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Loppi gewinnt Münsterland Business Award
Loppi gewinnt den Münsterland Business Award 2026 der Volksbank für nachhaltiges Wirtschaften. Beim Pitchwettbewerb auf dem Münsterland Business Summit konnte sich das Rheinenser Unternehmen bei der Fachjury und dem Publikum vor Ort durchsetzen. Platz zwei geht ebenfalls nach Rheine an die Firma Gieseke. Shards aus Sassenberg erreichte den dritten Platz.
Gruppenbild mit den Top3-Finalisten für den Münsterland Business Award: Jürgen Feistmann (Volksbank im Münsterland eG, links) und Judith Rakers (Moderation des Münsterland Business Summits, rechts) beglückwünschen Mark Gieseke (Gieseke GmbH), Elena und Ricarda Weber (Loppi UG) und Lea Schücking (Shards GmbH) (v.l.n.r.).
Die beiden Schwestern Elena und Ricarda Weber überzeugten die Fachjury und das Publikum mit ihrem einzigartigen Konzept für den stationären Floh-Supermarkt Loppi für gebrauchte Kindersachen. Kunden mieten Regalfächer, während Loppi Präsentation, Verkauf und Abrechnung übernimmt. Das Konzept bietet Familien eine einfache Möglichkeit, Kinderkleidung und Zubehör nachhaltig weiterzugeben. Aus einer einfachen Idee während der Elternzeit 2023 entstand so ein Unternehmen, das Familien entlastet und einen nachhaltigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leistet. Das Konzept geht auf: Loppi gibt es erst seit einem Jahr in Rheine, vor kurzem wurde bereits ein zweiter Standort in Münster eröffnet. Aktuell suchen die beiden Gründerinnen eine passende Ladenfläche in Köln.
„Wir freuen uns sehr über den ersten Platz beim Münsterland Business Award“, sagt Elena Weber von Loppi. „Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro können wir ideal in unsere geplante Expansion investieren. Zusätzlich zahlt die Auszeichnung positiv auf die Bekanntheit von Loppi ein.“
Freude über den ersten Platz beim Münsterland Business Award: Jürgen Feistmann (Volksbank im Münsterland eG), Elena und Ricarda Weber (Loppi UG), Judith Rakers (Moderation des Münsterland Business Summits) (v.l.n.r.).
„Über 20 hochkarätige Bewerbungen aus dem gesamten Münsterland wurden eingereicht“, sagt Jürgen Feistmann aus dem Volksbank-Vorstand. „Wir sind überzeugt: Nachhaltigkeit bedeutet Zukunftsfähigkeit. Mit unserem Münsterland Business Award möchten wir Unternehmen sichtbar machen, die nachhaltig wirtschaften und mit Innovationen überzeugen.“
Aus den eigegangenen Bewerbungen für den Münsterland Business Award 2026 hatte zunächst eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Volksbank, IHK Nord Westfalen, Wirtschaft, Wissenschaft, Presse und aus regionalen Institutionen eine Top 3 ausgewählt. Die drei Finalisten Loppi, Gieseke und Shards haben sich danach beim Münsterland Business Summit am 26. März in jeweils zweiminütigen Kurzvorträgen persönlich vor der Jury und dem Publikum in Münster vorgestellt. Jury und Publikum konnten gleichberechtigt abstimmen und haben Loppi dabei auf den ersten Platz gewählt.
Platz zwei (3.000 Euro Prämie) geht an das Tiefbau-, Hochbau- und Straßenbauunternehmen Gieseke aus Rheine. Gieseke hatte sich mit einer ganzheitlichen CO2-Strategie durch einen optimierten Verkehrswegebau und ressourcenschonenden Materialeinsatz beworben.
Das drittplatzierte Unternehmen Shards aus Sassenberg (2.000 Euro Prämie) entwickelt und produziert Fliesen aus Bauschutt. Dafür nutzt das dreiköpfige Team ausschließlich recycelte Industriematerialien und Bauschutt wie Ziegel, Keramik oder alte Fliesen und reduziert hierdurch Abfallmengen und CO₂‑Emissionen.
Alle drei Finalisten erhielten neben der Gewinnprämie (10.000 Euro, 3.000 Euro, 2.000 Euro) einen hochwertigen Award sowie eine Mitgliedschaft bei der Bürgerwald Münsterland eG als Anerkennung ihrer Leistungen.
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Redaktion Wirtschaftsspiegel
