Stadt Oldenburg: Oberzentrum der Region
Die Stadt Oldenburg ist das Oberzentrum des Oldenburger Landes. Die Wirtschaft ist geprägt durch einen dynamischen Mittelstand, vornehmlich aus dem Dienstleistungssektor. Die Universität gibt mit ihren Forschungsschwerpunkten aus den Bereichen der Informationstechnologie, Erneuerbare Energien und Hörtechnik wichtige Impulse für die Wirtschaft. In dem 2003 eröffneten und mittlerweile erweiterten Technologie- und Gründerzentrum finden Existenzgründer und innovative Firmen geeignete Büro-, Labor- und Werkstattflächen.
Der Einzelhandel in Oldenburg hat seit jeher eine hohe Bedeutung für die gesamte Region. Über 1000 Einzelhandelsbetriebe belegen die hohe Versorgungsfunktion dieser Stadt. Wichtige Industriezweige sind die chemische Industrie, Kunststoff- sowie Druckindustrie.
Die Stadt Oldenburg gehört seit April 2005 zur europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, einer von insgesamt elf europäischen Metropolregionen in Deutschland.
Industrieentwicklung im 1.Halbjahr 2026
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 ist der Industrieumsatz in der Stadt Oldenburg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent auf rund 738 Millionen Euro gefallen.
Das Exportvolumen fiel um 2,8 Prozent auf 174 Millionen Euro. Die Exportquote betrug 23,6 Prozent (Vorjahreszeitraum 24,1 Prozent).
Ernährungsgewerbe und Fahrzeugbau meldeten jeweils einen Umsatzrückgang von bis zu zehn Prozent. Das Papier- und Druckgewerbe erzielte ein Plus zwischen zehn und 30 Prozent.
In den 25 Industrieunternehmen ab 50 Beschäftigte stieg die Zahl der Industriebeschäftigten um 2,1 Prozent auf 4.032 Personen im Halbjahresdurchschnitt.
Im Baugewerbe wurde ein Umsatz von 149 Millionen Euro erzielt (-1,3 Prozent). Der Tiefbau erwirtschaftete 108 Millionen Euro (+0,1 Prozent), der Hochbau 40 Millionen Euro (-5,0 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten in den 19 Bauunternehmen ab 20 Beschäftigte stieg um 1,5 Prozent. 1.510 Personen wurden im Halbjahresdurchschnitt beschäftigt.