Russland-Ukraine-Krieg

#WirtschaftHilft der Ukraine

Hunderttausende Menschen fliehen vor dem Krieg in der Ukraine. Sie werden in ganz Europa mit großer Anteilnahme und Hilfsbereitschaft empfangen. Auch viele Unternehmen engagieren sich, sammeln Spenden oder organisieren den Transport von Hilfsgütern. Wir stellen hier einige Initiativen vor, die Sie mit Ihrem Unternehmen unterstützen können. Und: Wir informieren Sie über weitere Schritte auf dem Weg zur Integration ukrainischer Geflüchteter. 

Informationen zur Integration ukrainischer Geflüchteter

Die Zahl der aus der Ukraine Geflüchteten beläuft sich nach UN-Angaben inzwischen auf mehr als 3,5 Millionen. Im Moment steht vor allem die Aufnahme und Unterbringung Geflüchteter im Mittelpunkt aller Bemühungen. Schon bald wird aber auch die Frage nach Ausbildung und Beschäftigung für geflüchtete Ukrainer/innen relevant werden. Erste Informationen rund um die Integration Geflüchteter in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt finden Sie hier: Integration ukrainischer Geflüchteter

Unterstützungsprogramme

Mit einem Maßnahmenpaket unterstützt die Bundesregierung Unternehmen, die von den Sanktionen oder Geschehnissen des Krieges betroffen sind:
1. Ukraine-Krieg und Sanktionen: KfW-Sonderprogramm für Unternehmen
Unternehmen, die vom Angriff Russlands auf die Ukraine oder von den Sanktionen gegen Russland und Belarus betroffen sind, können das KfW-Sonder­programm UBR (Ukraine, Belarus, Russland) 2022 nutzen. Mit den Förder­mitteln können Sie einen Groß­teil Ihrer Aufwände finanzieren.
Das KfW-Sonder­programm UBR 2022 ist bis zum 31.12.2022 befristet.
  • Förderkredit für mittel­ständische und große Unter­nehmen und frei­beruflich Tätige, die vom Ukraine-Krieg und den Sanktionen betroffen sind
  • Betroffenheit durch Umsatzrückgang, Produktions­ausfall, geschlossenen Produktions­stätten oder gestiegenen Energie­kosten
  • leichterer Kreditzugang möglich: bis zu 80 % des Banken­risikos über­nimmt die KfW
  • Konsortialkredit für Unter­nehmen, die vom Ukraine-Krieg und den Sanktionen betroffen sind
  • Betroffenheit durch Umsatzrückgang, Produktions­ausfall, geschlossenen Produktions­stätten oder gestiegenen Energie­kosten
  • leichterer Kreditzugang durch KfW-Risiko­anteil bis 70 %
2.  Großbürgschaftsprogramm
Für Unternehmen ab 20 Millionen Euro Bürgschaftsbedarf in strukturschwachen Regionen und ab 50 Millionen Euro Bürgschaftsbedarf außerhalb strukturschwacher Regionen.
Eine Verbürgung von Betriebsmittel- und Investitionskredite ist möglich. Die Bürgschaftsquote beträgt in der Regel 80 Prozent, in besonders betroffenen Einzelfällen bis zu 90 Prozent.

Zugangsvoraussetzungen:
Nachgewiesene Betroffenheit, die aus den Sanktionen gegenüber Russland und Belarus oder den Kriegshandlungen in der Ukraine resultieren, zum Beispiel durch
  • Umsatzrückgang durch weggebrochenen Absatzmarkt
  • nachgewiesene Produktionsausfälle in den Ländern Ukraine, Belarus und Russland
  • nachgewiesene Produktionsausfälle aufgrund fehlender Rohstoffe und Vorprodukte
  • Schließung von Produktionsstätten in Russland, Ukraine oder Belarus
  • besonders hohe Betroffenheit durch die gestiegenen Energiekosten (Energiekostenanteil mindestens 3 Prozent vom Jahresumsatz 2021)
Das erweiterte Großbürgschaftsprogramm ist bis zum 31. Dezember 2022 befristet. 

