21. Juli 2026

Familienfreundlichkeit und Bürokratieabbau

IHK-Regionalausschüsse im Landtag: Gespräch mit Wüst

Kreis Borken/Kreis Coesfeld/Düsseldorf. – Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt für viele Eltern eine Herausforderung, eine verlässliche Kinderbetreuung ist für sie ein zentrales Thema. Das geht aus dem Familienbericht der NRW-Landesregierung hervor, über den der Landtag jetzt diskutiert hat.
Die IHK-Regionalausschüsse für den Kreis Borken und für den Kreis Coesfeld verfolgten die Plenardebatte vor Ort von der Besuchertribüne: Die Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Wirtschaft tauschten sich in Düsseldorf außerdem mit Ministerpräsident Hendrik Wüst sowie Abgeordneten über wirtschafts- und mittelstandspolitische Themen aus.
Auch für die Unternehmen sind familienfreundliche Rahmenbedingungen ein wichtiger Standortfaktor, um sich Fachkräfte zu sichern und wettbewerbsfähig zu bleiben. „Der Dialog zwischen Wirtschaft und Politik ist wichtig, um die Anliegen der Unternehmen frühzeitig in politische Entscheidungsprozesse einzubringen“, erklärte Carsten Sühling, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für den Kreis Borken. Eines dieser Anliegen ist die Staatsmodernisierung: „Gerade die kleineren und mittleren Unternehmen erwarten einen Abbau von Bürokratie“, ergänzte Helmut Rüskamp, Ausschussvorsitzender für den Kreis Coesfeld. Dieses Thema sprachen die Landtagsabgeordneten Heike Wermer und Wilhelm Korth an. Sie erläuterten unter anderem die Maßnahmen aus dem im Mai von der Landesregierung beschlossenen Paket zur Staatsmodernisierung. So sollen beispielsweise zeitaufwändige und teure Dokumentations- und Berichtspflichten zum 1. Januar entfallen.