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„Für mich gibt es nichts Besseres“
Wie beginnt Ihr Arbeitstag?
Melanie Rößner: Ich bringe meine drei Töchter zum Bus und fahre dann ins Büro – nur drei Minuten entfernt. Dort sitzt mein Bruder gleich nebenan. Meist schaue ich dort zunächst vorbei, wir tauschen uns aus, und der Tag beginnt. Gemeinsam führen wir unser Familienunternehmen. Oft fragen mich Leute skeptisch, ob das gut funktioniert. Für mich gibt es nichts Besseres. Wir wissen, was wir aneinander haben. Diese emotionale Verbundenheit sowie gemeinsame Ziele und Einstellungen machen uns die Zusammenarbeit sehr leicht.
Melanie Rößner: Ich bringe meine drei Töchter zum Bus und fahre dann ins Büro – nur drei Minuten entfernt. Dort sitzt mein Bruder gleich nebenan. Meist schaue ich dort zunächst vorbei, wir tauschen uns aus, und der Tag beginnt. Gemeinsam führen wir unser Familienunternehmen. Oft fragen mich Leute skeptisch, ob das gut funktioniert. Für mich gibt es nichts Besseres. Wir wissen, was wir aneinander haben. Diese emotionale Verbundenheit sowie gemeinsame Ziele und Einstellungen machen uns die Zusammenarbeit sehr leicht.
Worauf sind Sie in Ihrem Berufsleben besonders stolz?
Rößner: Das Wort „Stolz“ mag ich nicht besonders. Aber wenn ich dienstags mit der Führungsrunde zusammensitze und sehe, wie selbstverständlich sich alle mit dem Unternehmen identifizieren, dann erfüllt mich das mit Freude. Viele glauben, ich müsste als Unternehmerin schlecht schlafen, weil ich so viel Verantwortung trage. Doch wenn ich sehe, wie viele Mitarbeitende hinter uns stehen, kann ich sehr gut schlafen.
Rößner: Das Wort „Stolz“ mag ich nicht besonders. Aber wenn ich dienstags mit der Führungsrunde zusammensitze und sehe, wie selbstverständlich sich alle mit dem Unternehmen identifizieren, dann erfüllt mich das mit Freude. Viele glauben, ich müsste als Unternehmerin schlecht schlafen, weil ich so viel Verantwortung trage. Doch wenn ich sehe, wie viele Mitarbeitende hinter uns stehen, kann ich sehr gut schlafen.
Was ist Ihre Lieblingsaufgabe, und auf was könnten Sie verzichten?
Rößner: Ich liebe es, neue Ideen mit Blick nach vorne voranzutreiben und deren Umsetzung aktiv zu begleiten. Auf Querelen und ein negatives Umfeld kann ich gut verzichten. Mir ist ein respektvolles und konstruktives Miteinander wichtiger, in dem man gemeinsam nach Lösungen sucht, statt Konflikte zu pflegen.
Gibt es in Ihrem Unternehmen etwas, das die meisten Leute überraschen würde?
Rößner: Im Erdgeschoss präsentieren wir in einem großen Forum unser gesamtes Leistungsspektrum. Egal, ob wir Kunden oder Vereinsgruppen durch das Gebäude führen – fast jeder kennt einzelne Bereiche unserer Arbeit. Doch die Bandbreite unserer Leistungen überrascht viele.
Rößner: Ich liebe es, neue Ideen mit Blick nach vorne voranzutreiben und deren Umsetzung aktiv zu begleiten. Auf Querelen und ein negatives Umfeld kann ich gut verzichten. Mir ist ein respektvolles und konstruktives Miteinander wichtiger, in dem man gemeinsam nach Lösungen sucht, statt Konflikte zu pflegen.
Gibt es in Ihrem Unternehmen etwas, das die meisten Leute überraschen würde?
Rößner: Im Erdgeschoss präsentieren wir in einem großen Forum unser gesamtes Leistungsspektrum. Egal, ob wir Kunden oder Vereinsgruppen durch das Gebäude führen – fast jeder kennt einzelne Bereiche unserer Arbeit. Doch die Bandbreite unserer Leistungen überrascht viele.
Was war die bisher größte Herausforderung in Ihrer Laufbahn?
Rößner: Zwei Situationen fallen mir spontan ein. Die erste war die Übernahme des Unternehmens unserer Eltern an meinen Bruder und mich. Das war emotional sehr bedeutend. Wir sind unseren Eltern sehr dankbar für dieses Vertrauen und die konsequente Umsetzung.
Die zweite Herausforderung lag in der Integration eines übernommenen Familienunternehmens aus derselben Branche. Der Standort blieb zwar bestehen, dennoch ergaben sich Veränderungen für die Belegschaft. Dieser Prozess erfordert besonderes Feingefühl, da dabei stets Kompromisse gefunden werden müssen.
