Beratung und Service

Formatreihe "Forum Personal"

Unter dem Titel Forum Personal finden regelmäßig kostenfreie Veranstaltungen für Personalverantwortliche und Ausbildungsleiter statt. Sie finden auf dieser Seite neben Vorankündigungen zu den nächsten Terminen auch eine Dokumentation zu den bereits stattgefundenen Veranstaltungen.

Veranstaltungsdokumentation

  • 26.10.2023: Die Paradoxie des schnellen Wandels
​​​​​​​​​​​​​​Die HR-Arbeit in den Firmen ist geprägt von Veränderungsdynamik. Ob Digitalisierung, Nachhaltigkeitsbestrebungen, Krisen, die technologischen Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz oder die Auswirkung des demografischen Wandels – die Herausforderungen sind groß. Auf der einen Seite steht die Notwendigkeit, sich schnell an Anforderungen anzupassen, auf der anderen Seite sind die Menschen im Unternehmen. Doch sie können sich leider nicht so schnell wandeln wie ein Chamäleon. Hinzu kommt, dass sich viele Menschen oft schwer tun, gewohntes Denken und Handeln nachhaltig zu verändern. Die Frage ist: Wie lässt sich dieser Spagat in der Unternehmenspraxis meistern? Der Vortrag räumt auf mit falschen Annahmen, die echte Veränderung verhindern. Er plädiert für ein realistisches Verständnis von Change und worauf es ankommt, damit Veränderungen wirksam und nachhaltig machbar sind. Dabei erfahren die Teilnehmenden auch eine gut beforschte, aber kaum bekannte Methode, um Rückfällen in alte Muster vorzubeugen. 
Prof. Dr. Axel Koch ist promovierter Diplom-Psychologe und arbeitet als Dekan der Fakultät Wirtschaftspsychologie und Professor für Training & Coaching an der Hochschule für angewandtes Management in Ismaning. Er ist Spezialist für Lerntransfer und nachhaltige Veränderung. 
  • 10.05.2023: Führung muss führen
    Führung muss führen befasst sich mit der Bedeutung des systemischen Leaderships für Lernende Organisationen.
    Die stürmischen Veränderungsprozesse in Gesellschaft und Wirtschaft haben den Blick für die elementaren Prinzipien im Management geschärft. Zukunftsmodelle zeigen eine Entwicklung weg von hierarchischen Strukturen zu mehr dezentralen, partizipativen Organisationsformen. Beruflicher Erfolg wird nicht mehr allein durch die Fachkompetenz bestimmt, sondern verstärkt durch die Fähigkeit, Mitarbeiter und Kunden als Teile eines übergeordneten Systems zu erkennen und die Zusammenarbeit wirkungsvoll zu gestalten.
    Systemische Führung ist ein Konzept, das alle Interaktionen zwischen Führungskräften, Mitarbeitern, Kollegen, Kunden, Lieferanten, Finanziers, Markt und Gesellschaft berücksichtigen soll. Es geht dabei um das gezielte Intervenieren in Kommunikations- und Erwartungsstrukturen der Beteiligten, um dadurch die Selbstorganisation zu fördern.
    Führung besteht laut Referent Dipl. Ing. Kambiz Poostchi in der Kompetenz, die Energien und Kenntnisse der Mitarbeiter freizusetzen und sie nimmt eine zentrale Schlüsselfunktion ein, da sie primär für die Aufrechterhaltung systemischer Offenheit und Ausgerichtetheit verantwortlich ist. Fehlt die Funktion der Führung oder wird sie geschwächt, so führt diese Entwicklung zu einer Destabilisierung des ganzen Systems. In dem spannenden Vortrag wird umrissen, was aus systemischer Sicht Führung und Management bedeuten und wie diese sich unterschiedlichen Herausforderungen gegenübersehen und sich im gegenwärtigen Prozesswandel neu definieren und ausrichten müssen.
    Referent: Dipl. Ing. Kambiz Poostchi ist Architekt und Unternehmensberater mit Schwerpunkt auf systemische Unternehmens- und Organisationsentwicklung, Coaching und Teamtraining. Er übt eine Lehrtätigkeit in systemischer Kommunikation, Mediation, Coaching und systemischem Leadership aus. Poostchi ist Autor der Bücher „Goldene Äpfel – Sinnbilder des Lebens“ und „Spuren der Zukunft – Vom Systemdenken zur Teampraxis“ sowie „Der Sinn für das Ganze – Von der fragmentierten Gegenwart zur systemischen Zukunft“.
  • 09.02.2023 Employer Branding beginnt mit Employer. Nicht mit Branding.
    Der teils akute Fachkräftemangel sorgt für eine steile Karriere des Themas Employer Branding. Wer Mitarbeiter sucht, muss für sich werben. Leider endet diese Formel aber oft genau damit und wird zur Geburtsstunde verschiedener Marketingaktivitäten rund um den Arbeitgeber.
    Employer Branding muss aber deutlich früher ansetzen. Gebraucht wird eine klare und definierte Produktsichtweise. Denn für was genau soll man eigentlich Werbung machen? Und ist das Arbeitgeberangebot am Ende wirklich attraktiv für die heißbegehrten Arbeitskräfte?
    In seinem Vortrag bietet Martin Wilbers eine Perspektive auf das Thema an, die sich in die Tiefen des Arbeitgeberselbstbewusstseins vorwagt und aus seiner Sicht gängige Missverständnisse aufklärt.
    Martin Wilbers ist seit 13 Jahren als Autor, Speaker und Projektbegleiter im Thema Arbeitgeberattraktivität unterwegs, selbständig und als Geschäftsführer einer Unternehmensberatung. 2022 ist er in die Geschäftsleitung des mittelständischen Familienunternehmens seiner Schwiegerfamilie in Berlin eingetreten.
  • 20.09.2022 um 12.15 Uhr – Online “Fachkräfte für die Arbeitswelt von morgen rekrutieren und binden”
