IHK: Fahrrinne schneller optimieren
Wirtschaft leidet unter Dauer-Niedrigwasser
Seit Monaten führt der Rhein zu wenig Wasser. Das trifft den Industriestandort massiv, kommentiert Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK:
„Das anhaltende Niedrigwasser belastet unsere Wirtschaft. Die Transportkosten sind hoch, die Lager sind leer, Lieferketten verändern sich dauerhaft. Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt. Das leichte Wirtschaftswachstum macht Hoffnung. Niedrigwasser kann den Aufschwung aber wieder bremsen. Das haben wir schon 2018 gesehen. Auch bei anhaltender Trockenheit muss sich unsere Wirtschaft auf den Rhein verlassen können. Große Mengen an Rohstoffen lassen sich nicht einfach auf die Straße verlagern. Deswegen muss die Politik die Fahrrinne schneller optimieren.“
