Konjunkturlage in der Region: Wirtschaft verharrt im Status quo
Die regionale Wirtschaft zeigt im Frühsommer 2026 leichte Anzeichen einer Stabilisierung. Der IHK-Konjunkturklimaindikator steigt zwar wieder auf das Niveau des Herbstes 2025, ein echter Aufschwung bleibt jedoch aus. Hohe Arbeitskosten, geopolitische Unsicherheiten und die schwache Inlandsnachfrage belasten die Unternehmen weiterhin.
21 Prozent der Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage als gut, 58 Prozent als befriedigend und 21 Prozent als schlecht. Die Erwartungen bleiben verhalten: 23 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung der Geschäftsentwicklung, während die Mehrheit von einer gleichbleibenden Entwicklung ausgeht.
Auch die Investitionen bleiben defensiv. Die Unternehmen investieren vor allem in Ersatzbedarf und Digitalisierung, Kapazitätserweiterungen spielen weiterhin nur eine untergeordnete Rolle. Im Exportgeschäft überwiegt Stabilität, während die schwache Inlandsnachfrage das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung bleibt.
Weitere Daten finden Sie im Konjunkturbericht zum Frühsommer 2026 (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 592 KB).
