KunstBetriebe - Joh. Wilh. von Eicken GmbH
Den Auftakt des Projektes KunstBetriebe machte die Rixdorfer Künstlerin Ann-Carolyn Zielonka. Sie arbeitete eine Woche lang bei der Joh. Wilh. von Eicken GmbH - eines der wenigen unabhängigen Familienunternehmen in Deutschland, das sämtliche Tabakerzeugnisse vom Rohtabak bis zum Endprodukt fertigt.
Kunst in der Tabakfabrik
Ihre Skulptur besteht aus brasilianischen Jutesäcken, Kartons und Goldpapier. Die Arbeit ist eine Anmutung an das Firmenwappen. "Wir arbeiten rund um die Uhr" ist das Motto. Mitarbeiter des Traditionsunternehmens sowie Geschäftsführer Marc von Eicken sind von dem Projekt begeistert: "Das ist eine sehr spannende Aktion, die wir gern unterstützen."
Vita von Ann Carolin Zielonka
Alte Meierei 4
24306 Rixdorf
Telefon: 04522-4459
www.A-C-Zielonka.de
24306 Rixdorf
Telefon: 04522-4459
www.A-C-Zielonka.de
geboren 1956 in Heidelberg
1985–90 Studium Kulturpädagogik, Universität Hildesheim
1985–90 Studium Kulturpädagogik, Universität Hildesheim
Kunstkreis Preetz
GEDOK
BBK-Schleswig-Holstein Gemeinschaft Lübecker Maler und Bildhauer
GEDOK
BBK-Schleswig-Holstein Gemeinschaft Lübecker Maler und Bildhauer
2010:
- Büchersalon BBK GEDOK-Projekt “Bluthochzeit”
- Jahresschaupreis der Gemeinschaft Lübecker Künstler: „Glückshaut und Sorgenkleid“ (E)
- Stipendium des Kunstraum B mit Gruppenausstellung „Kilte“ Landesschau BBK Jahresschau der Lübecker Künstler (G)
2011:
- BBK-Pavillon„Strich und Faden“ (G)
- Kunstkreis Preetz in der Sparkassenakademie Kiel „Lichtblick“ (G)
- Kunstkreis Preetz „Kollektives Eigenbrot“ (G)
- Jahresschau der Lübecker Künstler (G) Landesschau BBK
Seit vielen Jahren verfolgt Ann-Carolin Zielonka ein stringentes Konzept einer Spurensuche menschlichen Lebens und Fühlens, setzt sich in eindringlichen Objekten sehr persönlich mit Kunst, Mythos und Erinnerung auseinander. Sie hat eine prägnante Formensprache entwickelt und für sich einen stark erweiterten Kunstbegriff geprägt: Sie stellt vertraute Dinge alltäglicher Verwendung in überraschende Zusammenhänge und einen neuen artifiziellen wie symbolischen, dabei assoziativ offenen Kontext. Diese künstlerische Arbeitsweise erweist sich im Konservieren, Verwandeln und Präsentieren als dokumentarisches Sammeln von Zeichen humaner Existenz mit dem Ziel, verborgene Bezüge aufzudecken. Resultat sind fragile und sensible Objektarrangements, die sich in einer fast paradoxen Wechselwirkung zwischen temporär Flüchtigem und konkret Greifbarem zur Darstellung bringen.
Jens-Martin Neumann (Kunsthistoriker, Kiel)
Jens-Martin Neumann (Kunsthistoriker, Kiel)