Branchenreport

Ernährungswerbe von hoher Bedeutung

Das Ernährungsgewerbe ist von herausragender Bedeutung für das Oldenburger Land. Es ist der umsatzstärkste Industriezweig in unserer Region und erwirtschaftet rund jeden zweiten Euro (48 Prozent) des Industrieumsatzes.
Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2025
Der Umsatz der Ernährungsindustrie im Oldenburger Land ist im Jahr gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf 14,3 Milliarden Euro gestiegen. Der Exportumsatz erhöhte sich um 3,4 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro ab. Die Exportquote betrug 23,3 Prozent (2024: 23,6 Prozent).
In der umsatzstärksten Sparte Schlachten und Fleischverarbeitung nahmen die Erlöse um 6,1 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro zu. Der Auslandsumsatz stieg um 1,9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Das entspricht einer Exportquote von 17,9 Prozent (Vorjahreszeitraum: 18,6 Prozent).
Den höchsten Umsatzzuwachs meldetet die Sparte Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln (Fertiggerichte, Süßwaren, Kaffee etc.) mit 6,7 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Exporterlöse nahmen um 4,2 Prozent auf 158 Millionen Euro zu. Die Exportquote betrug 9,8 Prozent.
In der Sparte Herstellung von Futtermitteln betrug das Umsatzplus 3,9 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.
In der Obst- und Gemüseverarbeitung gab es ein Minus von 1,1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz fiel deutlich um 4,2 Prozent auf 293 Millionen Euro (Exportquote: 25,4 Prozent).
In fast allen Städten und Landkreisen im Oldenburger Land meldete das Ernährungsgewerbe Umsatzzuwächse. Nur in der Stadt Delmenhorst gab es einen Umsatzrückgang von bis zu zehn Prozent.
Insgesamt waren in den 97 Industrieunternehmen ab 50 Beschäftigte 27.568 Personen im Jahresdurchschnitt beschäftigt, ein Plus von 1,5 Prozent.