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AGRAVIS setzt auf 44 Tonnen und starke Wasser- und Schienenwege
Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, plädiert für zwei sich ergänzende Maßnahmen, um den Straßengüterverkehr zu stärken: die Anhebung des zulässigen Lkw‑Gesamtgewichts im Regelverkehr auf 44 Tonnen sowie den konsequenten Ausbau der Wasserstraßen und des Schienenverkehrs. „Ziel muss eine wettbewerbsfähige, klimawirksame und verlässliche Logistik für Getreide, Düngemittel und weitere zentrale Betriebsmittel sein“, betont Dr. Köckler.
In Deutschland liegt das zulässige Lkw‑Gesamtgewicht derzeit bei 40 Tonnen. Aktuell erlauben 13 EU-Länder 44 Tonnen im Regelverkehr, darunter Belgien, Frankreich und Luxemburg. „Eine Harmonisierung mit diesen Standards erlaubt eine einfache Berechnung. 15 Prozent mehr Zuladung erhöhen die Effizienz, reduzieren den Fahrermangel und vermindert den CO2-Ausstoß pro transportierter Tonne in gleicher Höhe“, erklärt Dr. Köckler. „Die Erhöhung des zulässigen Lkw-Gesamtgewichtes auf 44 Tonnen ist ein wichtiger Schritt zur Effizienzsteigerung, Emissionsreduktion und Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland sollte sich auch hier den europäischen Standards anpassen können.”
„Als nationaler Agrarhandels- und Dienstleistungskonzern unterstützt die AGRAVIS die Entwicklung zu einer innovativen, nachhaltigen Landwirtschaft. Wir handeln generationenübergreifend und ressourcenschonend“, fasst Dr. Köckler zusammen.
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Redaktion Wirtschaftsspiegel
