Extremismus

Politisch motivierte Kriminalität

Gefahren durch politisch motivierte Taten

Politischer Extremismus hat in der Gesellschaft in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Auch Unternehmen sehen sich dieser Gefahr ausgesetzt. Die Angriffsszenarien sowie die Tätertypen sind vielfältig.
Einerseits ist die Wirtschaft direkt von politisch motivierten Taten betroffen, wenn etwa Gebäude oder Fahrzeuge Zielscheibe von ideologischen Straftaten werden. Andererseits können Unternehmen indirekt betroffen sein, wenn sich Mitarbeiter einer extremen politischen Strömung anschließen. Gerade in Zeiten der Pandemie wurde dies verstärkt deulich.
Jedes Unternehmen sollte diese potenzielle Bedrohung in die individuelle Unternehmenssicherheit mit einbeziehen und das Risikomanagement anpassen. Auch Unternehmensstandorte im Ausland sollten mit in die Überlegungen einbezogen werden, da sie stärker in den Fokus von internationalem Terrorismus rücken können.  
Weiter unten finden Sie Präventionshinweise. Allgemeine Informationen zum Aufbau unternehmensinterner Sicherheitsstrukturen erhalten Sie hier..

Ansprechpartner

Die Verfassungsschutzabteilung des schleswig-holsteinischen Innenministeriums ist Ihr vertrauensvoller Ansprechpartner für politisch motivierte Kriminalität.
Darüber hinaus bietet Landeskoordinierungsstelle gegen Diskriminierung und Radikalisierung Informationen zur Vorbeugung und Beratung an..
Auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge  hat eine Beratungsstelle Radikalisierung eingerichtet. Sie ist als telefonische Erstanlaufstelle für Hilfesuchende konzipiert, die befürchten, dass sich in ihrem Umfeld eine Person islamistisch radikalisiert.

Veröffentlichungen