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Thalia bezieht neue Büroflächen im Omni-Channel-Hub in Marl
Thalia hat im Omni-Channel-Hub an der Nordstraße in Marl erste Büroflächen in Betrieb genommen. Das Unternehmen investierte nach eigenen Angaben rund 100 Millionen Euro in den Standort im Gewerbegebiet gate.ruhr. Dort entstand innerhalb eines Jahres Bauzeit eine 56.000 Quadratmeter große Immobilie für Logistik, Produktion und Verwaltung.
Beim Rundgang durch die neuen Büroflächen an der Nordstraße (v.l.): Andreas Hennig, Thomas Terhorst, Marco Rebohm und Dr. Manfred Gehrke verschafften sich gemeinsam einen Eindruck von den modern gestalteten Räumen.
Der Neubau umfasst mehrere Hallenbereiche, ein mehrgeschossiges Bürogebäude sowie ein Parkhaus mit rund 500 Stellplätzen und 200 überdachten Fahrradstellplätzen. Bis zu 1.000 Mitarbeitende sollen hier arbeiten. Geplant sind zudem eine Kantine und Sozialräume.
Besuch aus dem Rathaus
Marls Bürgermeister Thomas Terhorst informierte sich bei einem Rundgang über die neuen Flächen. Begleitet wurde er von Wirtschaftsförderer Dr. Manfred Gehrke. Vertreter von Thalia stellten das Nutzungskonzept vor. Die Bürobereiche sind offen gestaltet und mit Besprechungs- und Aufenthaltsräumen kombiniert.
Andreas Hennig, Director Fulfillment bei Thalia, erklärte: „Mit dem neuen Gebäude schaffen wir ein Umfeld, das moderne Arbeitswelten mit hoher Aufenthaltsqualität verbindet und beste Voraussetzungen für unsere weitere Entwicklung bietet.“
Terhorst sagte: „Mit diesen neuen, modernen Büros setzt Thalia ein weiteres starkes Zeichen für Innovation und Zukunftsfähigkeit unseres Standorts. Das ist nicht nur für die Mitarbeitenden ein Gewinn, sondern auch für unsere Stadt Marl insgesamt.“
Die Luftbild-Aufnahme zeigt die Größe des Omni-Channel-Hubs von Thalia.
Arbeitsplätze geplant
Nach Angaben des Unternehmens entsteht mit dem Projekt ein zentraler Baustein für das Omnichannel-Geschäft von Thalia. Logistik- und Verwaltungsprozesse sollen an dem Standort gebündelt werden.
In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter würden neue Stellen geschaffen, hieß es. „Das ist eine Riesenchance für Arbeitssuchende aus Marl und der gesamten Region“, so Terhorst.
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Redaktion Wirtschaftsspiegel
