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DIHK zur EU-Industriepolitik: Chancen nutzen, Bürokratie begrenzen!

Die DIHK unterstützt das Ziel des IAA, die EU-Industrie zu stärken und sieht darin positive Ansätze, warnt aber auch vor Bürokratie und Eingriffen in unternehmerische Freiheiten. Auch könne eine Buy-Europe-Politik Handelspartner und Investoren aus Drittländern verprellen.
Der im März 2026 vorgestellte Industrial Accelerator Act zielt darauf ab, die industrielle Wertschöpfung in Europa bis 2035 auf 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben. Hierfür sollen vor allem energieintensive Branchen, Netto-Null-Technologien und die Automobilindustrie gefördert werden.
Die DIHK erkennt die strategische Relevanz des Vorhabens an: Der IAA sende ein wichtiges Signal für den Industriestandort Europa, schreibt sie in ihrer Stellungnahme von Mai 2026. Gleichzeitig übt die DIHK an zentralen Elementen des Entwurfs deutliche Kritik: Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) drohe das Vorhaben unverhältnismäßige durch kleinteilige Regulierung und staatlich gesteuerten Handel zu belasten.