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Triton Partners will Flender übernehmen
Flender soll einen neuen Eigentümer bekommen. Die globale Investmentgesellschaft Carlyle hat eine Vereinbarung über den Verkauf des Bocholter Antriebstechnikspezialisten an den von Triton beratenen Triton Fund 6 unterzeichnet. Die Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen und wird für das vierte Quartal 2026 erwartet.
Flender hat seinen Hauptsitz in Bocholt und blickt auf mehr als 125 Jahre Maschinenbaugeschichte zurück. Das Unternehmen zählt nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Anbietern mechanischer Antriebstechnik. Es entwickelt und produziert unter anderem Getriebe, Kupplungen und Generatoren für Industrie- und Windkraftanwendungen.
Mehr als 8.000 Beschäftigte arbeiten für Flender in 34 Ländern. Das Unternehmen verfügt über ein weltweites Netzwerk für Fertigung, Montage und Service und nimmt eine starke Position in der Antriebstechnik für Windkraftanlagen ein.
Carlyle hatte Flender 2021 aus dem Siemens-Konzern herausgelöst und seither gemeinsam mit dem Management als eigenständiges Unternehmen weiterentwickelt. In dieser Zeit stärkte Flender nach Angaben von Carlyle seine Position in der Wind- und Industrieantriebstechnik, baute sein Servicenetzwerk aus und investierte in Innovationen sowie operative Fähigkeiten.
Flender-Chef Andreas Evertz dankte Carlyle für die Unterstützung und sieht im geplanten Eigentümerwechsel den nächsten Wachstumsschritt. „Ich freue mich zudem, mit Triton erneut einen starken Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir unsere Wachstumsziele weiter vorantreiben können“, sagte Evertz.
Triton Partners verweist auf Erfahrung im Industriesektor sowie in der Wind- und Energiewertschöpfungskette. Zu den aktuellen und früheren Investitionen des Investors zählen unter anderem die RENK-Gruppe, die Trench-Gruppe und FairWind.
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Redaktion Wirtschaftsspiegel
