklung. Olympia wird als strategisches Großprojekt begriffen, das die Region nachhaltig voranbringen kann, sofern die richtigen Konzepte für die Nachnutzung greifen.Besonders im Fokus stehen dabei: Infrastruktur, Stadtmarketing und der Arbeitsmarkt.
Die Hoffnung auf einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und moderner Sportstätten. Die Stärkung der Marke Kiel als “Sailing City” und die Schaffung von Bettenkapazitäten, die auch nach den Spielen sinnvoll genutzt werden können. Die Steigerung der Attraktivität der Region für qualifizierte Fachkräfte.Eine Investition in die nächste Generation
Für Fabian Ehrk hat die Bewerbung auch eine ganz persönliche Komponente. Seine Kinder, heute drei und fünf Jahre alt, wären zum Zeitpunkt der möglichen Austragung im idealen Alter, um die Spiele aktiv mitzuerleben oder gar selbst Sport zu treiben. Während der Schwiegervater als aktiver Segler eine nostalgische Verbindung zu den Spielen von 1972 pflegt, blickt die aktuelle Geschäftsführung auf die Zukunft der Region.Etwas an die Region zurückgeben
Am Ende geht es der DIERCK GROUP darum, einen Beitrag zu leisten, damit das Projekt erfolgreich wird und einen langfristigen positiven Effekt für alle Kieler erzielt. Fabian Ehrk betont die hanseatische Bescheidenheit des Unternehmens: “Wir sind nicht diejenigen, die sich mit wehender Fahne auf die Straße stellen, sondern wir freuen uns eher hinter verschlossener Tür darüber, dass wir etwas zurückgeben können”.Die DIERCK GROUP setzt damit ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in der Region und das Vertrauen in die Menschen, die Kiel gemeinsam in eine olympische Zukunft steuern.
Eine Anerkennung für uns alle.
Er hat Olympische Spiele auf der ganzen Welt besucht – gemeinsam mit Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf. Und jetzt könnte Olympia in seine Heimatstadt kommen. Gerhard Lütje, Gründer der CITTI Handelsgesellschaft, sagt: "Man kann einfach nicht Nein sagen." Warum er so brennt – und was er von Bürgern und Politik erwartet.
- CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG.
Einer der prominentesten Unterstützer der Kampagne “Kiel sagt JO!” ist Gerhard Lütje, der Gründer der CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG. In einem persönlichen Interview macht der Unternehmer deutlich, dass Olympia für ihn weit mehr ist als nur ein Sportereignis – es ist eine historische Chance für die Infrastruktur, den Zusammenhalt und die weltweite Strahlkraft der Region.
Infrastruktur-Schub ohne Haushaltsbelastung
Für Gerhard Lütje steht fest: Kiel profitiert nachhaltig von einer solchen Großveranstaltung. Er erinnert daran, dass bereits in der Vergangenheit wichtige Projekte wie der Autobahnausbau nach Kiel durch Olympiagelder ermöglicht wurden. Auch dieses Mal sieht er enorme Vorteile: “Es geht nicht zu Lasten des Haushaltes der Stadt Kiel, sondern es wird aus dem Olympiatopf finanziert”. Lütje erwartet durch die Spiele Verbesserungen in der Verkehrsanbindung und die Revitalisierung von Stadtteilen, etwa durch den Bau eines neuen olympischen Dorfes, das später als Wohnraum genutzt werden kann.Kiel kann es – Die Kieler Woche als Beweis
Kritikern, die an der organisatorischen Machbarkeit zweifeln, setzt Lütje die jährliche Kieler Woche entgegen. “Wir beweisen jedes Jahr, dass wir die Kieler Woche auf die Beine stellen”, betont er, und fügt hinzu, dass diese rein von den Besucherzahlen her sogar größer als Olympia sei. Mit dem “besten Segelrevier der Welt” und verlässlichen Winden sieht er Kiel in einer einzigartigen Position. Zudem beschränke sich der Nutzen nicht nur auf das Segeln: In der Ostsee Halle könnte hochkarätiger Handball stattfinden, was Fans aus aller Welt nach Kiel locken würde.Ein Signal für die ganze Region
Die Strahlkraft der Spiele würde laut Lütje weit über die Stadtgrenzen hinausreichen. Er ist überzeugt, dass das gesamte Umfeld – von Hamburg über Hannover bis nach Bremen – wirtschaftlich und touristisch profitieren wird. Sport sei ein Bindeglied, das Menschen vereint: “Da sind wir endlich mal vereint und nicht alle gegeneinander”.Verantwortung als Unternehmer und persönliche Verbundenheit
Als Mitinhaber des größten Arbeitgebers in Kiel sieht Lütje sein Unternehmen in der Pflicht, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Seine Leidenschaft für den Sport ist dabei tief verwurzelt. Besonders emotional spricht er über seine Freundschaft zum verstorbenen Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf, mit dem er selbst mehrere Olympische Spiele weltweit besuchte. Für Lütje ist klar: Olympia ist das wichtigste Sportereignis der Welt, bei dem "große Nationen und kleine Nationen" auf Augenhöhe zusammentreffen.Ein Appell an die Bürger und die Politik
Lütje findet deutliche Worte für die anstehende Entscheidung: Dass Kiel vom Komitee gefragt wurde, die Segelwettbewerbe auszurichten, sei ein “Glücksumstand” und eine “ganz große Anerkennung”. Er fordert Mut von der Politik und ein klares Bekenntnis der Bürger: "Das ist eine Möglichkeit mitzugestalten. Wir müssen alles tun, dass wir hier in Kiel Wort halten und sagen: Wir schaffen das".Für Gerhard Lütje ist die Bewerbung keine reine Marketingentscheidung, sondern eine Herzensangelegenheit für seine Heimatstadt. Sein Fazit ist simpel: “Man kann einfach nicht Nein sagen. Das muss man einfach machen”.