3. Erweiterte Programme der Bürgschaftsbanken (Niedersächsische Bürgschaftsbank)
Gefördert werden Kleine und mittlere Unternehmen mit einem Bürgschaftsbedarf bis zu 2,5 Millionen Euro.
Es können Betriebsmittel- und Investitionskredite verbürgt werden. Die Bürgschaftsquote beträgt max. 80 Prozent.

Zugangsvoraussetzungen:
Nachgewiesene Betroffenheit, die aus den Sanktionen gegenüber Russland und Belarus oder den Kriegshandlungen in der Ukraine resultieren, zum Beispiel durch
  • Umsatzrückgang durch weggebrochenen Absatzmarkt
  • nachgewiesene Produktionsausfälle in den Ländern Ukraine, Belarus und Russland
  • nachgewiesene Produktionsausfälle aufgrund fehlender Rohstoffe und Vorprodukte
  • Schließung von Produktionsstätten in Russland, Ukraine oder Belarus   
  • besonders hohe Betroffenheit durch die gestiegenen Energiekosten (Energiekostenanteil mindestens 3 Prozent vom Jahresumsatz 2021).
Die erweiterten Programme der Bürgschaftsbanken sind bis zum 31. Dezember 2022 befristet.
 
4. Unterstützung Regionaler Fachkräftebündnisse 2021-2027

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium will im Rahmen der Richtline “Unterstützung Regionaler Fachkräftebündnisse 2021-2027” geflüchtete Menschen aus der Ukraine unterstützen – durch gezielte Arbeitslosen/-suchenden-Maßnahmen sowie durch Strukturprojekte zur Entwicklung und Erprobung von besonderen Maßnahmen.

Gefördert werden:
  • Projekte zur Betreuung, Orientierung und Qualifizierung von Arbeitslosen und Arbeitsuchenden, insbesondere von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine   
  • Strukturprojekte zur Entwicklung und Erprobung besonderer Maßnahmen insbesondere für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine
Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der NBank: Förderaufruf “ Unterstützung Regionaler Fachkräftebündnisse 2021-2027

Kooperation mit Hilfsorganisationen

Die großen Hilfsorganisationen bieten vielfältige Möglichkeiten für Kooperationen und CSR-Partnerschaften mit Unternehmen – auch in der aktuellen Krise:

Sachspenden für die Ukraine

Bitte sehen Sie davon ab, “auf eigene Faust” Sachspenden zu sammeln und in die Grenzregionen zu transportieren. Die Hilfsorganisationen melden, dass momentan keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht zentral abgesprochener und nicht zentral angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote bestehen. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern vielmehr die humanitäre Arbeit vor Ort. Weitere Informationen hierzu von Aktion Deutschland Hilft.
Sachspenden von Unternehmen werden von großen Hilfsorganisationen im Einzelfall in Krisengebiete transportiert. 

