Niederrheinische IHK
Bei Rücktritt von der Prüfung nach erfolgter Anmeldung bis vier Wochen vor der Prüfung wird eine Stornogebühr von 30 Prozent der fälligen Gebühr erhoben. Bei Rücktritt zu einem späteren Zeitpunkt wird eine Stornogebühr von 50 Prozent der fälligen Gebühr erhoben.
Wie finde ich Auszubildende?
Wie finde ich einen Ausbildungsplatz?
Kann ich Geflüchtete oder Auszubildende aus dem Ausland einstellen?
Welche Ausbildungschancen gibt es für Menschen mit Behinderung?
Vor der Ausbildung
- Welche Angebote zur Berufsorientierung gibt es für Schulen?
- Welche Ausbildungsberufe gibt es?
- Beratung von Betrieben und Azubis
- Wie werde ich Ausbildungsbetrieb?
- Welche Berufe passen zu meinem Betrieb?
- Wer kann Ausbilder oder Ausbilderin werden?
- Wie kann ich Ausbilder/-in werden?
- Wie finde ich Auszubildende?
- Wie finde ich einen Ausbildungsplatz?
- Kann ich Geflüchtete oder Auszubildende aus dem Ausland einstellen?
- Welche Ausbildungschancen gibt es für Menschen mit Behinderung?
Welche Angebote zur Berufsorientierung gibt es für Schulen?
Kurz vor den Ferien: Ausbildung praktisch erleben
Die IHK-Roadshow „POP-UP Aus- und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ bringt Berufsorientierung direkt in den Alltag junger Menschen – niedrigschwellig und praxisnah.
Wann und wo? Vom 13. bis 18. Juli 2026 am Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof.
In einem umgebauten Schifffahrtscontainer mit digitaler Mediawall erwartet Schülerinnen und Schüler Mitmachaktionen sowie direkte Einblicke in regionale Ausbildungsbetriebe. Das Konzept setzt bewusst auf Interaktion statt Frontalinformation: Jugendliche erleben Berufe hands-on und begegnen Expertinnen und Experten auf Augenhöhe. Für Schulen bietet sich damit eine ideale Ergänzung zum Unterricht – etwa durch Exkursionen oder als Impuls für die Berufsorientierung. Anmeldung für Schulen
Ganz ohne Anmeldung steht das Angebot täglich ab 13:00 Uhr allen offen: individuelle Ausbildungsberatung, Bewerbungschecks sowie direkter Austausch mit Ausbildungsbetrieben. Unternehmen präsentieren ihre Möglichkeiten und kommen direkt mit potenziellen Auszubildenden ins Gespräch. Auch erste Perspektiven zur Weiterbildung werden aufgezeigt.
Ein besonderes Highlight: Am Freitag, 17. Juli, sorgt eine Torwand-Aktion mit der Chance auf einen 250-Euro-Gutschein für zusätzliche Motivation.
Yassine Zerari, 0203 2821 216
Azubis in Schulen – Ausbildung auf Augenhöhe erleben
Das Projekt Ausbildungsbotschafter bringt Auszubildende direkt in den Unterricht. Sie vermitteln Jugendlichen ab Klasse 9 realistische Einblicke in Berufsbilder, Ausbildungswege und Karrierechancen. Die Gespräche finden auf Augenhöhe statt und orientieren sich an den Fragen Ihrer Schülerinnen und Schüler.
Schulen erhalten kostenfreie, individuell organisierte Einsätze von 45–90 Minuten. Die Auszubildenden informieren über Berufe, Ausbildung, Arbeitsalltag, Bewerbungen und motivieren zur aktiven Berufsorientierung.
Meike Komatowsky, 0203 2821-495
Azubi-Speeddating – Kontakte zu Auszubildenden knüpfen
Das IHK‑Azubi‑Speed‑Dating bringt Jugendliche in 10‑Minuten‑Gesprächen mit passenden Unternehmen zusammen, die Auszubildende suchen. Betriebe können sich präsentieren, passende Bewerber identifizieren und ihren Ausbildungsbedarf effizient decken. Die Teilnahme ist kostenlos. Unternehmen erhalten vor Ort einen vorbereiteten Tisch. Die Plätze sind begrenzt und werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.
