Zum sechsten Mal suchen wir Unternehmen, die sich mit besonderem Engagement der Kreislaufwirtschaft widmen. Ab sofort können Sie Ihre Bewerbung einreichen und sind mit etwas Glück 2026 unter den Top Finalistinnen und Finalisten.
Wir setzen nicht auf die eine große weltverbessernde Idee. Schon kleine Ideen und Konzepte können eine große Wirkung entfalten. Sie haben beispielsweise Produktreststoffe, die bei Ihnen als Wertstoff wieder in der Wertschöpfungskette und nicht in der Mülltonne landen? Oder Sie bedenken bewusst Ihren Rohstoff- und Energieeinsatz? Oder Sie haben es geschafft, die Lebensdauer Ihrer Produkte oder Anlagen erfolgreich zu verlängern?
Der Wettbewerb Going Circular bietet Ihnen die Möglichkeit
Ihren Weg des nachhaltigen Wirtschaftens zu zeigen,
Ihre Innovationskraft zu präsentieren und
zu zeigen, dass Ihnen die Zukunft unseres Planeten am Herzen liegt!
Wettbewerb „Going Circular" der IHK Köln in Kooperation mit VDI Köln, VDE Köln und :metabolon.
Schirmherrschaft: Mona Neubaur I Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Teilnahme
Der Wettbewerb Going Circular steht deutschlandweit allen Unternehmen offen, die sich in Sachen Rohstoff- und Energieeinsparung engagieren. Dabei spielen Unternehmensgröße und Branche keine Rolle. Egal ob Start-up, etablierter Mittelstand oder Konzern: Jeder kann teilnehmen! (Ausgenommen von der Teilnahme sind lediglich Unternehmen, die bereits mit dem Projekt im Finale standen.)
Mit der Teilnahme sind für Sie viele Vorteile verbunden...
Vernetzung in der Branche mit möglichen Partnern und Kunden
Bekanntheitsgrad steigern durch die mediale Reichweite von IHK, VDI und VDE und weiteren Akteuren
Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro (1. Platz)
Teilnahme am Circular Economy Forum 2026
Chance auf den Publikumspreis: Gutschein für einen Zertifikatslehrgang der IHK Köln
Nutzen Sie Ihre Chance und bewerben Sie sich ganz einfach bis zum 31. Mai 2026
Wir suchen unter anderem Ideen aus diesen Bereichen:
Product to Product – Verlängerung der Lebensdauer Verlängerung der Lebensdauer von Maschinen und Anlagen durch wesentliche Neuentwicklungen, Anpassungen oder Änderungen bei Wartung, Reparatur, Überholung oder Ersatz.
Product as a service – Service statt Besitz Umstellung von Produkt- auf Leistungsverkauf oder innovative Miet- und Leasingmodelle. Produktivität, Lebenszeit und Weiterverwertbarkeit der Produkte werden wesentlich gesteigert.
Product from waste – vom Abfall zum Produkt Neuartige Aufwertung von Abfällen zu neuen Produkten oder Materialien.
Circular product design – Ökodesign Neu- oder Umgestaltung von Produkten für erleichterte Wartung, Reparatur, Wiederverwendung, Recycling, Verwendung als anderes Produkt oder Abfallminimierung.
Enabling solutions – Lösungen anbieten Erhöhung der Ressourcenproduktivität durch nachhaltig sinnvolle Effizienzsteigerung, Systemlaufzeitverlängerung, mehrere Verwendungszyklen oder Abfallreduktion in Systemen.
Beim Circular Economy Forum gratulierte auch Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln, den Preisträgerinnen und Preisträgern des Wettbewerbs 2024.
Going Circular 2024: Die Gewinner vom Rösrather Maschinenhersteller cleansort GmbH mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (2.v.l.) und Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln (r.)
Der Rösrather Maschinenhersteller cleansort GmbH hat ein innovatives Konzept zur Sortierung von metallischen Wertstoffen entwickelt.