Hinweise zur Zollabwicklung von Hilfslieferungen

  1. Standardzollanmeldung
    Die Generalzolldirektion hat bestätigt, dass Hilfslieferungen in die Ukraine grundsätzlich im üblichen zweistufigen Ausfuhrverfahren elektronisch anzumelden sind. Das bedeutet: Alle Waren einer Hilfslieferung sind zuvor in Deutschland bei der örtlich zuständigen Ausfuhrzollstelle elektronisch in das zweistufige Ausfuhrverfahren zu überführen (1. Stufe). Anschließend sind die Waren bei den Ausgangszollstellen an den EU-Außengrenzen zur Ukraine zum Ausgang zu stellen (2. Stufe).
  2. Vereinfachung Sammelnummern
    Hilfslieferungen umfassen in der Regel unterschiedlichste Warenarten, für die normalerweise die jeweils einschlägigen, unterschiedlichen Zolltarifnummern in die Zollanmeldungen einzutragen sind. Um diesen Prozess zu vereinfachen, können Unternehmen in der Zollanmeldung verschiedene Güter (z.B. Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Medikamente) in einer gemeinsamen Zolltarifnummer (sogenannte Sammelnummer) zusammenfassen.  Die entsprechende Zolltarif-Sammelnummer lautet 9919 0000 und umfasst „für Organisationen der Wohlfahrtspflege bestimmte Waren und für Katastrophenopfer bestimmte Waren“. Eine Genehmigung durch das Statistische Bundesamt ist für die Verwendung dieser Sammelnummer nach Auffassung des DIHK nicht erforderlich. Waren, die Verboten und Beschränkungen unterliegen, sind hiervon ausgenommen.
    Bei nicht kommerziellen Hilfslieferungen, die kommerziellen Lieferungen beilgelegt werden („Mischsendungen“), empfehlen wir im zweistufigen Ausfuhrverfahren zwei getrennte Zollanmeldungen abzugeben. Zudem empfehlen wir, getrennte Packstücke zu verwenden, einmal für den kommerziellen Teil der Sendung und einmal für den nicht kommerziellen Hilfsgüterteil der Sendung. Dies hilft dem Zoll sowohl bei der Anmeldung bei der Ausfuhrzollstelle in Deutschland als auch bei der Abfertigung an der Ausgangszollstelle an der EU-Außengrenze, die Waren schneller zu identifizieren und zuzuordnen.
    Weitere Informationen zur Verwendung von Sammelnummern finden Sie im Warenverzeichnis für den Außenhandel 2022 von DESTATIS im Kapitel 99.
  3. Hilfslieferungen bis 1.000 Euro bzw. 1.000 kg
    Die GZD weist darauf hin, dass Hilfslieferungen (kommerzieller und nicht kommerzieller Art) gemäß Artikel 137 (1) b) UZK-DA alternativ auch im einstufigen Ausfuhrverfahren direkt an der Ausgangszollstelle (z. B. Polen) mündlich zur Ausfuhr angemeldet und gestellt werden können. Dort sind auch Informationen des polnischen Zolls zur Abwicklung von Hilfslieferungen hinterlegt.
  4. Hilfslieferungen von über 1.000 Euro bzw. 1.000 kg
    Die EU-Kommission (DG TAXUD) weist darauf hin, dass gemäß Artikel 137 (1) a) UZK-DA mündliche Zollanmeldungen für  nicht kommerzielle Hilfslieferungen (Spenden etc.) auch über 1.000 Euro/1.000 kg direkt an den Ausgangszollstellen an den EU-Außengrenzen im einstufigen Verfahren möglich sind. DG TAXUD hat mitgeteilt, dass über diese Regelung auch die anderen Mitgliedstaaten informiert werden.
    Damit die mündliche Ausfuhranmeldung an den Ausgangszollstellen der EU-Grenzen mit der Ukraine möglichst reibungslos abgewickelt werden kann, ist eine Aufstellung über die Waren der Hilfslieferungen vorzulegen. Es ist jedoch zu beachten, dass Waren, die Verboten und Beschränkungen unterliegen, von der mündlichen Zollanmeldung gemäß Artikel 142 c) UZK-DA ausgenommen sind.

Geldspenden für die Ukraine

Die Hilfswerke sind jetzt noch mehr auf Spenden angewiesen. Gespendetes Geld kann flexibel von den Organisationen für das eingesetzt werden, was am dringendsten benötigt wird.
Der Norddeutsch Ukrainische Hilfsstab hat eine  Liste von Spendenkonten zusammengestellt.
Das DZI Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen überprüft die Seriosität von Hilfseinrichtungen und hat eine Liste mit Namen, Adressen und Kontonummern von geprüften Organisationen zusammengestellt, die sich um notleidende Menschen in oder aus der Ukraine kümmern und das DZI Spenden-Siegel tragen. Die Liste und weitere Informationen finden Sie hier: DZI: Spenden für Bedürftige in der Ukraine und auf der Flucht.
Eine Übersicht über geprüfte Organisationen, die sich in der Flüchtlingshilfe für die Ukraine einsetzen, gibt es hier.
Bundesweite Spendenkonten sind z.B. Bündnis Entwicklung Hilft und Aktion Deutschland hilft

Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung von Spenden

  1. Spenden
    Für den Nachweis steuerbegünstigter Zuwendungen genügt der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts (bei Online-Banking PC-Ausdruck), wenn auf speziell zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten eingerichteten Konten einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts, einer inländischen öffentlichen Dienststelle oder eines inländischen amtlich anerkannten Verbandes der freien Wohlfahrtspflege gezahlt wird. Gemeinnützige Körperschaften können auch dann steuerunschädlich spenden, wenn ihre Satzung keine mildtätigen Zwecke nicht abdeckt. Rufen gemeinnützige Körperschaften, die keine mildtätigen Zwecke verfolgen (z. B. Sport-, Kleingarten- oder Brauchtumsvereine) zu nach der Satzung nicht begünstigten Spenden die vom Krieg in der Ukraine Geschädigten auf, sind auch diese Spenden für die Spender abzugsfähig bzw. die Körperschaften unschädlich, wenn die Spenden entweder an eine steuerbegünstigte mildtätige Körperschaft oder eine inländische juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine inländische öffentliche Dienststelle zur Hilfe der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten weitergeleitet werden (es sind Spendenbescheinigungen mit Hinweis auf den Spendenzweck erforderlich).
  2. Sponsoring
    Der Spendenabzug ist gegenüber dem Abzug als Betriebsausgaben nachrangig. Erfolgt eine Zuwendung zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine geschädigten im Rahmen von „Sponsoring“ , insbesondere um wirtschaftliche Vorteile in Form der Sicherung oder Erhöhung des unternehmerischen Ansehens zu erzielen, ist der Betriebsausgabenabzug vorrangig und nach dem BMF-Schreiben zuzulassen.
  3. Lohnsteuer / Sozialversicherung
    Verzichten Arbeitnehmer auf die Auszahlung von Teilen des Arbeitslohns zugunsten einer Zahlung des Arbeitgebers an vom Krieg in der Ukraine geschädigte Arbeitnehmer des Unternehmens oder Arbeitnehmer von Geschäftspartnern oder auf das Spendenkonto einer spendenempfangsberechtigten Organisation zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke, bleiben diese Lohnteile bei der Feststellung des steuerpflichtigen Arbeitslohns außer Ansatz. Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber die Verwendungsauflage erfüllt und dies im Lohnkonto des Arbeitnehmers dokumentiert. Ebenso begünstigt sind Teile eines im Arbeitszeitkonto angesammelten Wertguthabens.
    Trotz bestehender Steuerfreiheit ist der gespendete Arbeitslohn grundsätzlich beitragspflichtig in der Sozialversicherung. Eine Ausnahmeregelung gibt es in der Sozialversicherungsentgeltverordnung lediglich für Naturkatastrophen im Inland. Die Ausnahmeregelung des §1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 SvEV regelt einzig die steuer- und somit sozialversicherungsfreie Zuwendungen des Beschäftigten aus Arbeitsentgelt oder Wertguthaben, die zugunsten von Naturkatastrophen im Inland an Geschädigte geleistet wurden.
    Entsprechendes gilt für den Verzicht auf Aufsichtsratsvergütungen, wobei es auf Seiten der Gesellschaft bei der Behandlung nach § 10 Nr. 4 KStG bleibt.
  4. Umsatzsteuer
