IHK Nord Westfalen
Jaeckel: „Das Gegenteil von einem Prozess“
IHK-Chef zur Baumaßnahme am Schiffahrter Damm
Münster. – Die IHK Nord Westfalen kritisiert den fehlenden Beteiligungs- und Kommunikationsprozess mit der Wirtschaft zur Baumaßnahme am Schiffahrter Damm: „Die Perspektive der Unternehmen sowie die Auswirkungen der Einbahnstraßenregelung auf die Unternehmen und ihre Mitarbeitenden, insbesondere im Industriegebiet Hessenweg, wurden im Prozess zur Baustellenkoordination nicht berücksichtigt. Dies ist das Gegenteil eines abgestimmten Prozesses“, kritisiert Dr. Fritz Jaeckel, IHK-Hauptgeschäftsführer, das Vorgehen von Straßen.NRW.
Dr. Fritz Jaeckel, Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen.
„Eine Maßnahme von dieser Dauer und Tragweite, die massiven Einfluss auf die betrieblichen Abläufe und Lieferprozesse hat, darf nicht drei Werktage vor Beginn ohne Beteiligung der Unternehmen und jegliche Vorabinformation gestartet werden“, erklärt Jaeckel. Den Unternehmen und ihren Mitarbeitenden sei dies nicht zumutbar, „erst recht nicht angesichts der aktuell angespannten Wirtschaftslage“.
Die Verschiebung des Baustarts sei daher der erste richtige Schritt. Nun müssten sich kurzfristig Straßen.NRW, Stadt Münster und Wirtschaft gemeinsam an einen Tisch setzen und über den Ablauf der Baumaßnahme beraten. „Wir müssen nach einer für alle tragfähigen Lösung suchen“, fordert Jaeckel. Denn es stehe außer Frage, dass die Baumaßnahme erforderlich sei.
Für zukünftige Baumaßnahmen dieser Größenordnung sollten frühzeitige Beteiligungs- und Informationsformate für betroffene Unternehmen angeboten werden. So könnten frühzeitig die Belange der Wirtschaft bei den Planungen berücksichtigt werden. Die IHK habe dies bereits mehrfach erfolgreich mit Straßen.NRW (z.B. zur Vollsperrung der B 481 zwischen Greven und Emsdetten) oder auch mit der Stadt Münster (z.B. bei der Vollsperrung der Bergstraße oder der Großbaustelle an der Weseler Straße) umgesetzt.
Für zukünftige Baumaßnahmen dieser Größenordnung sollten frühzeitige Beteiligungs- und Informationsformate für betroffene Unternehmen angeboten werden. So könnten frühzeitig die Belange der Wirtschaft bei den Planungen berücksichtigt werden. Die IHK habe dies bereits mehrfach erfolgreich mit Straßen.NRW (z.B. zur Vollsperrung der B 481 zwischen Greven und Emsdetten) oder auch mit der Stadt Münster (z.B. bei der Vollsperrung der Bergstraße oder der Großbaustelle an der Weseler Straße) umgesetzt.
Hintergrund:
Am vergangenen Mittwoch (22.04.26) teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW per Pressemeldung mit, dass ab heute (27.04.) Arbeiten für die Anbindung des Schiffahrter Damms an den neuen Abschnitt der Umgehungsstraße Münster in Höhe der Sudmühlenstraße beginnen. Für die viermonatigen Bauarbeiten werde der Schiffahrter Damm (B 481) in Fahrtrichtung stadtauswärts zur Einbahnstraße.
Am vergangenen Mittwoch (22.04.26) teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW per Pressemeldung mit, dass ab heute (27.04.) Arbeiten für die Anbindung des Schiffahrter Damms an den neuen Abschnitt der Umgehungsstraße Münster in Höhe der Sudmühlenstraße beginnen. Für die viermonatigen Bauarbeiten werde der Schiffahrter Damm (B 481) in Fahrtrichtung stadtauswärts zur Einbahnstraße.