Tobias Harmeling, 0203 2821-283
Bewerbungstraining an Schulen – Fit für die Selbstpräsentation
Das IHK‑Team führt in Schulen Bewerbungstrainings durch. In 90 Minuten lernen Schülerinnen und Schüler, ihre Stärken zu benennen und sich selbstbewusst vorzustellen. Eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Bewerbungsgespräche.
Optional begleiten Unternehmensvertreter das Training und geben Feedback aus der Praxis.
Tobias Harmeling, 0203 2821-283
Girls' Day 2026: Ich werde Chefin!
Mit der Aktion „Ich werde Chefin“ bringt die Niederrheinische IHK Schülerinnen und Unternehmerinnen am Girls’ Day zusammen. Ziel ist es, junge Frauen frühzeitig für Selbstständigkeit und Unternehmertum zu begeistern und weibliche Vorbilder aus der Region sichtbar zu machen.
Am Girls’ Day verbringen Schülerinnen einen Tag im Unternehmen einer Unternehmerin. Sie erhalten Einblicke in den Arbeitsalltag, erfahren, was Unternehmertum ausmacht, und lernen, welche Chancen und Perspektiven der Weg in die Selbstständigkeit bietet. Kernbotschaft: Unternehmerin sein lohnt sich.
Für Unternehmerinnen bietet die Aktion die Möglichkeit, Schülerinnen praktische Einblicke zu geben, über ihren Berufsweg zu sprechen und Unternehmertum erlebbar zu machen. Die IHK übernimmt die Veröffentlichung des Angebots, das Anmeldeverfahren und unterstützt bei der Organisation.
Für Schülerinnen ist „Ich werde Chefin“ eine Gelegenheit, Unternehmerinnen persönlich kennenzulernen, Fragen zu stellen und neue berufliche Perspektiven zu entdecken. Die Anmeldung erfolgt einfach über das Girls’‑Day‑Portal.
Judith Hemeier, 0203 2821-289
IHK‑Schulpreis – Schüler‑Start‑ups im Rampenlicht
Der IHK‑Schulpreis richtet sich an Schülerteams aus Duisburg sowie den Kreisen Wesel und Kleve und fördert unternehmerisches Denken in der Schule. Teilnehmende entwickeln eine eigene Start‑up‑Idee, setzen sie mit bis zu 500 Euro Startkapital um und präsentieren ihre Ergebnisse vor einer Jury.
Der Wettbewerb bietet Praxisnähe, Präsentationstraining und attraktive Preisgelder bis 1.500 Euro. Die besten Projekte werden im Rahmen der IHK‑Bestenehrung ausgezeichnet. Teilnehmen können Schülergruppen ab zwei Personen mit begleitender Lehrkraft. Die Anmeldung für 2027 ist ab Herbst 2026 möglich.
Tobias Harmeling, 0203 2821-283
Virtuelle Betriebsbesichtigung (VR) – Ausbildung innovativ erleben
Durch Virtual‑Reality‑Videos erhalten Schülerinnen und Schüler Einblicke in regionale Ausbildungsbetriebe – unabhängig von Ort und Zeit. Die Rundgänge wurden von Azubis für Azubis gedreht und zeigen realistische Ausbildungsinhalte aus dem Betrieb.
Alle 360°‑Videos sind in der App Azubiworld Niederrhein verfügbar und werden auch auf Ausbildungsmessen eingesetzt. Schulen können die VR‑Einblicke ideal in Unterricht, Berufsorientierungsstunden oder Projekttage integrieren.
Yassine Zerari, 0203 2821-216
Duisburger Schulmodell
Das Duisburger Schulmodell ergänzt und stärkt die schulische Berufsorientierung. Es umfasst Angebote wie Interessen- und Kompetenzchecks, Beratung zur Berufswahl und Bewerbung sowie AG‑Formate zur Berufsorientierung. Zusätzlich ermöglichen Gesprächsrunden mit Personalverantwortlichen aus der Region praxisnahe Einblicke und gezielte Unterstützung. Praktische Erprobungsphasen und eine ganzjährige individuelle Begleitung durch die Koordinierungsstelle sorgen dafür, dass Schülerinnen und Schüler kontinuierlich unterstützt werden. Schulen profitieren von einer höheren Sichtbarkeit ihrer Berufsorientierungsarbeit.