    Die Corona-Pandemie hat die Anforderungen von Arbeitnehmern – von der jungen Generation bis zu langjährigen Fach- und Führungskräften – grundlegend verändert. Unternehmen sind aufgefordert umzudenken, um weiterhin erfolgreich Fach- und Führungskräfte zu gewinnen, zu integrieren und langfristig an sich zu binden.
    Veranstalter: Die bayerischen IHKs und die ZD.B-Themenplattform Arbeitswelt 4.0
  • 21.07.2022 Employer Branding. Mitarbeiter gewinnen und binden
    Eine attraktive Arbeitgebermarke entscheidet in Zeiten des Fachkräftemangels über die Zukunft des Unternehmens. Insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe stellt die Rekrutierung und Bindung geeigneter Mitarbeiter eine große Herausforderung dar. Prof. Dr. Alfred-Joachim Hermanni geht auf Wissenswertes zur Mitarbeiterbindung und die Anforderungen der Generationen Y und Z ein und bringt interne und externe  Kommunikationsstrategien gegenüber Mitarbeitern und Interessenten näher.
    Referent: Prof. Dr. Alfred-Joachim Hermanni
  • 05.05.2022 Resilienz. Widerstandsfähig in stürmischen Zeiten
    Ein Land, ein Wald, ein Unternehmen, ein Team, ein einzelnes Individuum u.v.m., all dies sind Systeme, die im Laufe ihrer Existenz mit Störungen konfrontiert werden. Dies war schon immer so und ist uns allen durch die Coronapandemie und den Krieg in der Ukraine noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt worden. Resilienz bezeichnet die Fähigkeit eines solchen Systems mit Störungen, die seine Funktionsweise oder sogar sein Überleben bedrohen, erfolgreich umzugehen.
    Referent: Dr. Denis Mourlane ist Diplom- und Wirtschaftspsychologe und beschäftigt sich seit dem Jahr 2009 intensiv mit dem Thema „Resilienz im Unternehmen“. Er gilt als deutscher Pionier und Vordenker in diesem Bereich. Er bietet seit über 10 Jahren sehr erfolgreich Resilienztrainings in vor allem deutschsprachigen Organisationen an (www.mourlane.com). Das von seiner Beratung angebotene Training wurde in seinen Ursprüngen an der University of Penn im Team des Psychologieprofessors Martin E. Seligman entwickelt. Sein erstes Buch »Resilienz – Die unentdeckte Fähigkeit der wirklich Erfolgreichen« (Business Village, 2012, 14. Auflage) hat sich über die Jahre zu einem Longseller und Standardwerk der deutschen Resilienzliteratur entwickelt.
  • 21.10.2021 “Moderne Führung in der digitalen Welt”
    Homeoffice, virtuelle Teams,  digitale Tools, agiles Arbeiten, Anforderungen neuer Mitarbeitergenerationen, rasche Veränderungen, steigende Komplexität bezeichnen nur einige aktuelle Herausforderungen an Führungskräfte. 
    Moderne Führung bedeutet jedoch nicht, die alten Tugenden guter Führung über den Haufen zu werfen, es gilt sie anders zu leben. Offene und virtuelle Kommunikationsmöglichkeiten über vielfältige Medien verändern Erwartungen und Führungsverhalten.  Moderne Führung bedeutet insbesondere sinnstiftend und wertschätzend zu führen sowie Mitarbeiter zu ermutigen, eigenständig Entscheidungen zu treffen.  Coach statt „Boss“ sein, Selbstführung,  Mitarbeiter aktiv fördern,  rasch gemeinsam lernen und (Spiel-)Raum für Veränderung schaffen sind weitere Kompetenzen moderner Führungskräfte.  In einer verwundbaren, rasch und unerwartet veränderlichen Welt gilt es zudem, die Balance zwischen Effizienz und Resilienz neu zu justieren.  
    Referent: Prof. Dr.-Ing. Klaus North lehrte langjährig Internationale Unternehmensführung an der Wiesbaden Business School, Hochschule RheinMain.
  • 13.07.2021 “Digitale Kompetenzen: Digitale Lernformate und Lernkultur”
    Welche modernen Lernformate und -methoden gibt es eigentlich - und wie setzen wir diese sinnvoll ein?
    Welche Kriterien helfen uns bei der Vielzahl an Lernangeboten die richtigen für unser Unternehmen auszuwählen?
    Wie schaffen wir ein positives Lernumfeld im Unternehmen, das selbständiges Lernen unserer Mitarbeiter begünstigt?
    Wie können Führungskräfte ein solches positives Lernklima begünstigen?
    Und was machen wir mit Mitarbeitern, die sich mit Weiterentwicklung und selbständigem Lernen schwer tun?
    Referent: Dr. Philipp Ramin 
  • 09.06.2021 “Digitale Kompetenzen: Kompetenzmanagement im Unternehmen”
    Wie können wir uns am besten einen systematischen Überblick über die Kompetenzen der Belegschaft im Unternehmen verschaffen?
    Wie erarbeiten wir - ausgehend von zukünftigen Produkten und unserer Geschäftsstrategie - Kompetenzprofile für unsere Mitarbeiter?
    Und wie erstellen wir, aufbauend auf diesen Überlegungen, einen gezielten Weiterbildungsplan für unser Unternehmen?
    Referent: Dr. Philipp Ramin. Er ist Gründer und Geschäftsführer des internationalen Schulungs-, ‎Beratungs- und Forschungsunternehmens Innovationszentrum für Industrie 4.0 und Experte ‎für digitalen Kompetenzaufbau. ‎Darüber hinaus ist er stellvertretender Geschäftsführer des renommierten Münchner Kreis, ‎ein Verein, der als unabhängige, interdisziplinäre und internationale Plattform für ‎Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Unternehmen zu ‎Herausforderungen der digitalen Transformation agiert.