Benjamin Auer vom Kölner Start-up The Oater, das für die Gastronomie eine Maschine zur Herstellung von Hafermilch auf den Markt gebracht hat, präsentierte die Idee der Gründer beim Circular Economy Forum 2025.
Das Kölner Startup „The Oater" belegte 2024 den 2. Platz im Wettbewerb „Going Circular" und durfte sich außerdem über den Publikumspreis freuen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Vetterlein gratuliert Benjamin Auer.
Auch beim IHK-Azubi-Projekt Circularity Scouts dreht sich alles um die Kreislaufwirtschaft. Die teilnehmenden Auszubildenen des Jahres 2024 präsentierten beim Circular Economy Forum 2024 ebenfalls ihre Arbeiten und Projekte für mehr Nachhaltigkeit in ihren Ausbildungsbetrieben.
Auch das war das Circular Economy Forum 2024 in der IHK Köln: Das erstplatzierte Azubi-Team der Circularity Scouts kommt von der Sarstedt AG in Nümbrecht. NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (r.), IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Vetterlein (l.) und Birgit Maria Rosczyk, NRW Bank, gratulierten.
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur beim Circular Economy Forum 2024
Anfang 2020 fand eine gemeinsame Veranstaltung der IHK Köln, des VDI Köln und VDE Köln zum Thema „Zirkuläre Wertschöpfung“ statt. Daraus hat sich ein Kreis interessierter Unternehmerinnen und Unternehmer zusammengesetzt, um dieses Thema weiter voranzubringen.
Die IHK Köln, der VDI und VDE führen in einer gemeinsamen Initiative mit diesen Unternehmenden den Wettbewerb „Going Circular“ durch:
Wir wollen die Gedanken zur zirkulären Wertschöpfung auf eine breite Basis stellen. Die Transformation von einer Linearwirtschaft zu einer zirkulären Wirtschaft ist eines der großen Megatrends der Wirtschaft und betrifft fast alle Unternehmensbereiche.
Schon heute sind viele Unternehmungen damit befasst im Rahmen ihrer täglichen Anstrengungen für Optimierungen im internen Prozess und für ihre Kunden durch Innovationskraft und Nachhaltigkeitsüberlegungen sich diesem Ziel zu nähern. Gesetzliche Regelungen und Verpflichtungen nehmen beispielsweise durch die europäische Politik des Green Deals weiter zu.
Dieser Wettbewerb soll die zirkuläre Wertschöpfung und die bereits laufenden und geplanten Anstrengungen aus den Unternehmen in die Öffentlichkeit tragen, diese Anstrengungen damit fördern und die Vorteile für die Unternehmen, die Umwelt und die Gesellschaft deutlich machen.
Wir möchten mit dem Wettbewerb Netzwerke initiieren und Gedanken austauschen. Konkrete Projekte, Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle werden die Wertschöpfung in Kreisläufen ermöglichen und diese fördern. Außerdem geht es darum, Anregungen zu geben, bestehende Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle so abzuwandeln, dass Kreisläufe möglich werden.
Der Wettbewerb bietet die Chance, unternehmens- und industrieübergreifende Ideen „auf die Straße zu bringen“ und Mitstreiter*innen zu aktivieren, die bereit sind, strukturiert an diese Herausforderung heranzugehen. Er bietet die Möglichkeit Ideen zur zirkulären Wertschöpfung über die eigenen Produkte hinaus mit anderen zu teilen.
Wir möchten die Grundmaxime der Kreislaufwirtschaft verstärken und das positive und nachhaltige Handeln vieler Bereiche der Wirtschaft stärker in den Fokus des unternehmerischen Denkens setzen. „Zirkuläre Wertschöpfung“ bekommt damit eine ganz neue Öffentlichkeit, die sich für alle lohnt, da sie nachhaltige, ökonomische und ökologische Vorteile mit sich bringt.