Gleichzeitig werden die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Ausbildung begleitet: Sie analysieren ihre Stärken und Interessen, erhalten Hilfe bei der Suche nach passenden Berufen und werden bei der Kontaktaufnahme zu Ausbildungsbetrieben unterstützt. Zudem bekommen sie Hilfestellungen bei Bewerbung und Vorstellungsgespräch und werden während ihres gesamten letzten Schuljahres individuell begleitet.
Tobias Harmeling, 0203 2821-283
Welche Ausbildungsberufe gibt es?
Die Niederrheinischen IHK betreut ca. 300 Ausbildungsberufe in den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistung - kaufmännisch oder industriell-technisch.
Beratung von Betrieben und Azubis
IHK-Ausbildungsberater unterstützen Unternehmen bei der Fachkräftesicherung und Ausbilderbenennung. Sie beraten Betriebe und Auszubildende zu rechtlichen Fragestellungen. Sie sind neutrale Vermittler bei Konflikten zwischen Betrieb und Azubi.
Wie werde ich Ausbildungsbetrieb?
In einem persönlichen Gespräch mit einem Ausbildungsberater im Unternehmen wird geklärt, welches Berufsbild inhaltlich passt und wer die Ausbildungsverantwortung als Ausbilder/-in übernehmen kann.
Welche Berufe passen zu meinem Betrieb?
Der Ausbildungsbetrieb muss so ausgestattet sein, dass die Fertigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen vermittelt werden können, die in der Ausbildungsordnung vorgesehen sind. Technische Geräte und Werkzeug müssen nicht dem modernsten, aber dem aktuellen technischen Stand entsprechen.
Kleine und mittlere Betriebe, die aufgrund ihrer Spezialisierung nicht alle Ausbildungsinhalte abdecken können, haben die Möglichkeit, mit anderen Unternehmen und gegebenenfalls einer Bildungseinrichtung zusammenzuarbeiten. Besonders für ausbildungsunerfahrene Unternehmen ist der Verbund attraktiv, da sie von der Erfahrung anderer Unternehmen und Bildungsdienstleistern profitieren können. Vor Beginn einer Verbundausbildung sollte die Ausbildungsberatung angesprochen werden, um die Voraussetzungen zu klären und geeignete Verbundpartner zu finden.
Wer kann Ausbilder oder Ausbilderin werden?
Ausbilderinnen und Ausbilder sind eine wichtige Schaltzentrale im Unternehmen: Sie finden und fördern Talente, vermitteln Wissen, übernehmen immer öfter eher sozialpädagogische Aufgaben und oft übernehmen sie auch noch die Tätigkeit als Prüferin oder Prüfer – wahre Multitalente. Wer ausbilden will, muss bestimmte persönliche und fachliche Mindestanforderungen erfüllen.
Persönliche Eignung gemäß § 29 Berufsbildungsgesetz (BBiG)
Das BBiG trifft keine allgemeine Aussage darüber, wer persönlich geeignet ist. Es werden jedoch zwei Fälle aufgeführt, in denen Personen ungeeignet sind.
Persönlich nicht geeignet ist insbesondere, wer
- Kinder und Jugendliche nicht beschäftigen darf oder
- wiederholt oder schwer gegen dieses Gesetz oder die auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften und Bestimmungen verstoßen hat.
Fachliche Eignung gemäß § 30 BBiG
Die fachliche Eignung setzt sich aus zwei Teilen zusammen, aus der
- beruflichen Eignung und der
- berufs- und arbeitspädagogischen Eignung
Die berufliche Eignung hat in der Regel die Person, die mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung, in dem Beruf, in dem ausgebildet werden soll, nachweisen kann. Fachkräfte ohne Berufsabschluss mit langjähriger praktischer Erfahrung können zum Beispiel die Zuerkennung der fachlichen Eignung beantragen.
Berufs- und arbeitspädagogische Eignung
Nicht nur weil die Ausbildereignungsverordnung den Nachweis über berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse (Ausbildereignungsprüfung - AEVO) vorschreibt, sondern weil unterschiedliche Altersstufen und Bildungsabschlüsse vom Ausbilder ein pädagogisches Geschick erfordern, gewinnt die Aus- und Weiterbildung der Ausbilder größte Bedeutung.