  • 21.01.2021 “Wie ticken eigentlich die Jugendlichen der Generation Z?”
    Mit „Generation Z“ werden Jugendliche beschrieben, die im Zeitraum von 1995 bis 2010 geboren wurden. Sie unterscheiden sich von anderen Generationen vor allem in ihren ökologischen Wertvorstellungen, ihrem Kommunikationsverhalten und auch in ihrem Umgang mit Medien.
    Sie sind „always on“, zudem maximal unverbindlich und haben daher Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen und diese in der Folge konsequent umzusetzen. Dieser Wandel stellt viele Ausbildungsbetriebe – gerade auch in Kombination mit den Auswirkungen der
    Corona-Pandemie - vor neue Herausforderungen.
    Dieses interessante Thema wurde von dem Jugendforscher Simon Schnetzer beleuchtet.

Sei ein Mentor – der Podcast für Ausbilder und Personaler

Erfolgreich Ausbilden trotz oder gerade während der Krise. Wie erreichen Unternehmen junge, motivierte Menschen? Wer kommt dabei in Frage? Wie bildet man zeitgemäß aus und wie bindet man Nachwuchskräfte dauerhaft an sein Unternehmen? Die Podcastreihe „Sei ein Mentor“ gibt wertvolle Antworten auf die brennenden Fragen der Ausbilder und Personaler.
Durch die Podcasts führt Frank Eilers, der als Keynote Speaker und Zukunftsphilosoph bereits seit längerem eine eigene Podcastreihe hat.