Im IHK-Jahresbericht fasst die Selbstverwaltungseinrichtung der Wirtschaft ihre hoheitliche Arbeit rückblickend zusammen. Gleichzeitig bietet er eine Rückschau auf die IHK-Arbeit als Gesamtinteressenvertretung der Wirtschaft.
Neben der Corona-Pandemie, die die Aktivitäten der IHK Nord Westfalen für die Unternehmen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region dominierte, bildete der Brexit einen Schwerpunkt in der Informationsarbeit der IHK.
Auch die IHK-Region Nord Westfalen hat 2020 das Coronavirus mit voller Wucht getroffen. Trotz erheblicher Belastungen habe sich die Unternehmen robust gegen die Krise gestemmt. Die IHK machte sich als Interessenvertreter und moderner Servicedienstleister bei Aufrechterhaltung der hoheitlichen Aufgaben für die Belange der regionalen Wirtschaft stark.
2015 endete mit einer guten Nachricht für unsere Region. Noch nie seit der Wiedervereinigung haben die Unternehmen ihre Geschäftslage besser bewertet. Zinstief und niedriger Ölpreis befeuern den privaten Konsum. Sie sorgten in den letzten Monaten für einen Sonderimpuls. Wirksamer aber noch: Die Wirtschaft hat in den vergangenen zehn Jahren mehr als 100.000 zusätzliche Jobs geschaffen.
Für die Unternehmer in Nord-Westfalen war 2014 unter dem Strich ein gutes Jahr. Mit einer Wachstumsrate von 1,5 Prozent wurden die zunächst verhaltenen Erwartungen letztendlich übertroffen. Es gilt nun, die Stärken zu bewahren und unseren Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln, um ihn wettbewerbsfähig zu halten.
In der Gesamtschau fiel das Jahr 2013 aus deutscher Sicht darum mehr als zufriedenstellend aus: Bei nach wie vor geringer Geldentwertung gab es einen hohen Beschäftigungsstand, die öffentlichen Haushalte erzielten insgesamt einen Überschuss und die Exporteure waren auf den Weltmärkten ausgesprochen wettbewerbsfähig.