Wie kann ich Ausbilder/-in werden?
Die Ausbildereignungsprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, die beide bestanden werden müssen.
Es gibt keine Zulassungsvoraussetzungen für die Ausbildereignungsprüfung. Absolventen der IHK-Fortbildungsprüfungen können gemäß deren Prüfungsordnung auf Antrag vom schriftlichen Teil der Ausbildereignungsprüfung befreit werden. Im Falle der beantragten Befreiung ist das Fachwirtzeugnis bei der Online-Anmeldung zur Prüfung hochzuladen.
Die „Erklärung zur praktischen Prüfung" muss der IHK spätestens am Tag der schriftlichen Prüfung vorliegen. Wenn Sie ein Konzept erstellen, können Sie dieses am Tag der praktischen Prüfung dem Prüfungsausschuss aushändigen.
Prüfungstermine
Die Prüfungsverfahren werden voraussichtlich wie folgt stattfinden:
| Monat | Schriftliche Termine | Praktische Termine | Anmeldung möglich ab | Anmeldeschluss |
| Juni 2026 | 02.06. - 05.06.2026 | 15.06. - 26.06.2026 | 07.04.2026 | 03.05.2026 |
| September 2026 | 01.09. - 04.09.2026 | 14.09. - 25.09.2026 | 06.07.2026 | 02.08.2026 |
| November 2026 | 03.11. - 06.11.2026 | 16.11. - 27.11.2026 | 07.09.2026 | 04.10.2026 |
| Dezember 2026 | 01.12. - 04.12.2026 | 07.12. - 18.12.2026 | 05.10.2026 | 01.11.2026 |
Die Anmeldung zur Prüfung können Sie über unser IHK-Online-Portal vornehmen.
Prüfungsgebühr
Die Prüfungsgebühr beträgt 250,00 Euro gemäß der Gebührenordnung der Niederrheinischen IHK. Bei Befreiung vom schriftlichen Prüfungsteil oder Wiederholung eines Prüfungsteils beträgt die Prüfungsgebühr 125,00 Euro.
Bei Rücktritt von der Prüfung nach erfolgter Anmeldung bis vier Wochen vor der Prüfung wird eine Stornogebühr von 30 Prozent der fälligen Gebühr erhoben. Bei Rücktritt zu einem späteren Zeitpunkt wird eine Stornogebühr von 50 Prozent der fälligen Gebühr erhoben.
Wie finde ich Auszubildende?
Präsentieren Sie Ihre Ausbildungsangebote auf Ausbildung.NRW: mit Firmenprofil, direktem Kontakt zu Bewerber und Suchfunktion – auch per App. Jetzt registrieren und als Ausbildungsbetrieb sichtbar werden. Wenn Sie noch keine Zugangsdaten haben, können Sie sich einfach neu anmelden.
Das Programm „Passgenaue Besetzung – Willkommenslotsen“ unterstützt Unternehmen kostenlos bei der Besetzung offener Ausbildungsplätze – mit passenden Jugendlichen aus dem In‑ und Ausland sowie mit Fluchthintergrund.
Unser Service für Betriebe:
- Individuelle Beratung (vor Ort, telefonisch, digital)
- Sichtung von Bewerbungsunterlagen
- Unterstützung bei Auswahlgesprächen & Tests
- Passgenaue Bewerbervorschläge
- Hilfe bei allen Einstellungsformalitäten
- Infos zu Fördermöglichkeiten in der Ausbildung
Ihr Vorteil: Weniger Aufwand im Recruiting, mehr passende Bewerber.
Julien Piron, 0203 2821-498
Wie finde ich einen Ausbildungsplatz?
Unterstützung bei der Suche
Das Programm „Passgenaue Besetzung – Willkommenslotsen“ hilft Ihnen kostenlos dabei, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden. Wir begleiten Sie durch den gesamten Bewerbungsprozess – von der Orientierung bis zur erfolgreichen Vermittlung in einen Ausbildungsbetrieb.
