Gepr. Handelsfachwirt/-in
Diese Seite gibt Ihnen einen kompakten Überblick über die Anforderungen, Ziele und Rahmenbedingungen der mündlichen Teilprüfung zum/zur Gepr. Handelsfachwirt/-in. In einer 15-minütigen Präsentation mit anschließendem Fachgespräch sollen Sie zeigen, dass Sie ein komplexes Problem aus der betrieblichen Praxis erfassen, strukturiert darstellen, bewerten und lösungsorientiert bearbeiten können. Ihr Thema muss sich auf zwei Handlungsbereiche der schriftlichen Prüfungen beziehen, die gleichwertig berücksichtigt werden. Achten Sie dabei auf eine klare Struktur, die fristgerechte Einreichung sowie eine ausgewogene und nachvollziehbare Darstellung, die im Fachgespräch vertieft wird.
Informationen zur mündlichen Prüfung
Ziel der mündlichen Teilprüfung
Im Rahmen der Präsentation sollen Sie nachweisen, dass Sie eine komplexe Problemstellung aus der betrieblichen Praxis
- erfassen,
- angemessen darstellen,
- bewerten sowie
- zielführend lösen können.
Anforderungen an die Themenwahl
- Das Präsentationsthema muss sich auf je einen Handlungsbereich aus der ersten und der zweiten schriftlichen Teilprüfung beziehen.
- Beide gewählten Handlungsbereiche sollen gleichwertig im Themenvorschlag und in der Präsentation berücksichtigt werden.
- Die Themenstellung soll nicht zu eng gefasst sein, um eine umfassende Betrachtung zu ermöglichen.
- Es wird empfohlen, ein reales Problem aus der betrieblichen Praxis zu behandeln. So können Rückfragen der Prüfungskommission in der Regel besser beantwortet werden.
Achten Sie darauf, dass beide gewählten Handlungsbereiche in gleichem Umfang in Ihrer Themenbeschreibung und in Ihrer Präsentation vertreten sind und dass beide gleichgewichtig dargestellt werden. Eine ausgewogene Darstellung ist ein zentrales Kriterium für die Bewertung durch den Prüfungsausschuss.
Formale Vorgaben
- Die Präsentation darf maximal 15 Minuten dauern.
- Das Thema mit Kurzbeschreibung ist spätestens bis zum Tag der zweiten schriftlichen Teilprüfung über das Online-Portal einzureichen.
- Es empfiehlt sich, bei der Grobgliederung eine Nummerierung gemäß Rahmenplan zu verwenden. Bitte vermeiden Sie zu tiefe Gliederungsebenen (z. B. nicht: 3.3.4.1 Standortwahl und Standortfaktoren).
Präsentationsunterlagen
Bitte bringen Sie mindestens ein ausgedrucktes Exemplar Ihrer Präsentation mit und übergeben Sie dieses vor Beginn der Prüfung dem Prüfungsausschuss.
- Hilfsmittel für die Präsentation
Hilfsmittel für die Präsentation
Für die Präsentation stehen am Prüfungsort ein Beamer oder Monitor (Anschlüsse: HDMI und VGA), eine Dokumentenkamera, ein Flipchart sowie eine Meta-Plan-Wand zur Verfügung. Werden sonstige Unterlagen (zum Beispiel Moderationskarten) benötigt, müssen diese mitgebracht werden.- Bedienungsanleitung Dokumentenkamera (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 155 KB)
- Bedienungsanleitung Dokumentenkamera und Monitor (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 46 KB)
(Räume 2.401 bis 2.406)
Zum Auf- und Abbau eines Notebooks stehen maximal fünf Minuten zur Verfügung. Für die technische Funktion sind zu prüfenden Perosonen selbst verantwortlich und müssen gegebenenfalls für alternative Präsentationsmöglichkeiten sorgen (zum Beispiel mittels Handout der Präsentation).
Fachgespräch
Im anschließenden situationsbezogenen Fachgespräch sollen Sie zeigen, dass Sie
- betriebspraktische Probleme analysieren,
- Lösungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung relevanter Einflussfaktoren entwickeln, bewerten und begründen sowie
- sachgerecht kommunizieren und argumentieren können.
