Außenwirtschaftliche Positionen
Zusammenfassung
Eine funktionierende Volkswirtschaft ist eine der wesentlichsten Voraussetzungen für stabile Verhältnisse innerhalb eines Staates oder einer Wirtschaftsunion. Die Geschichte hat mehrfach gezeigt, welche negativen Folgen aus einer wirtschaftlichen Schieflage entstehen können. Grundvoraussetzung für effektives und stabiles wirtschaftliches Handeln ist es, die von außen wirkenden Belastungen der am Wirtschaftsleben Beteiligten auf einen möglichst geringen Stand zu halten. Daraus leiten sich die maßgeblichen Kernforderungen der Außenwirtschaftspositionen der IHK Nord Westfalen ab.
Gesetzesvorhaben im Dialog mit der Wirtschaft entwickeln
Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen muss wieder zu einem Maßstab für Regulierung werden. Nationale und EU-weite Gesetzesvorhaben müssen im engen Dialog mit der Wirtschaft hinsichtlich der Auswirkungen auf Unternehmen entwickelt werden.
Um Unternehmen, Beschäftigung und Wohlstand in Europa zu halten, gehören auch bestehende Gesetze auf den Prüfstand.
- Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb stärken
Durch eine technologieoffene und wettbewerbsfähige Energie- und Rohstoffpolitik, eine fachkräfteorientierte und bürokratiearme Einwanderungspolitik sowie moderne und zukunftsfähige Infrastrukturen, wird der Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähiger. - Bürokratie reduzieren und Verwaltungsverfahren beschleunigen
Durch die Reduzierung von Berichtspflichten, den Austausch von Daten zwischen Verwaltungen und Unternehmen sowie die konsequente Digitalisierung aller möglichen Verwaltungsverfahren wird Deutschland wieder schneller. - EU-Binnenmarkt attraktiver machen
Durch die Abschaffung von Entsendungshürden und die Vereinheitlichung von Steuersätzen wird der EU-Binnenmarkt wieder attraktiver. - Lieferketten sichern und diversifizieren
Durch den Abschluss von Handelsabkommen mit strategischen Partnern, das Reshoring kritischer Industriezweige und die Einführung von Sicherungsmaßnahmen für Krisenzeiten werden Lieferketten wieder sicherer. - Welthandel fördern und Protektionismus bekämpfen
Durch die Stärkung der Welthandelsorganisation (WTO) werden offene Märkte und freier Handel wieder gefördert und Protektionismus im Welthandel bekämpft.