Unsere Unterstützung:
- Informationen zu allen IHK‑Ausbildungsberufen
- Hilfe bei der Berufsorientierung
- Unterstützung bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen
- Vorschläge zu passenden Ausbildungsbetrieben
- Aufnahme in unseren Bewerberpool für weitere Chancen
Damit wir Sie bestmöglich unterstützen können, füllen Sie bitte das Kurzprofil aus.
Wenn Sie einen Fluchthintergrund haben oder aus einem Drittstaat kommen und eine Ausbildung in Deutschland machen wollen, ist Frau Michal Kramer die richtige Ansprechpartnerin.
Julien Piron, 0203 2821-498; Michal Kramer, 0203 2821-441
Berufe und Unternehmen kompakt zusammengefasst
Die Broschüre Sprungbrett (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 20697 KB) stellt Ausbildungsberufe verständlich vor, gibt Bewerbungstipps und zeigt alle Betriebe im IHK‑Bezirk, die aktuell ausbilden. So unterstützt sie Lehrerinnen und Lehrer, Jugendlichen konkrete Ausbildungswege aufzuzeigen.
Die Broschüre ist kostenlos und kann als Printversion bestellt werden.
Freie Ausbildungsplätze finden Interessierte gibt es auf ausbildung.nrw.
Tobias Harmeling, 0203 2821-283
Jetzt #könnenlernen – Die bundesweite Ausbildungskampagne
Die IHK‑Kampagne Jetzt #könnenlernen zeigt zeitgemäße Ausbildungswege. Neun Auszubildende aus Deutschland teilen auf Social Media ihre Erfahrungen, zeigen ihren Ausbildungsalltag und geben Tipps zur Berufsorientierung und Bewerbung. Die Botschaft: Ausbildung stärkt, schafft Perspektiven und lässt Menschen wachsen.
Tobias Harmeling, 0203 2821-283
Kann ich Geflüchtete oder Auszubildende aus dem Ausland einstellen?
Das Programm „Passgenaue Besetzung – Willkommenslotsen“, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, unterstützt Unternehmen bei der Integration von Geflüchteten sowie Auszubildenden aus Drittstaaten in Ausbildung und Beschäftigung. Ziel ist es, vorhandene Potenziale zu nutzen und dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen.
Die IHK‑Willkommenslotsin berät Unternehmen kostenfrei zu allen Fragen rund um Einstellung, Rahmenbedingungen und betriebliche Integration. Dazu zählen Informationen zu Aufenthalts‑ und Beschäftigungsstatus, Handlungsempfehlungen zum Aufbau einer Willkommenskultur sowie Unterstützung bei der Vermittlung geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten. Ergänzend werden Kontakte zu regionalen Institutionen und Netzwerken hergestellt.
Michal Kramer, 0203 2821-441
Welche Ausbildungschancen gibt es für Menschen mit Behinderung?
Die Fachberatung für inklusive Bildung, tätig im Auftrag des LVR‑Inklusionsamtes, unterstützt den Übergang von der beruflichen Orientierung in eine betriebliche Ausbildung für junge Menschen mit Behinderung. Ziel ist es, individuelle Ausbildungswege zu eröffnen und Alternativen zur Werkstattbeschäftigung aufzuzeigen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Fachpraktiker‑Ausbildung nach §66 BBiG für Jugendliche, für die eine reguläre Ausbildung nicht infrage kommt. Die Fachberaterin koordiniert alle beteiligten Stellen, berät Bewerberinnen und Bewerber sowie Unternehmen und unterstützt bei der Suche nach geeigneten Ausbildungs‑ und Praktikumsplätzen – insbesondere in kleinen und mittelständischen Betrieben im IHK‑Bezirk Duisburg‑Wesel‑Kleve.
Unternehmen erhalten Beratung zu Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten und zur Gestaltung inklusiver Ausbildung. Auszubildende werden während der gesamten Ausbildungszeit begleitet – mit dem Ziel, den Ausbildungserfolg zu sichern und langfristige Beschäftigungsperspektiven zu schaffen.
Landschaftsverband Rheinland (LVR)
In Kooperation mit dem LVR-Inklusionsamt
In Kooperation mit dem LVR-Inklusionsamt
Angelina Olschewski, 0203 2821-391
