Schule und Wirtschaft

Kein Abschluss ohne Anschluss

Der Start ins Arbeits- und Berufsleben muss vorbereitet werden. Dafür ist das Sammeln von praktischer Erfahrung direkt im Unternehmen die erfolgreichste Berufsorientierung. Was also liegt näher, als dass Unternehmen Schülerinnen und Schüler kurzfristig in ihren Betriebsalltag integrieren, ihnen ihre Arbeitswelt zeigen und sie so bei ihrer beruflichen Orientierung unterstützen. Durch Berufsfelderkundungen, eintägigen Praktika im Betrieb, geben Unternehmen jungen Menschen Einblicke in betriebliche Tätigkeiten und Arbeitsabläufe und helfen ihnen bei der Entdeckung eigener Fähigkeiten.
Nicht selten entstehen dabei Verbindungen, die durch ein Schülerbetriebspraktikum oder ein Ausbildungsverhältnis vertieft werden. Intensive Berufsorientierung dient Unternehmen dazu, Nachwuchs und Fachkräfte zu finden und erspart jungen Menschen überflüssige Umwege auf dem Weg in ein erfolgreiches Berufsleben.
Für alle Kommunen gibt es einen gemeinsamen Zeitraum für die Berufsfelderkunden vom 04.04. bis 08.04.2022. Für den Kreis Steinfurt zusätzlich vom 09.05. bis 13.05.2022, für den Kreis Coesfeld vom 25.04. bis 29.04.2022 sowie für den Kreis Borken vom 30.05. – 17.06.2022. Die Buchungsoptionen für 2022 finden Sie unter www.kaoa-praxis.de.

Wie sollte eine Berufsfelderkundung aussehen?

Es gibt keine detaillierten Vorgaben. Was konkret sinnvoll und möglich ist, unterscheidet sich je nach Betrieb und Branche. Grundsätzlich sollte eine Berufsfelderkundung ... 
  • zeitlich etwa einen Schultag umfassen,
  • nicht nur einen Beruf, sondern ein Berufsfeld, also mehrere inhaltlich verwandte Berufe (Beispiel: Metall- oder Elektroberufe, Bauberufe, kaufmännische Berufe) abdecken,
  • Beobachtungs-, Gesprächs-, sowie Fragemöglichkeiten für die Schüler vorsehen,
  • Informationen über Ausbildungs- und Karrierewege umfassen,
  • gegebenenfalls kleinere Mitmachaktionen ermöglichen.

Wo können Unternehmen Plätze für Berufsfelderkundungen melden?

Im Buchungsportal können Unternehmen Plätze für Berufsfelderkundungen einstellen, Schülerinnen und Schüler können nach passenden regionalen Angeboten suchen.
Die IHK Nord Westfalen unterstützt das Projekt "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) der NRW-Landesregierung, das Jugendlichen den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert und verhindert, dass junge Menschen die Schule ohne Anschlussperspektive verlassen.