Gut vorbereitet in die Ausbildung

Bewerbungstipps

Eine gute und ansprechende Bewerbung ist der erste Schritt hin zu deinem Ausbildungsplatz. Hast du ein oder mehrere interessante Unternehmen oder Berufe gefunden, dann beginnt jetzt die heiße Phase.
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Die Bewerbung

Bereite dich gut auf die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch vor. Deine Bewerbung an das Unternehmen ist die persönliche Visitenkarte. Um einen richtig guten Eindruck zu hinterlassen, ist es wichtig, auf einige Punkte zu achten:
  • die Bewerbung sollte äußerlich ansprechend und ordentlich sein,
  • keine Fettflecken oder Eselsohren,
  • alle Unterlagen sollten DIN A4 Format haben,
  • Rechtschreibung und Zeichensetzung sollten fehlerfrei sein.

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören:

  1. Das Bewerbungsanschreiben mit Unterschrift, welches nur in der Mappe obenauf gelegt wird
  2. Das Deckblatt mit Namen, dem Ausbildungsberuf und einem aktuellen und professionell aufgenommenen Foto
  3. Tabellarischer Lebenslauf - lückenlos und klar gegliedert
  4. Kopie des letzten Zwischenzeugnisses
  5. Kopie des Versetzungszeugnisses
  6. Nachweise über besondere Fähigkeiten und Kenntnisse und Fertigkeiten (Praktika, Lehrgänge ehrenamtliche Tätigkeiten, besondere Aufgaben wie Klassensprecher, ...)
Alle wichtigen Infos zum Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräche findest du zum Beispiel bei Planet Beruf. Aber Vorsicht! Die Muster sind nur Beispiele. Du punktest beim Unternehmen nur mit einer eigenen gut vorbereiteten Bewerbung.

Deine Visitenkarte - die schriftliche Bewerbung

Sich rechtzeitig und richtig zu bewerben - bei Banken und Sparkassen in der Regel etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, in der Industrie etwa acht Monate bis ein Jahr vorher, im Handel und in anderen Berufen etwa fünf bis neun Monate vorher - ist oft bereits die halbe Einstellung.
Wichtig für das Anschreiben
Ein sauberer Eindruck, ein klarer Aufbau und natürlich der Inhalt des Schreibens. Deine schriftlich verfasste Bewerbung hinterlässt einen ersten Eindruck bei deinem neuen potenziellen Ausbildungsbetrieb. Und der soll doch mit Sicherheit positiv sein! Denke dran, für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!
Wichtig für den Lebenslauf
Die Angaben im Lebenslauf müssen genau und vollständig sein und mit den Unterlagen übereinstimmen. Je übersichtlicher, umso besser. Im Lebenslauf stehen die persönlichen Daten und Angaben über Schulausbildung, Praktika und Kurse, die du besucht hast. Diese Informationen sollten tabellarisch geordnet sein. Außerdem lege Zeugnisse und sonstige Unterlagen dazu, die Aufschluss über deine Fähigkeiten geben. Auch ehrenamtliche Aktivitäten wie Trainertätigkeiten, Mitarbeit in Kirchengemeinden oder bei Hilfsorganisationen sind eine wichtige Information für den Ausbildungsbetrieb und werten deine Bewerbung auf.
Wenn du kein Deckblatt mit Foto verwendest, dann ist es sinnvoll, auf den rechten oberen Rand des Lebenslaufs dein Foto zu befestigen (aufkleben - bitte nicht mit Büroklammer). Auf der Rückseite des Fotos sollte dein Name vermerkt sein - falls es sich mal lösen sollte. Es sollte kein Passfoto sein, sondern ein Bewerbungsfoto.
Motivationsschreiben - ja oder nein?
In manchen Bewerbungsratgebern findest du Hinweise auf ein Motivationsschreiben. Dieses wird auch oft als "dritte Seite" der Bewerbung bezeichnet.
Es soll wertvolle Informationen zu deiner Person, zu deinen Fähigkeiten und Kompetenzen enthalten, die du im Anschreiben nicht ausführlich beschreiben konntest. Dieses bietet sich beispielsweise bei kreativen Berufen an. Beschreibe, warum du dich für den Ausbildungsberuf entschieden hast. Eine klare Berufswahlentscheidung ist vielen Ausbildungsbetrieben wichtig.
Zusätzlich kannst du Tätigkeiten, Projekte oder besondere Auszeichnungen wie “Jugend forscht” oder ähnliches beschreiben.  Wichtig ist, dass es für den Arbeitsgeber neue Informationen enthält, die nicht schon im Anschreiben stehen.
Wenn bereits alle Informationen im Anschreiben enthalten sind, dann benötigst du keine dritte Seite. Wird in der Stellenanzeige ein Motivationsschreiben gefordert, dann solltest du auch eins beilegen - also lese die Stellenanzeige genau. Auch wenn du einiges über dich zu beschreiben hast, solltest du dich auf eine Seite beschränken, damit der Text auch gelesen wird.

Online-Bewerbung

Einige Unternehmen bieten mittlerweile eine Bewerbung per E-Mail an oder führen ein Online-Bewerbungsverfahren durch. Kannst du dies der Stellenanzeige nicht entnehmen, erfrage telefonisch, ob eine elektronische Bewerbung möglich oder erwünscht ist.
Auf jeden Fall muss die Bewerbung in Form und Anrede einer Bewerbung in „Papierform“ entsprechen. Die Bewerbung sollte möglichst in einem Dokument (pdf-Format) verschickt oder im Onlineportal hochgeladen werden. Achte auf eine seriöse E-Mail-Adresse – crazy-jango@email.de wird nicht gesucht.
Bei Onlinebewerbungen wünschen manche Unternehmen beim ersten Kontakt nur eine Kurzbewerbung (ca. eine halbe Seite) und einen kompletten Lebenslauf mit allen wichtigen persönlichen Angaben. Weitere Unterlagen (Zeugniskopien usw.) werden auf Anfrage nachgereicht. Dieses kannst du dann in der Stellenbeschreibung oder im Bewerbungsportal erkennen.
Eine Online-Bewerbung wird von einigen Unternehmen als einzig mögliche Bewerbung vorgegeben und ist manchmal mit einem Online-Testverfahren verbunden. Im Online-Bewerbungsverfahren lädst du deine Bewerbungsunterlagen auf der Webseite des Unternehmens hoch.

Gut vorbereitet fürs Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch ist meist der erste persönliche Kontakt mit dem Ausbildungsbetrieb. Dabei entscheiden dein Auftreten und deine Erscheinung über Sympathie oder Antipathie. Nutze diese Tipps und Standardfragen zur Vorbereitung . Je besser du vorbereitet bist, desto höher die Chancen, dass du einen Ausbildungsplatz in deinem „Traumjob" findest.

Tipp: Planet-Beruf Bewerbungstraining

Im Bewerbungstraining von planet-beruf.de findest du viele nützliche Infos, Übungen, Videos, Podcasts, Arbeitsblätter und Checklisten. So kannst du deine ganz persönliche Bewerbungsmappe zusammenstellen. Mit Hilfe von Auswahltests kannst du dich auf Einstellungstests vorbereiten.
 * Für eine bessere Lesbarkeit verwenden wir meist die männliche Form. Entsprechende Textstellen gelten selbstverständlich gleichwertig für alle Geschlechter (m/w/d).