Stadt Oldenburg: Oberzentrum der Region

Die Stadt Oldenburg ist das Oberzentrum des Oldenburger Landes. Die Wirtschaft ist geprägt durch einen dynamischen Mittelstand, vornehmlich aus dem Dienstleistungssektor. Die Universität gibt mit ihren Forschungsschwerpunkten aus den Bereichen der Informationstechnologie, Erneuerbare Energien und Hörtechnik wichtige Impulse für die Wirtschaft. In dem 2003 eröffneten und mittlerweile erweiterten Technologie- und Gründerzentrum finden Existenzgründer und innovative Firmen geeignete Büro-, Labor- und Werkstattflächen.  
Der Einzelhandel in Oldenburg hat seit jeher eine hohe Bedeutung für die gesamte Region. Über 1000 Einzelhandelsbetriebe belegen die hohe Versorgungsfunktion dieser Stadt.
Wichtige Industriezweige sind das Papier-, Druck- und Verlagsgewerbe, die Elektroindustrie sowie der Fahrzeugbau und die chemische Industrie.
Die Stadt Oldenburg gehört seit April 2005 zur europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, einer von insgesamt elf europäischen Metropolregionen in Deutschland.

Industrieentwicklung im Jahr 2021

Im Jahr 2021 ist der Industrieumsatz in der Stadt Oldenburg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über neun Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro gestiegen (+98 Millionen).
 
Auch das Auslandsgeschäft konnte zulegen. Das Exportvolumen nahm um über elf Prozent auf 361 Millionen Euro zu. Die Exportquote stieg leicht auf 31,4 Prozent (Vorjahreszeitraum 30,8 Prozent).
Das Umsatzplus ist auf das Ernährungsgewerbe zurückzuführen, dessen Erlöse zwischen zehn und 30 Prozent zunahmen. Der Fahrzeugbau meldet hingegen ein Minus zwischen zehn und 30 Prozent .
Die Zahl der Industriebeschäftigten nahm um fast 17 Prozent auf über 3.870 Personen im Jahresdurchschnitt zu. Der starke Anstieg ist in erster Linie auf das Ernährungsgewerbe zurückzuführen, das mit dem Wegfall der Werksverträge Anfang des Jahres viele Beschäftigten nun selbst eingestellt hat.
In der Bauindustrie gab es gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 4,2 Prozent auf rund 255 Millionen Euro. Im Hochbau sanken die Erlöse um über neun Prozent, im Tiefbau hingegen gab es einen kräftigen Zuwachs von fast 14 Prozent. Die Beschäftigung nahm um 4,4 Prozent auf 1.340 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt zu.

Industrieumsatz

Bruttoinlandsprodukt

Beschäftigung