Medien-Information

Austausch der Universitätsgesellschaft mit den IHK-Business Women

Was die Universitätsmedizin für die Region bedeutet

28/2026 vom 02. März 2026
Rund 40 weibliche Führungskräfte und Unternehmerinnen nutzten jetzt ein gemeinsames Mittagsformat der Oldenburgischen Industrieund Handelskammer (IHK) und der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO e.V.), um sich in Oldenburg mit Dr. Eva-Maria Silies, Geschäftsführerin der Fakultät und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg, zu treffen und die Bedeutung der Universitätsmedizin zu beleuchten.
Die Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) ist noch jung, entwickelt sich zurzeit aber rasant weiter. Im Herbst 2026 werden erstmals 200 Studierende im Studiengang Humanmedizin aufgenommen. Die Universität Oldenburg und die Krankenhäuser der Stadt und Region verbinden sich noch enger, und in der Forschung werden bewährte Schwerpunkte ausgebaut (Hörforschung!) und neue entwickelt. „Die Aufgabe, die vor uns liegt, ist groß – aber wir freuen uns auf die weiteren Studierenden, weil wir damit als Universitätsmedizin gemeinsam wachsen und in die Region wirken können“, betonte Dr. Silies in ihrem Vortrag.
„Die Stärkung des Uni-Standorts ist für die Wirtschaft der Region überaus relevant: Die medizinische Versorgung in der Region ist auch ein Standortfaktor für die Gewinnung von Fach- und Führungskräften”, unterstrich Andrea Maria Waden, IHK-Vollversammlungsmitglied. Als Mit-Initiatorin des Business Women-Netzwerks möchte sie die Verbindung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft weiter stärken.
„Das neue Lunchmeeting von IHK und UGO bietet dazu spannende Möglichkeiten”, ergänzte Dr. Stefanie Abke, die seit November 2025 die neue Vorsitzende der Universitätsgesellschaft ist. „Mit einem Format speziell für Frauen widmen wir uns außerdem einer Zielgruppe, die wir gemeinsam noch stärker in den öffentlichen Fokus rücken möchten.”
Die Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. engagiert sich seit 1973 für eine starke Universität – den sie ist der Treibstoff für Zukunftsfähigkeit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Gemeinsam mit ihren rund 1000 Mitgliedern setzt sie sich dafür ein, Wissenschaft erlebbar zu machen und baut Brücken in die Wirtschaft, Kultur, Politik und Zivilgesellschaft. Mit eigenen Veranstaltungen bietet sie außerdem ein attraktives Jahresprogramm und fördert zudem den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Die IHK-Business Women sind ein noch junges Netzwerk der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, das Unternehmerinnen und weiblichen Führungskräften die Möglichkeit bietet, sich nicht nur untereinander, sondern auch mit Expertinnen aus regionalen Projekten und Initiativen zu vernetzen.