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Selbstcheck für CRA
Mit einem kostenfreien Tool können Unternehmen prüfen, ob sie vom Cyber Resilience Act (CRA) betroffen sind. Der Cyber Resilience Act (CRA) stellt Unternehmen vor neue Anforderungen an die Cybersicherheit ihrer Produkte. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist dabei zunächst eine zentrale Frage entscheidend: Bin ich mit meinen Produkten überhaupt vom CRA betroffen?
Mit dem kostenfreien Selbstcheck-Tool aus dem Projekt EASY.CRA können Unternehmen Schritt für Schritt prüfen, ob der Cyber Resilience Act für sie relevant ist: EASY.CRA Navigator. Ist erst einmal geklärt, dass das Produkt nicht beispielsweise zur Landesverteidigung oder aus der Automotive-Branche kommt, wird detaillierter gefragt. Dabei finden Nutzende Erläuterungen. In Zukunft erweitert ein KI-Assistent das Werkzeug. Damit soll die Schwelle, sich mit dem Gesetz zu beschäftigen, so niedrig wie möglich sein.
Der Cyber Resilience Act ist eine direkt wirkende Regulierung der Europäischen Union. Der CRA schreibt horizontale Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen fest. Das heißt: Jedes Produkt, ob Software, Hardware oder in Kombination, muss Kriterien erfüllen, damit es im europäischen Binnenmarkt gehandelt werden kann. Dazu gehört, dass man die Produkte ohne Schwachstellen ausliefert oder eine maschinenlesbare Softwarestückliste (SBOM) erzeugt. Ziel ist es, die Produkte aus der Welt der Informatik hinsichtlich Cybersicherheit genauso konform mit EU-Gesetzen zu machen wie alle anderen auch. Erfüllt man die Anforderungen, gibt's ein CE-Siegel (Conformité Européenne). Das Tool von EASY.CRA ist der erste Schritt: Ist mein Produkt betroffen?
Seit Dezember 2025 arbeitet ibi research an der Universität Regensburg GmbH zusammen mit Mitarbeitenden von Professor Sebastian Fischer von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) an der Vermittlung des CRA. Ziel des Projekts: Die Probleme von Unternehmen mit der Regulierung sollen kostenfrei adressiert und abgemildert werden. Adressiert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die entweder Produkte mit „digitalen Elementen“ herstellen, sie handeln oder importieren. Möglich macht dies eine Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Ergänzend sind im Rahmen des Projekts weitere kostenfreie Unterstützungsangebote wie Sprechstunden, Workshops und Webinare geplant.
Ergänzend sind im Rahmen des Projekts weitere kostenfreie Unterstützungsangebote wie Sprechstunden, Workshops und Webinare geplant.
Weitere Informationen zum Projekt und den Angeboten: EASY.CRA
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Redaktion Wirtschaftsspiegel
