9. März 2026

Wie Verteidigung Innovationen schafft

Ministerin Mona Neubaur auf der TECH.LAND Xperience

Münster/Enschede. – Die sicherheitspolitische Lage Europas hat sich nach Russlands Angriff auf die Ukraine grundlegend verändert. Das wirkt sich auch auf viele Unternehmen in Nord-Westfalen und den Ost-Niederlanden aus. Wie die europäische Verteidigungsindustrie Innovation, regionalen Mehrwert und technologische Souveränität vorantreiben kann, erläutert NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur auf der TECH.LAND Xperience 2026 am Donnerstag, 12. März, in Münster. 80 Speakerinnen und Speaker aus Wirtschaft, Hochschulen und Politik kommen zu dem deutsch-niederländischen Innovationsfestival ins Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. Mehr als 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwartet.
Mit Ministerin Neubaur diskutieren Dr. Kay Pixius vom Bildungszentrum der Bundeswehr, Erwin Hoogland, Minister für Wirtschaft, Internationales und Verteidigung der Provinz Overijssel, Job van Harmelen von Thales, einem niederländischen Unternehmen aus der Verteidigungsbranche, und Prof. Jacco Pekelder von der Universität Münster. Die TECH.LAND Xperience lenkt ihren Blick aber auch auf weitere Zukunftstechnologien. Auf vier Bühnen mit 30 Panels, in Workshops und in einer Ausstellung geht es um Batterieforschung, Wasserstoff, Medizintechnik, Robotik und Kreislaufwirtschaft. Die „Tech Talents Stage“ widmet sich der Fachkräftegewinnung.
Lars Baumgürtel, Präsident der IHK Nord Westfalen, wird die TECH.LAND Xperience eröffnen. Konsulin Willemjn van der Toorn vom Generalkonsulat der Niederlande in Düsseldorf verdeutlicht anschließend die strategische Bedeutung der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit bei Innovationen. Eine Zusammenarbeit, die notwendig ist, damit Europa insgesamt wirtschaftlich und technologisch relevant bleibt. Den Weg dorthin beschreibt Cathryn Clüver Ashbrook, Expertin für transatlantische Beziehungen bei der Bertelsmann Stiftung. Eine wichtige Rolle bei der industriellen Transformation spielen auch Initiativen wie TECH.LAND. Darüber diskutieren Maria-Varinia Michalun, Leiterin des OECD-Teams für Regierungsführung und strategische Planung, Prof. Johannes Wessels, Rektor der Universität Münster, Prof. Vinod Subramaniam von der Universität Twente und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel.
Wie gut Regionen mit innovativen Technologien aufgestellt sind, ist mit entscheidend für ihre Zukunft. Auch aus diesem Grund stößt die TECH.LAND Xperience auf großes Interesse bei Politik und Verwaltung. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland, darunter Regierungspräsident Andreas Bothe, und den Niederlanden werden unter anderem mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus beiden Ländern über Fragen wie Energieversorgung, Bildung, Anwerbung von Fachkräften sowie Katastrophenschutz sprechen.
Praxisbezug und Erfahrungen aus laufenden Projekten bringen Unternehmen von beiden Seiten der Grenze ein. Mit dabei sind unter anderem 2G Energy, Thyssengas, Hengst Filtration, Nowega, die NRW.Bank, Stackit, IONOS, Westenergie, Pixel Photonics, OVSoftware, Westfalen AG, Alpmann Frölich, visunext, H2 Powercell, Ben-Tec, Demcon und das Datacenter Münster Osnabrück. Organisatoren der TECH.LAND Xperience sind neben der IHK Nord Westfalen die Wirtschaftsförderung Münster, Oost NL und das Twente Board. Unterstützt werden sie dabei von einer Vielzahl von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand.
Seit 2021 verbindet TECH.LAND unter dem Motto „Transforming Borders into Connections“ den Innovationsraum Nord-Westfalen und die Ost-Niederlande, ein gemeinsames Technologieökosystem mit 5,7 Millionen Einwohnern, 480.000 Unternehmen und 20 Hochschulen. Das Festival in Münster eröffnet Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Institutionen aus beiden Ländern die Chance, neue Partner für gemeinsame Projekt zu gewinnen. Mehr Informationen zum Programm, den Panels, den Workshops, den Ausstellern und der abschließenden Netzwerk-Party „TECH.LAND Connected“ gibt es hier: https://xperience.techland.org.