Rößner: Zwei Situationen fallen mir spontan ein. Die erste war die Übernahme des Unternehmens unserer Eltern an meinen Bruder und mich. Das war emotional sehr bedeutend. Wir sind unseren Eltern sehr dankbar für dieses Vertrauen und die konsequente Umsetzung.
Die zweite Herausforderung lag in der Integration eines übernommenen Familienunternehmens aus derselben Branche. Der Standort blieb zwar bestehen, dennoch ergaben sich Veränderungen für die Belegschaft. Dieser Prozess erfordert besonderes Feingefühl, da dabei stets Kompromisse gefunden werden müssen.
Wenn Sie einem Gründer in der Region einen Rat geben könnten, welcher wäre das?
Rößner: Eine Gründung erfordert Mut sowie den Willen zur Selbstständigkeit. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich das Aufgabengebiet verändert und erweitert. Der bisherige Arbeitsalltag gestaltet sich entsprechend anders. Dies sollte stets bewusst sein.
Rößner: Eine Gründung erfordert Mut sowie den Willen zur Selbstständigkeit. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich das Aufgabengebiet verändert und erweitert. Der bisherige Arbeitsalltag gestaltet sich entsprechend anders. Dies sollte stets bewusst sein.
Wie würden Kolleginnen und Kollegen Sie in drei Worten beschreiben?
Rößner: Zukunftsorientiert, ehrlich, zuverlässig.
Rößner: Zukunftsorientiert, ehrlich, zuverlässig.
Wenn Sie einen Tag lang die Wirtschaftspolitik Ihrer Stadt bestimmen könnten – was würden Sie ändern?
Rößner: Weniger Bürokratie wäre wünschenswert, damit wir uns auf unsere eigentliche Arbeit konzentrieren können. Kürzere Wege und einfachere Verfahren würden vieles erleichtern.
Rößner: Weniger Bürokratie wäre wünschenswert, damit wir uns auf unsere eigentliche Arbeit konzentrieren können. Kürzere Wege und einfachere Verfahren würden vieles erleichtern.
Was schätzen Sie besonders am Wirtschaftsstandort Münsterland?
Rößner: Wir konnten uns hier räumlich weiterentwickeln – auch dank der Unterstützung der Stadt. Die Autobahnanbindung ist hervorragend, der öffentliche Nahverkehr leider nicht. Manche unserer Azubis müssen von ihren Eltern gebracht werden oder fahren zehn Kilometer mit dem Fahrrad, um pünktlich zu sein.
Rößner: Wir konnten uns hier räumlich weiterentwickeln – auch dank der Unterstützung der Stadt. Die Autobahnanbindung ist hervorragend, der öffentliche Nahverkehr leider nicht. Manche unserer Azubis müssen von ihren Eltern gebracht werden oder fahren zehn Kilometer mit dem Fahrrad, um pünktlich zu sein.
Ohne was oder wen könnten Sie nicht arbeiten?
Rößner: Ohne meine beiden Mitarbeiterinnen im Sekretariat möchte ich nicht arbeiten.
Rößner: Ohne meine beiden Mitarbeiterinnen im Sekretariat möchte ich nicht arbeiten.
Welches Buch, Zitat oder Vorbild inspiriert Sie?
Rößner: Ich bewundere, was manche Menschen leisten, aber ich möchte nicht wie jemand anderes sein.
Rößner: Ich bewundere, was manche Menschen leisten, aber ich möchte nicht wie jemand anderes sein.
Wie entspannen Sie nach einem langen Arbeitstag?
Rößner: Ich treibe gerne Sport, entspanne jedoch am besten beim Backen. Wenn es die Zeit zulässt, backe ich zwei- bis dreimal pro Woche abends in unserer Küche.
Rößner: Ich treibe gerne Sport, entspanne jedoch am besten beim Backen. Wenn es die Zeit zulässt, backe ich zwei- bis dreimal pro Woche abends in unserer Küche.
Unternehmensgruppe Beermann, Hörstel
Leistungsspektrum: Kabel- und Rohrleitungsbau, Elektrotechnik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, erneuerbare Energien, Horizontalbohrtechnik, Bohrspülungsverwertung, eigene Fachgeschäfte.
Mitarbeitende: circa 600 in Niederlassungen in Demmin, Greven, Hannover, Hilter, Ibbenbüren, Krefeld, Mettingen, Zeitz und am Hauptsitz in Riesenbeck
Geschäftsführung: Melanie Rößner, Steffen Beermann, Christian Börgermann, Timo Mücke
Leistungsspektrum: Kabel- und Rohrleitungsbau, Elektrotechnik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, erneuerbare Energien, Horizontalbohrtechnik, Bohrspülungsverwertung, eigene Fachgeschäfte.
Mitarbeitende: circa 600 in Niederlassungen in Demmin, Greven, Hannover, Hilter, Ibbenbüren, Krefeld, Mettingen, Zeitz und am Hauptsitz in Riesenbeck
Geschäftsführung: Melanie Rößner, Steffen Beermann, Christian Börgermann, Timo Mücke
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Redaktion Wirtschaftsspiegel