    Die Steuerbare Überlassung von Sachmitteln und Räumen sowie von Arbeitnehmern unter den weiteren Voraussetzungen des § 4 Nr. 14, 16, 18, 23 und 25 UStG als steuerfreie eng verbundene Umsätze der steuerbegünstigten Einrichtungen wird anerkannt. Hinsichtlich möglicher Befreiungsvorschriften wird die Betreuung und Versorgung der Kriegsflüchtlinge ähnlichen Sachverhalten gleichgestellt, sofern die Entgelte aus öffentlichen Kassen erfolgt.
    Die unentgeltliche Bereitstellung von dem Unternehmensvermögen zugeordneten Gegenständen und sonstige Leistungen (z. B. Personalgestellungen) werden nicht nach § 3 Abs. 1b UStG besteuert und führen nicht zur Kürzung des Vorsteuerabzugs, wenn die Zuwendungen Einrichtungen, die einen unverzichtbaren Einsatz zur Bewältigung der Auswirkungen und Folgen bei den vom Krieg in der Ukraine Geschädigten leisten, wie insbesondere Hilfsorganisationen, Einrichtungen für geflüchtete Menschen und zur Versorgung Verwundeter sowie weitere öffentliche Institutionen zugutekommen. Eine unmittelbare Zuwendung an vom Krieg in der Ukraine Geschädigte/Flüchtlinge ist demnach nicht begünstigt. Offen bleibt, ob mit der Bereitstellung von Gegenständen die zeitweise Verwendung dem Unternehmensvermögen zugeordneten Gegenständen (z.B. LKW zum Transport) gemeint ist und/oder ob damit auch Sachspenden erfasst werden sollen, die übereignet werden. Für die Annahme einer dauerhaften Übereignung im Sinne einer Sachspende spricht der Vergleich mit BMF v. 14.12.2021 - III C 2 - S 7030/20/10004 :004 BStBl 2021 I S. 2500 im Zusammenhang mit der Coronakrise, das den gleichen Wortlaut für medizinischen Bedarf verwendet.
    Aus Nutzungsänderungen durch unentgeltliche Überlassung von Wohnraum an vom Krieg in der Ukraine Geschädigte durch Unternehmen der öffentlichen Hand und „private“ Unternehmen werden keine belastenden Umsatzsteuerfolgen gezogen (keine Besteuerung der Wertabgaben nach § 3 Abs. 9a UStG, keine Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG). Die gilt auch für die laufenden Kosten. Bei Unternehmen der öffentlichen Hand gilt diese Begünstigung „allgemein zur Bewältigung der Auswirkungen und Folgen des Kriegs in der Ukraine“ (z. B. auch für Helfer), während private Unternehmer auf die Unterbringung von Geflüchteten beschränkt sind.
  5. Schenkungsteuer
    Soweit Zuwendungen an vom Krieg in der Ukraine Geschädigten Schenkungen sind, wird weitestgehend Steuerbefreiung nach § 13 Abs. 1 Nr. 16 ErbStG (Zuwendungen an Religionsgemeinschaften und gemeinnützige Rechtsträger) und nach § 13 Abs. 1 Nr. 17 ErbStG (Zuwendungen unmittelbar an Betroffene) gewährt.
  6. Gültigkeit der Regelungen
    Die Erleichterungen gelten für vom 24.02.2022 bis zum 31.12.2022 durchgeführte Maßnahmen. 
Weitere Informationen finden Sie auch im Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen vom 17. März 2022.

Unterkünfte gesucht

Vermieter, die Wohnraum für Flüchtlinge aus der Ukraine zu einer reduzierten Miete zur Verfügung stellen möchten, sollten sich bei ihrer örtlichen Gemeinde-, Stadt- oder Kreisverwaltung melden. Außerdem können sie sich kostenfrei bei der Wohnraumaktion für ukrainische Geflüchtete von  Wunderflats registrieren.  
Anbieter von möbliertem Wohnraum / serviced Apartments können sich an der Initiative #everybedhelps beteiligen.
Wer Übernachtungsplätze anbieten möchte, kann sich unter elinor.network oder bei ADRA Deutschland registrieren.